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Bild-LupeManchmal klappt Verständigung nur mit Händen und Füßen - das zeigt das Pantomime-Spiel im Festgottesdienst (Foto: Kai Horstmann).

Partnerkirchenkreis Kusini A

Mit Händen und Füßen - 40 Jahre Partnerschaft Kusini A-Bonn

In einem Festgottesdienst hat der Kirchenkreis Bonn am 9. Juli 2017 die langjährige Partnerschaft nach Tansania gefeiert. Zur selben Zeit hielten die Geschwister in Rwantege Gottesdienst – eine Verbindung über tausende Kilometer hinweg.

40 Jahre Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bonn und Kusini A in Tansania: Das musste gefeiert werden. Und zwar auf der anderen Seite der Erde genauso wie in der Bonner Friedenskirche in Kessenich. Der Bonner Gottesdienst wurde vom Ausschuss für Weltmission und Kirchlichen Entwicklungsdienst zusammen mit der Kisuahili-Gemeinde, die ihren Gottesdienst regelmäßig in der Friedenskirche feiert, gestaltet.

Die musikalische Untermalung von Werner Sodoge ​(Trompete) und Johannes Pflüger​ (Orgel) verlieh dem Gottesdienst die angemesse feierliche Note. Ein kleiner Chor der kisuahilisprachigen Gemeinde sang, aber auch ehemalige Teilnehmer des Choraustauschs von 2008 und 2010 trugen ein Lied vor, das sie in Kusini A gelernt hatten. Es gab Berichte aus vierzig Jahren Partnerschaft und als Höhepunkt Pantomine - denn wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen geht es manchmal nur mit Händen und Füßen.

Stefanie Graner legt in ihrer Predigt das Gebot der Nächstenliebe aus, das in der Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bonn und Kusini A konkret erfahrbar wird. (Foto: Matthias Braun) Stefanie Graner legt in ihrer Predigt das Gebot der Nächstenliebe aus, das in der Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bonn und Kusini A konkret erfahrbar wird. (Foto: Matthias Braun)

"Sich einander und den jeweiligen Schwächen zuwenden."

Pfarrer Kai Horstmann vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) betonte in seinem Beitrag zur Predigt, dass es Gott sei, in dem Kusini A und Bonn Gemeinschaft haben. Eine Gemeinschaft, die dem menschichen Bemühen stets voraus sei. Die Erwählung mache das Besondere der ökumenischen Partnerschaft aus, verleihe ihr eine besondere Qualität. Konkret wird das im Gebot der Liebe, das von Pfarrerin Stefanie Graner ausgelegt wurde: „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe.“ (Joh 15,12).
Graner ​fragte in ihrer Auslegung. „Können wir einander so lieben, dass wir uns einander und den jeweiligen Schwächen zuwenden, und zwar so, dass wir einander dienen und es nicht nur einfach besser für den Anderen wissen? Unsere Partner wünschen sich unsere Unterstützung, damit sie selbstständiger werden können, eigene Fachkräfte ausbilden können, die der Schwachheit aufhelfen. Bei uns habe ich den Eindruck, dass wir sie gar nicht empfinden, unsere Schwachheit. Und wenn wir sie sehen, dann können wir uns nicht vorstellen, dass die Partner etwas dazu beitragen könnten, dass wir stark werden.“
Damit ist die Herausforderung genannt, der sich der für die Partnerschaft zuständige Ausschuss gemeinsam mit den Partner in Tansania in Zukunft annehmen will: Sie bereiten eine neue Partnerschaftsvereinbarung vor - auf weitere mindestens 40 Jahre Partnerschaft.

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JoNo / 16.07.2017



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