Willkommen!

Welkom - Welcome - Bienvenue!

Flaggen

mehr
Wort zum Sonntag

Augenblick mal!

Ihre größte Schwäche? Ungeduld! Sagen viele, klingt aber auch ziemlich selbstgerecht nach dem Motto: Ich bin halt schnell und die anderen zu langsam. Aber das passt in unsere Zeit. Man darf vieles verlieren, aber bitte keine Zeit.

mehr
Termine zum Jubiläum in Bonn und der Region
Termine zum Jubiläum in Bonn und der Region mehr
Spendenbutton
Newsletter

Sie sind neugierig auf alles, was rund um die evangelische Kirche in Bonn passiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

mehr

Losung

für den 23.03.2017

Die Nationen, die dann rings um euch übrig geblieben sind, werden erkennen, dass ich, der HERR, aufgebaut habe, was niedergerissen war, bepflanzt habe, was verwüstet war.

Hesekiel 36,36

mehr
Gottesdienste
Gottesdienste

Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

mehr
Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

mehr
PROtestant
PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Service

Lebendige Partnerschaft:

Bonn und Kusini A

Seit Anfang der 70-er Jahre unterhält der Evangelische Kirchenkreis eine lebendige Partnerschaft in den Kirchenkreis "Kusini A" im Nordwesten Tansanias. Eine Partnerschaft, die vom gegenseitigen Nehmen und Geben lebt.

Lupe"Eine Hand allein schnürt kein Bündel", tansanische Weisheit. (Foto: J.Gerhardt)

KUSINI A

ist ein Kirchenkreis im äußersten Nordwesten Tansanias direkt unterhalb des Äquators. Er gehört zur Nord-West-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (http://www.elct.org/). Kusini bedeutet auf Kisuaheli der Süden. Der Kirchenkreis besteht aus fünf Gemeinden mit zusammen mehr als 25 Dörfern und vielen kleinen Siedlungen, die sich auf einer Fläche von rund 1500 km² verteilen, einem Hochplateau zwischen dem Victoriasee und den Bergen Ruandas. In der Mitte liegt Rwantege, der größte Ort und Sitz des Superintendenten. Die Menschen leben überwiegend vom Kaffee- und Bananenanbau. Die Infrastruktur ist immer noch sehr eingeschränkt. Autos gibt es kaum. Über Geröll- und Sandpisten brauchen die Menschen mehrere Stunden, um mit einem gelegentlich fahrenden Bus in die nächste größere Stadt Bukoba am Victoriasee zu gelangen. In den vergangenen Jahren sind die erste Dörfer an das Stromnetz angeschlossen worden. Krankenstationen und Schulen befinden sich im Aufbau, der allerdings stockt, da dem Staat die nötigen Gelder fehlen.

Eine Kirche Jesu Christi - ein Welt: Partner feiern zusammen Gottesdienst LupeEine Kirche Jesu Christi - ein Welt: Partner feiern zusammen Gottesdienst

Die PARTNERSCHAFT

begann 1970 mit einem Besuch von Vertretern zweier Bonner Kirchengemeinden bei Christen im Nordwesten Tansanias, Seit 1977 besteht eine offizielle Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bonn und Kusini A, die mit regelmäßigen Besuchen von Delegationen aus Deutschland und Tansania gestärkt wird. Die Bonner Partnerschaft ist Teil der Partnerschaft zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania und der Evangelischen Kirche im Rheinland und wird von der Vereinigten Evangelischen Mission (http://www.vemission.org/) in Wuppertal unterstützt.

Mit Bonner Hilfe sind in Kusini A ein Krankenhaus und drei Kirchen errichtet worden sowie der Aufbau einer Landwirtschaftsschule unterstützt worden. Jährlich werden Gelder für Medikamente überwiesen. Zudem wird einmal im Jahr in einer Bonner Gemeinde ein "Partnerschafts-Gottesdienst" gefeiert. Aktuell ist aus Bonner Mitteln den Partnern in Kusini A ein neuer Jeep für die Arbeit und für Krankentransporte gespendet worden. Der alte Wagen, ebenfalls eine Bonner Stiftung, war 20 Jahre alt und hatte buchstäblich den Geist aufgegeben.

Mit dem Bonner Motorrad durch die Bananenfelder. (Foto: J.Gerhardt) LupeMit dem Bonner Motorrad durch die Bananenfelder. (Foto: J.Gerhardt)

ÖKUMENE ERLEBEN
Praktizierte Partnerschaft ist ein Nehmen und Geben und lebt von der gegenseitigen Verantwortung und Verbundenheit. Die Partnerschaft mit den Menschen in Kusini A bietet uns in Bonn große Chancen:

  • Zumindest in einem kleinen Ausschnitt können wir die weltweite Verbundenheit von Christenheit erleben - nicht theoretisch, sondern hautnah. Die Partnerschaft kann wesentlich dazu beitragen, dass der Horizont in den Kirchengemeinden weit und offen bleibt.
  • In einer an vielen Stellen ungerechten Welt können wir an einem Ort etwas helfen und ausgleichen. Gemeinsam überlegen wir, ob eine Krankenstation, ein Krankenfahrzeug, ein Ausbildungsstipendium oder eine Motorrad benötigt werden. Nach Jahren auch schwieriger Aufbauarbeit können wir uns vor Ort ein Bild machen, wo die Partnerarbeit Früchte trägt, wenn sich zum Beispiel ein Bildungsprojekt von Frauen für Frauen fest etabliert hat. Schon kleine Spenden aus den Bonner Gemeinden leisten in Kusini A eine unschätzbare Hilfe.
  • Wir hoffen, dass sich unsere Partnerschaft mit den Menschen in Kusini A fortsetzt wie ein Staffellauf von Generation zu Generation. Wir wünschen uns, die Partnerschaft auf mehr Schultern zu verteilen und die Abstände zwischen den Gastbesuchen zu verringern. Wir leben in einer Welt und in einer Kirche Jesu Christi. Daran teilzuhaben, dies bekannt zu machen und lebendig zu halten, soll auch in Zukunft Aufgabe der Partnerschaft sein.

Haben Sie Interesse sich zu engagieren oder die Arbeit zu unterstützen? Zum Beispiel im Synodalen Ausschuss für Ökumene und Weltmission, der die Partnerschaft betreut unter Leitung von Ulrike Hensel-Kornblum. (Infos beim Evangelischen Kirchenkreis Bonn, Tel. 0228 / 6880- 300; info@bonn-evangelisch.de) oder durch Spenden: Konto 1900290030 Ev. Kirchenkreis Bonn, Stichwort "Kusini A", bei der Sparkasse KölnBonn BLZ 37050198 oder online.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Joachim Gerhardt / 09.09.2008



© 2017, Evangelischer Kirchenkreis Bonn
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung