Gott lachte
Auch in der Bibel wird gelacht. Daran möchte ich zu Karneval gerne erinnern. Man muss die Stellen zwar ein wenig suchen, ...
mehrGott lachte
Auch in der Bibel wird gelacht. Daran möchte ich zu Karneval gerne erinnern. Man muss die Stellen zwar ein wenig suchen, ...
mehrfür den 22.02.2012
Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Psalm 116,8
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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.
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"Eine Hand allein schnürt kein Bündel", tansanische Weisheit. (Foto: J.Gerhardt)
KUSINI A
ist ein Kirchenkreis im äußersten Nordwesten Tansanias direkt unterhalb des Äquators. Er gehört zur Nord-West-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (http://www.elct.org/). Kusini bedeutet auf Kisuaheli der Süden. Der Kirchenkreis besteht aus fünf Gemeinden mit zusammen mehr als 25 Dörfern und vielen kleinen Siedlungen, die sich auf einer Fläche von rund 1500 km² verteilen, einem Hochplateau zwischen dem Victoriasee und den Bergen Ruandas. In der Mitte liegt Rwantege, der größte Ort und Sitz des Superintendenten. Die Menschen leben überwiegend vom Kaffee- und Bananenanbau. Die Infrastruktur ist immer noch sehr eingeschränkt. Autos gibt es kaum. Über Geröll- und Sandpisten brauchen die Menschen mehrere Stunden, um mit einem gelegentlich fahrenden Bus in die nächste größere Stadt Bukoba am Victoriasee zu gelangen. In den vergangenen Jahren sind die erste Dörfer an das Stromnetz angeschlossen worden. Krankenstationen und Schulen befinden sich im Aufbau, der allerdings stockt, da dem Staat die nötigen Gelder fehlen.
Eine Kirche Jesu Christi - ein Welt: Partner feiern zusammen Gottesdienst
Die PARTNERSCHAFT
begann 1970 mit einem Besuch von Vertretern zweier Bonner Kirchengemeinden bei Christen im Nordwesten Tansanias, Seit 1977 besteht eine offizielle Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bonn und Kusini A, die mit regelmäßigen Besuchen von Delegationen aus Deutschland und Tansania gestärkt wird. Die Bonner Partnerschaft ist Teil der Partnerschaft zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania und der Evangelischen Kirche im Rheinland und wird von der Vereinigten Evangelischen Mission (http://www.vemission.org/) in Wuppertal unterstützt.
Mit Bonner Hilfe sind in Kusini A ein Krankenhaus und drei Kirchen errichtet worden sowie der Aufbau einer Landwirtschaftsschule unterstützt worden. Jährlich werden Gelder für Medikamente überwiesen. Zudem wird einmal im Jahr in einer Bonner Gemeinde ein "Partnerschafts-Gottesdienst" gefeiert. Aktuell ist aus Bonner Mitteln den Partnern in Kusini A ein neuer Jeep für die Arbeit und für Krankentransporte gespendet worden. Der alte Wagen, ebenfalls eine Bonner Stiftung, war 20 Jahre alt und hatte buchstäblich den Geist aufgegeben.
Mit dem Bonner Motorrad durch die Bananenfelder. (Foto: J.Gerhardt)
ÖKUMENE ERLEBEN
Praktizierte Partnerschaft ist ein Nehmen und Geben und lebt von der gegenseitigen Verantwortung und Verbundenheit. Die Partnerschaft mit den Menschen in Kusini A bietet uns in Bonn große Chancen:
Haben Sie Interesse sich zu engagieren oder die Arbeit zu unterstützen? Zum Beispiel im Synodalen Ausschuss für Ökumene und Weltmission, der die Partnerschaft betreut unter Leitung von Ulrike Hensel-Kornblum. (Infos beim Evangelischen Kirchenkreis Bonn, Tel. 0228 / 6880- 300; info@bonn-evangelisch.de) oder durch Spenden: Konto 59014 Ev. Kirchenkreis Bonn, Stichwort "Kusini A", bei der Sparkasse KölnBonn BLZ 37050198.
Joachim Gerhardt / 09.09.2008