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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Frohe Ostern!

Ostern ist ein verrücktes Fest. Man kann das genauso sagen. Dieses Fest, das den Sieg über den Tod und den Glauben an die Auferstehung feiert, verrückt die Perspektive zu allem, was Leben beendet und zerstört.

Der Glaube an die Auferstehung in Figur gegossen: Statue aus der Abtei von San Fruttuoso in Italien (Foto: J. Gerhardt) LupeDer Glaube an die Auferstehung in Figur gegossen: Statue aus der Abtei von San Fruttuoso in Italien (Foto: J. Gerhardt)

Das ist so verrückt, dass die Christen am Grab trotz aller Trauer lachen konnten. Dieses Osterlachen ist eine urchristliche Praxis im Angesicht des Todes als Ausdruck: Der Tod hat nicht das letzte Wort! Auch Verfolgung und Vernichtung nicht, wie sie die ersten Christen erdulden mussten – damals und heute leider auch wieder in einigen Ländern der Welt.

Mit dem Lachen nehme ich dem Tod und allen totbringenden Mächten ihre vermeintliche Allmacht. Es ist jedem überlassen, wie öffentlich er das tut oder tun kann. Aber sich diese Perspektive vor Augen zu führen, das ist die große Stärke des christlichen Glaubens. Denn am Ende des Lebens geht es nicht um den Tod, sondern um das Leben selbst. Und das Leben geht weiter.

Ist das zu vollmundig? Angesichts der Unausweichlichkeit des Todes für jeden von uns? Angesichts von Kriegen und totbringenden Naturkatastrophen?

Ostern ist in der Tat verrückt. Jesus Christus, auferstanden von den Toten, sieht dem Tod nicht mehr – wie wir jetzt – entgegen. Er blickt auf ihn zurück. Diesen Perspektivwechsel kann nur der Glauben schenken.

Am leeren Grab Jesu harren die Frauen und trauern, erzählt die Bibel. Sie stehen da ratlos beieinander. Es sind mehrere gewesen. Das ist wichtig. Denn in der Trauer des Todes soll keiner alleine bleiben. „Fürchtet Euch nicht“, sagt ihnen der Engel des Herrn. Christus ist auferstanden! Bleibt zusammen, bestärkt euch gegenseitig und verkündet das den anderen Brüdern und Schwestern.

Am Ostermorgen verwandelt sich die natürliche Angst vor dem Tod in österliche Sorge für das Leben. Das ist die Blickrichtung an diesem Sonntag und die gilt für jeden Tag, an dem der Lebensmut an seine Grenzen stößt: Frohe Ostern!
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de

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