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Kreissynode Bonn beschäftigt sich mit modernem Arbeitsverständnis und dem schwierigen Erbe der Reformation

Vergnügt, Erlöst, Befreit? Das rheinische Motto des Reformationsjubiläums inspirierte die Auseinandersetzung der Kreissynode mit dem Thema Arbeit. Neben inhaltlichen Debatten, prägten Wahlen die Sitzung, die am 10. Juni 2017 stattfand.

Landespfarrer Peter Mörbel bei seinem Impulsreferat zum Thema "Vergnügt? Erlöst? Befreit? - Modernes Arbeitsverständnis und das schwierige Erbe der Reformation" (Bild: kJu) Landespfarrer Peter Mörbel bei seinem Impulsreferat zum Thema "Vergnügt? Erlöst? Befreit? - Modernes Arbeitsverständnis und das schwierige Erbe der Reformation" (Bild: kJu)

Zum Auftakt der diesjährigen Frühjahrssynode hörten die 80 gewählten Vertreterinnen und Vertreter der zwölf Kirchengemeinden aus den Kommunen Bonn, Alfter und Bornheim einen Impulsvortrag von Peter Mörbel. Der Landespfarrer und Studienleiter der Evangelischen Akademie im Rheinland referierte über menschliche Arbeit, die durch Luther eine theologische Begründung erfahren hat: "Die Arbeit gehört zum Menschen, wie das Fliegen zum Vogel" zitierte Mörbel einen berühmten Ausspruch Martin Luthers. Aber was ist Arbeit? Alles, was müde macht, lautete die Definition des Referenten. Damit werde deutlich, so Mörbel, dass mit Arbeit keineswegs nur Erwerbsarbeit gemeint ist, sondern jede Arbeit, die der Gesellschaft nutzt. Leider sei es so, dass viele Tätigkeiten, wie beispielsweise in der Pflege viel zu wenig Wertschätzung erhalten.

In Arbeitsgruppen wurde das Thema von den Synodalen anschließend weiter vertieft. Die Diskussionen beschäftigten sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen, mit dem Spagat zwischen Selbstverwirklichung und Fremdbestimmung, der starken Spanne zwischen Niedrig- und Topverdienern und prekärer Beschäftigung. "Was kann ich selbst tun, um schlecht bezahlte Arbeit zu verhindern?", fragte Superintendent Wüster zum Schluss. "Eine Möglichkeit ist, gut zu überlegen, mit welchen Unternehmen ich zusammenarbeite."

Schulreferat und Wahlen

Beschlossen hat die Kreissynode Veränderungen im gemeinsamen Schulreferat der Kirchenkreise Bonn, An Sieg und Rhein und Bad Godesberg-Voreifel: Mit Wirkung vom 01.11.2017 wird die kreiskirchliche Pfarrstelle durch eine Kirchenbeamtenstelle im gleichen Umfang (75 Prozent) ersetzt.

Im Kreissynodalvorstand waren einige Positionen neu zu besetzen. Gewählt wurden folgende Personen:

Als 4. Synodalälteste wurde Lisa Inhoffen Baumann (Trinitatiskirchengemeinde) gewählt.

Stellvertreterin der 2. Synodalältesten wurde Barbara Kliesch (Kirchengemeinde Hardtberg).

Als Stellvertreter der 4. Synodalältesten wurde Thomas Gampp (Kreuzkirchengemeinde) in Abwesenheit gewählt.

Im Vorstand des Rechnungsprüfungsamtes Köln-Bonn-Hessen wurde erneut Ute Honecker (Kirchengemeinde am Kottenforst) als Stellvertreterin von Rolf Stengert gewählt.

Superintendent Eckart Wüster gratulierten allen neu gewählten Vorstandsmitgliedern herzlich.

Die Kreissynode endete um 12.30 Uhr mit der Bitte um Gottes Segen.

 

Superintendent Eckart Wüster mit den neugewählten Mitgliedern des Kreissynodalvorstands Barbara Kliesch (links) und Lisa Innoffen-Baumann (rechts) . Der ebenfalls gewählte Thomas Gampp konnte bei der Sitzung leider nicht anwesend sein. Superintendent Eckart Wüster mit den neugewählten Mitgliedern des Kreissynodalvorstands Barbara Kliesch (links) und Lisa Innoffen-Baumann (rechts) . Der ebenfalls gewählte Thomas Gampp konnte bei der Sitzung leider nicht anwesend sein.

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Kju / 10.06.2017



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