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"Kanzelreden" in der Bonner Kreuzkirche am Kaiserplatz

Andreas Pinkwart über Werte und Selbstbewusstsein

Von Werten und "gesundem Selbstbewusstsein" sprach Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Innovationsminister und stellvertretender Ministerpräsident, bei seiner Kanzelrede am Sonntag in der Kreuzkirche. Hier die ganze "Kanzelrede" im Wortlaut zum Nachlesen.

Gast auf der Kanzel der Kreuzkirche: Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in NRW (Foto: Archiv) Gast auf der Kanzel der Kreuzkirche: Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in NRW (Foto: Archiv)

Im Rahmen de illustren Reihe "Kanzelreden" legte der FDP-Politiker Worte Jesu aus der Bergpredigt aus (Matthäusevangelium, Kap. 7, Verse 24-27). Es ging um "Vom Wert des festen Grunds: Wie die Freiheit gelingen kann". So hatte Pinkwart seine Gedanken zu dem selbst gewählten Bibelwort überschrieben.

Pinkwart: "Die Fähigkeit zur verantworteten Freiheit braucht gesundes Selbstvertrauen, das Vertrauen in andere mit einschließt. Das ist nur denkbar auf dem felsenfesten Grund von Werten - für den wir wiederum Bildung im umfassenden Sinn nötiger als alles andere brauchen. Paulus Mahnung an die Thessalonicher, sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen, kann nur derjenige beherzigen, der an sich glaubt. Oder um noch einmal Matthäus zu zitieren: `Wer danach handelt, der ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet´", so Pinkwart, der übrigens selbst evangelisch ist und Gemeindeglied in der Kirchengemeinde am Kottenforst in Alfter.

Die Kanzelrede wurde gerahmt von Musik. Dieses Mal spielte das "Genießer-Quartett" mit Eva Henneken und Astrid Klingen (Violine), Walter Knetsch (Viola) und Fiete Wulf (Violoncello) Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart.

Im Rahmen der Reihe „Kanzelreden“ treten regelmäßig Prominente aus Politik und Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Medien auf die ehrwürdige Kanzel der Kreuzkirche – der  größten evangelischen Kirche im Rheinland – und legen einen selbst gewählten biblischen Vers aus. Zuletzt so prominente Zeitgenossen wie der Buchautor Prof. Dietrich Grönemeyer, der ARD-„Wetterfrosch“ Sven Plöger, der Schuhfabrikant Hans-Horst Deichmann und die Politiker Franz Müntefering, Guido Westerwelle und Katrin Göring-Eckardt.
 
Die Reihe „Kanzelreden“ in der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Bonn-Zentrum) ist eine Veranstaltung des „Evangelischen Forum“ und der Kreuzkirchengemeinde.

 

 

 

 

Joachim Gerhardt / 24.01.2010

 



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