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Festgottesdienst und Festakt

200 Jahre Evangelische Gemeinde Bonn: "Das wird ein Fest!" – Die Predigt und mehr zum Nachlesen

Über 2500 Menschen feierten den Festgottesdienst anlässlich des 200. Jubiläums der evangelischen Kirche in Bonn. Hier die Predigt von Bischof Dr. Heinrich-Bedford-Strohm und das Sendewort von Bischof Dr. Abednego Keshomshahara zum Nachlesen und Download.

Er sprach über eine große Einladung und ihren Geist: der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Foto: Meike Böschemeyer) LupeEr sprach über eine große Einladung und ihren Geist: der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Foto: Meike Böschemeyer)

Das war ein Fest! Bei strahlendem Sonnenschein nahmen am 5. Juni 2016 über 2500 Menschen am Festgottesdienst auf dem Bonner Marktplatz anlässlich des Festtages "200 Jahre evangelische Kirche in Bonn" teil: Ein Gottesdienst, der erstmals von allen Bonner Gemeinden zusammen gefeiert wurde.

Ein großes Halleluja für Bonn 

Schon zwei Stunden vor Beginn fanden sich die ersten Gottesdienstteilnehmer auf dem Marktplatz ein und genossen das Rahmenprogramm, das maßgeblich von der mitreißenden Musik bestimmt war: 80 Posaunen (Leitung: Guido Gorny), die Kantorei der Kreuzkirche (Leitung: Karin Freist-Wissing) und nicht zuletzt die Right Side Band (Leitung der Band und musikalische Gesamtleitung: Hubert Arnold) begeisterten auch während des Gottesdienstes die Gäste und animierten zum Mitsingen. Ein musikalisches Highlight war das Halleluja von Georg Friedrich Händel, das während des Gottesdienstes vierstimmig von 400 Sängern erklang, die sich unter die Gottesdienstbesucher gemischt hatten. 

 

Der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Dr. Eckart von Hirschhausen (Foto: Meike Böschemeyer) LupeDer EKD-Ratsvorsitzende Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Dr. Eckart von Hirschhausen (Foto: Meike Böschemeyer)

Eine besondere Überraschung war zudem der muntere Talk über Kirche und Reformationsjubiläum, den der Bonner Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen vor dem Gottesdienst mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm führte, der auch die Predigt hielt.

Die Predigt und auch das Sendewort von Bischof Dr. Abednego Keshomshahara, der extra aus dem Partnerkirchenkreis Kusini A in Tansania angereist ist, steht für Sie hier zum Nachlesen und zum Download bereit.

Uraufführung von Berthold Wickes Werk "An die ferne Liebe", das extra für diesen Anlass komponiert wurde. (Foto: Meike Böschemeyer) LupeUraufführung von Berthold Wickes Werk "An die ferne Liebe", das extra für diesen Anlass komponiert wurde. (Foto: Meike Böschemeyer)

Weitere Eindrücke und Fotos finden Sie auf unserer Facebookseite.

Festakt am Abend mit Präses, OB, Stadtdechant und Komposition in der Schlosskirche und im Rathaus

Aus vollem Herzen Gemeindegesang wie Lobe den Herren erklang auch abends in der Schlosskirche zum offiziellen Festakt vor geladenen Gästen, alles, was Rang und Namen hat in unserer Stadt und Region. Dann aber erklang mit der Komposition von Berthold Wickes "An die ferne Liebe" ein ganz anderer Grundton: nachdenklich, auch schon mal atonal, berührend zerbrechlich brachte der langjährige Kantor der Bonner Lutherkirche die Paradoxie von Liebe und Verlust, Sehnsucht nach Erfüllung und Gefundenwerden zum Klingen. Mit vertonten Texten von Alfred Mombert, Bertolt Brecht und Erich Fried ein bewusst anderer Blick auf 200 Jahre evangelische Geschichte in Bonn. Unter Leitung des Komponisten herausragend aufgeführt von der Mezzosopranistin Susanna Frank und dem amadeus ensemble bonn.

Bonns OB Ashok Alexander Sridharan nannte die Kirchen "einen Segen für die Stadt", der rheinische Präses Manfred Rekowski machte Mut, "evangelischen Glauben mit Überzeugung zu leben" und Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher machte tiefsinnig und mit Witz deutlich, wie vertrauensvoll fröhlich die Gemeinschaft zwischen Protestanten und Katholiken in Bonn gewachsen sei. 

Die Pfarrerin und Kirchengeschichtlerin Dr. Wibke Janssen gab einen bewegten Durchritt "Evangelische Kirche in Bonn: 200 Jahre und mehr" zum Besten mit vielen bemerkenswerten Neuigkeiten, die sie aus diversen Archiven ausgegraben hatte. (Der Vortrag wird hier demnächst dokumentiert). Der Festtag schloss dort, wo am 5. Juni 1816 alles offiziell begonnen hatte: auf Einladung des Oberbürgermeisters im Rathaus zu Döppekuchen und Kölsch. "Denn auch die Bonner Protestanten sind ja inzwischen echte Rheinländer", schmunzelte Bonns erster Bürger. Und ein letztes Mal aus voller Seele zum Abschluss "eines bewegenden Tages, der noch lange für uns alle nachklingt" (OB Sridharan) mit Gesang: "Der Mond ist aufgegangen."

 

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Johanna Nolte / Joachim Gerhardt / 5. Juni 2016



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