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Am Berg

Das Ellmauer Tor im Wilden Kaiser-Gebirge in Tirol ist eine harte Nuss. Mit 1981 Höhenmetern ist der alpine Übergang nicht wirklich hoch, aber sogar im Sommer oft noch voller Altschnee, vor allem im Anstieg steil und ...

 

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Losung für den 17.12.2018

Ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten. Jesaja 43,20

Jesus spricht: 

Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Johannes 7,37

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Warum ist der Karfreitag der höchste evangelische Feiertag?

Superintendent Eckart Wüster im General-Anzeiger

Gott ist Mensch geworden. So sehr, dass er sogar Leiden und Sterben erfahren hat. Das ist ein Grund, warum vielen Protestanten der Karfreitag so wichtig ist. Weihnachten feiern wir mit der Geburt Jesu, dass Gott mitten hinein in unsere Welt gekommen ist. Die sechs Wochen vor Ostern, die nach evangelischer Tradition Passionszeit (Leidenszeit) und nicht Fastenzeit heißen, halten uns die Erinnerung wach: Gott ist auch vor Leiden und Tod nicht zurückgewichen, und auch nicht vor der breiten Ablehnung vieler Menschen. Damit – so hoffen und glauben wir – ist er uns in all unseren Erfahrungen und eben auch in den Erfahrungen von Leiden und Tod besonders nahe.

Ich spüre heute eine starke Tendenz, die Erfahrungen von Leiden und Tod aus dem Leben auszuklammern. Das führt dazu, dass Menschen in ihren Nöten und mit ihren Ängsten oft alleingelassen und abgeschoben werden. Ich bin mir aber sicher: Nur wenn wir den Blick auf Leiden und Tod aushalten, können wir auch damit umgehen und nicht zuletzt dem vielfach von Menschen selbst verursachten Leiden wie Krieg und Gewalt mit aller Macht widersprechen und entgegentreten.

Trotzdem. Der Tod Jesu alleine lässt Glauben nicht entstehen. Gewalt erzeugt keinen Glauben, der Menschen trägt. Daher sehe ich auch den Film „Passion“ von Mel Gibson kritisch, der so stark die Brutalität von Jesu Kreuzestod betont. Der Tod macht stumm und bleibt für uns oft rätselhaft. Erst im Rückblick nach der Auferstehung an Ostern haben die Anhänger und Anhängerinnen den Tod Jesu als ein besonderes Ereignis verstanden. Sie haben verstanden und geglaubt: Das Leiden des Gekreuzigten war nicht umsonst, es war nicht das Ende. Dem „Nein“ der Menschen setzt Gott sein „Ja“ zum Leben entgegen. Wir bekennen: Jesus ist für uns gestorben, für unsere Sünde, wie das in der Bibel heißt. Damit wir ein für alle mal all das hinter uns lassen können, was uns von Gott trennt und das menschliche Miteinander gefährdet.

 

 

 

 



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