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Bonner Weihnachtsmarkt

Fazit und Ausblick: Erklärung der Kirchen - Erste Reaktionen der Stadt und Politik

Hier finden Sie im Wortlaut die Erklärung der katholischen und evangelischen Kirche zum Bonner Weihnachtsmarkt nach einem Spitzengespräch (20.12.2006) mit dem Bonner Bezirksvorsteher und der Verwaltung.

Bereits mehrfach hatten sich die Katholische und Evangelische Kirche für eine Profilierung des Bonner Weihnachtsmarktes eingesetzt. Hier ein Foto von der Übergabe der Unterschriftensaktion "Alles hat seine Zeit" im Herbst 2006. Bereits mehrfach hatten sich die Katholische und Evangelische Kirche für eine Profilierung des Bonner Weihnachtsmarktes eingesetzt. Hier ein Foto von der Übergabe der Unterschriftensaktion "Alles hat seine Zeit" im Herbst 2006.

Eine positive Bilanz ihres Engagements auf dem Weihnachtsmarkt  ziehen die beiden Kirchen. Die Kirchenmeile im Schatten des Bonner Münsters hat sich inzwischen etabliert und ist mit den unterschiedlichen gemeinnützigen Kooperationspartnern ein deutlicher inhaltlicher Akzent auf dem Weihnachtsmarkt.
 
Stadtdechant Wilfried Schumacher und Superintendent Eckart Wüster sehen die kirchliche Beteiligung am Weihnachtsmarkt auch als einen Teil ihres Bemühens, unter dem Motto „ Alles hat seine Zeit“ die sinnvolle Gestaltung des Jahresrhythmus anzumahnen. Dem diente auch im Sommer eine Unterschriftensammlung, die eine bundesweite gemeinsame Initiative der Kirchen und Dachverbände des Handels, der Kommunen, der Schausteller und Verbraucherverbände unterstützte, der zufolge die Zeit vor dem Totensonntag und erst recht der Totensonntag möglichst vom Weihnachtstrubel freigehalten werden soll.
 
Das Engagement hat weit über die Stadt hinaus Beachtung in den Medien gefunden und auch in der Bundesstadt zu durchaus kontroversen Diskussionen geführt. Im Vorfeld der Entscheidung über zukünftige Weihnachtsmärkte in der Bezirksvertretung fand ein Gespräch statt, an Bezirksvorsteher Helmut Kollig, die Leiterin des Amtes Bürgerdienste Eva-Maria Zwiebler, Erwin Ruckes als Moderator und die beiden Kirchenmänner teilnahmen.
 
Darin machten Schumacher und Wüster noch einmal konkrete Vorschläge, wie sie sich in Zukunft eine noch deutlichere inhaltliche Akzentuierung des Bonner Weihnachtsmarktes vorstellen können.

Einig war man sich darin:
1.      Der Bonner Weihnachtsmarkt wird in Zukunft feierlich am Vorabend des 1.Advent eröffnet.
Die Eröffnung geschieht durch:
-          ein ökumenischen Gebet, das entweder im Bonner Münster oder vor dem Bonner Münster stattfindet. Verbunden damit ist das  Entzünden des „Weihnachts“-baumes vor dem Münster.
-          Eine kurze Feier mit Ansprache des Bezirksvorstehers auf der Bühne am Sterntor, verbunden mit einem musikalischen Programm. Anschließend läuten alle Bonner Kirchenglocken den Advent ein.
 
2.      An diesem Tag eröffnen auch die Stände der Kirchenmeile.
 
3.      In einer freiwilligen Selbstverpflichtung verpflichten sich die Schausteller und die Stadtverwaltung auf die Aufführung und das Abspielen von Advents- und Weihnachtsmusik sowohl auf der Bühne als auch in den Karussells und an den Geschäften bis zur feierlichen Eröffnung am Vorabend des 1.Advent zu verzichten.
 
4.      Als Standort für die Bühne wird das Sterntor festgeschrieben.
 
5.      Der traditionelle „Rundgang“ wird nach wie vor am 1.Tag der Öffnung der Buden und Geschäfte durchgeführt, denn er gibt der Bezirksvertretung und der Verwaltung die Möglichkeit, ihre konkrete Arbeit vorzustellen.
 
6.      Die zuständige Bezirksvertretung legt sich für eine solche Lösung fünf Jahre fest.

Darüber hinaus regen die Kirchenvertreter an, dass auch die Weihnachtsbeleuchtung in den Strassen wie in diesem Jahr erst zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet werden wird. Die kath. Citypastoral und die evangelische Citykirchenarbeit wollen weitere inhaltliche Akzente in Zusammenarbeit mit den Geschäftsleuten setzen. „Unsere Stadt wird an Ansehen weiter gewinnen, wenn diese inhaltliche Akzentuierung breite Unterstützung findet;“ sind sich der Stadtdechant und der Superintendent einig.

 

Weihnachtsmarkt: Stadt Bonn begrüßt konstruktive Lösung mit Kirchen
 
Stadtdirektor Arno Hübner hat die jetzt mit den Kirchen gefundene gemeinsame Lösung über die künftige Organisation des Weihnachtsmarktes laut Presseamt der Bundesstadt Bonn grundsätzlich begrüßt. Der Stadtdirektor "würdigte die engagierten und konstruktiven Gespräche. Es sei gelungen viele unterschiedliche Interessen zu bündeln, die vor allem dem Einkaufstandort Bonn und damit auch vielen Arbeitsplätzen zugute kommen. Andererseits stelle die Lösung, so Hübner, auch den besonderen Charakter der Adventszeit und ihre Bedeutung für die Kirchen und christliches Leben in Bonn heraus. Der für die Märkte zuständige Stadtdirektor dankte den Kirchen, Bezirksvorsteher Kollig und den in der Stadtverwaltung Beteiligten für das jetzt gefundene Konzept."

Auch der Bonner Bezirksvorsteher Kollig begrüßt grundsätzlich die konkreten Vorschläge der Bonner katholischen und evangelischen Kirchen zum Bonner Weihnachtsmarkt. Er legt jedoch nach eigenen Worten "wert auf folgende Feststellung:
In dem gemeinsamen Gespräch wurde auch deshalb Einigkeit erzielt, dass es unstrittig eine Entscheidung der Stadt Bonn ist, den Beginn des Weihnachtsmarktes durch die Bezirksvertretung Bonn festzulegen. Damit steht dem Wunsch der Schausteller und der Kunsthandwerker, den Bonner Weihnachtsmarkt nach wie vor am Freitag vor Totensonntag zu beginnen, nichts mehr im Wege.
 
Zu Ziffer 6 der Vorschläge ist aus Sicht von Kollig festzuhalten, dass er diesen noch zu beratenden Vorschlag begrüßt. Zu der Anregung der Kirchenvertreter, die Weihnachtsbeleuchtung in der Bonner Innenstadt erst zum Vorabend des ersten Advents einzuschalten, äußert Kollig Bedenken. Hierzu könne die Stadt Bonn dem Bonner Einzelhandel, die die Beleuchtung in Eigenregie betreibt, keine Vorgaben machen." 

 

 

ger /

 



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