Der Esel
Mit dem Esel mag Jesus schon seine Bekanntschaft gemacht haben. Soll er ihm doch bei der Geburt im Stall bereits ganz nahe gewesen sein.
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Mit dem Esel mag Jesus schon seine Bekanntschaft gemacht haben. Soll er ihm doch bei der Geburt im Stall bereits ganz nahe gewesen sein.
mehrfür den 18.05.2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
1.Chronik 29,5
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Mottoplakat der drei Kirchenkreise in Bonn und der Region zur Presbyteriumswahl 2012 (Bild: jhp/ekasur)
Wahlberechtigt sind alle evangelischen Christen, die 16 Jahre alt sind oder schon konfirmiert wurden. In der rheinischen Landeskirche sind das 2,5 Millionen wahlberechtigte Protestanten. Die Zahl der gewählten Vertreter variiert je nach Größe der Gemeinde: Mancherorts gibt es acht Presbyter, andernorts 40.
Gewählt wird überall dort, wo mehr Kandidaten zur Wahl stehen als Presbyterplätze. In einzelnen Gemeinden ist das nicht der Fall. Erst nach Zustimmung zum Wahlverfahren und Beschluss durch den Kreissynodalvorstand (KSV) gelten diese Kandidatinnen und Kandidaten dann als gewählt.
Insgesamt kandidieren in der Evangelischen Kirche im Rheinland dieses Jahr über 9.000 Gemeindemitglieder für die verantwortungsvolle und ehrenamtliche Tätigkeit im Presbyterium. Das Wort Presbyterium leitet sich aus dem Griechischen ab (presbyteros = Älterer/Ältester) und bedeutet soviel wie Ältestenrat. Heute können alle volljährigen Protestanten für das Amt kandidieren. Das Presbyterium entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten der Gemeinde (z.B. Pfarrwahl, Kindergarten, Kirchenrenovierung, Konfirmationsunterricht, Liturgie im Gottesdienst) und wählt Vertreterinnen und Vertreter in die Kreissynode und weitere kirchliche Gremien.
Zu den drei Kirchenkreisen in der Bonner Region (Bonn, Bad-Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein) gehören insgesamt 57 Kirchengemeinden mit rund 220.000 Gemeindemitgliedern. Im Stadtgebiet Bonn sind derzeit 250 Presbyterinnen und Presbyter aktiv, in der gesamten Region rund 800. Nur in den Gemeinden bzw. Gemeindebezirken, die nicht mehr Kandidaten als Plätze gefunden haben, findet keine Wahl statt (sechs Gemeinden in unserer Region). Die aufgestellten Kandidaten gelten dann als gewählt.
Zum zweiten Mal werden im Rheinland die Presbyterien für vier Jahre gewählt. Früher wurde jeweils die Hälfte der Presbyter für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Da es in der Kirche keine Parteien oder Fraktionen gibt, findet in der Regel kein Wahlkampf statt. Die Kandidaten stellen sich in Gemeindeversammlungen vor.
Am Wahlsonntag sind die Wahllokale in den Gemeindehäusern in der Regel nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr geöffnet. Briefwahl ist bis zum Samstagabend möglich. Nach der Stimmenauszählung laden viele Gemeinden mit mehr oder weniger kleinen „Wahlpartys“ zur Bekanntgabe der Ergebnisse ein.
Weitere Infos: www.presbyteriumswahl2012.de
ZEITPLAN auf einen Blick:
30. Oktober - 11. November 2011: Gemeindeglieder machen Wahlvorschläge bei der Kirchengemeinde
Bis zum 25. November 2011 Einspruchsfrist gegen Wahlvorschläge
Anfang Dezember 2011 wird die Kandidatinnen- und Kandidatenliste bekannt gegeben
Bis zum 15. Januar 2012: Versendung der Wahlbenachrichtigung an alle potenziellen Wählerinnen und Wähler
In der Zeit vom 8. - 29. Januar 2012 liegt das Wahlverzeichnis aus
Zumeist Mitte Januar 2012 werden die Kandidatinnen und Kandidaten in einer Gemeindeversammlung vorgestellt
Sonntag, 5. Februar 2012: Presbyteriumswahl
In den anschließenden Wochen, zumeist Anfang März 2012, werden die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten im Gottesdienst vorgestellt und eingeführt
Joachim Gerhardt / 08.08.2011