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Neuer Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein:

Bonn sagt: Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen, Reinhard Bartha!

Herzlichen Glückwunsch Reinhard Bartha. Der neue Superintendent des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, dem der Bonner auf vielen Ebenen eng verbunden ist, ist von Präses Nikolaus Schneider in Wahlscheid in sein Amt eingeführt worden.

Pfarrer Reinhard Bartha, Ende November von der Kreissynode, zum Superintendenten des Kirchenkreises An Sieg und Rhein gewählt (Foto: ©huberti-post/ekasur) LupePfarrer Reinhard Bartha, Ende November von der Kreissynode, zum Superintendenten des Kirchenkreises An Sieg und Rhein gewählt (Foto: ©huberti-post/ekasur)

"Mal Wirbelwind, mal das Auge im Sturm, Reinhard Bartha kann beides. Das hat er in den letzten 30 Jahren in Wahlscheid als engagierter Pfarrer und einfühlsamer Seelsorger sowie in zahlreichen Leitungsämtern des Kirchenkreises bewiesen", heißt es bei unserem Nachbarkirchenkreis An Sieg und Rhein. Seit Beginn des Jahres 2012 ist der 60-Jährige dort Superintendent. Im November 2011 wurde Bartha von der Kreissynode für die kommenden fünf Jahre zum leitenden Pfarrer gewählt.

Einladende Kirche und Klimaschutz

„Meine Kirche der Zukunft ist eine einladende Kirche, die durch angemessene Sprache und Symbolik den heutigen Menschen anspricht“, sagt Pfarrer Reinhard Bartha. „Ich möchte dazu beitragen, dass die Attraktivität unserer Angebote steigt. Durch inspirierende Gottesdienste, gute Jugendarbeit, menschennahe Seelsorge und das Trostverbundsystem Diakonie sollen auch die so genannten Kirchenfernen erreicht werden.“ Im Bereich Klimaschutz hat sich der neue Superintendent ebenfalls ehrgeizige Ziele gesetzt. Er möchte, das sich der Kirchenkreis und seine 33 Gemeinden bis Ende 2016 ökologisch deutlich nachhaltiger aufstellen.

Zusammen mit der Kreissynode und dem Vorstand trägt der Superintendent die Verantwortung für die Ausrichtung evangelischer Arbeit in der Region. Er ist Dienstvorgesetzter und Seelsorger von rund 80 Pfarrerinnen und Pfarrern und etwa 120 Mitarbeitenden im Kirchenkreis und in der Diakonie, zuständig für 33 Kirchengemeinden mit rund 121.000 Gemeindegliedern zwischen Beuel und Leuscheid an der Sieg, Overath und Vettelschloß. Die Superintendentur sitzt in Siegburg.

Berlin ist unüberhörbar die Geburtsstadt von Bartha. Die Familie hatte mit Kirche nicht viel am Hut, er selbst schon gar nicht. Bis der Abiturient auf einen Pastor traf, der den forschen Kirchenkritiker beeindruckte und zur Mitarbeit motivierte. Bartha übernahm Fahrdienste für Senioren und ließ sich vom Kontakt mit den Lebenserfahrenen berühren. Danach stand das Berufsziel Pfarrer fest. Der Superintendent studierte in Berlin und Bonn, seit 1981 ist er Gemeindepfarrer in Wahlscheid. Zuletzt war er bereits Assessor, das heißt stellvertretendender Superintendent von Hans Joachim Corts, der in den Ruhestand gegangen ist.

Superintendent Bartha und seine Stellvertreterin Pfarrerin Almut van Niekerk aus Sankt Augustin Mülldorf wurden am Sonntag, 12. Februar 2012 in der Wahlscheider Kirche von Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, eingeführt.

Weitere Infos: www.ekasur.de

Jutta Huberti-Post / Joachim Gerhardt / 25.01.2012



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