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Bonn

Adolf-Clarenbach-Haus öffnet wieder


Das evangelisch-theologische Studienhaus und Studentenwohnheim Adolf-Clarenbach-Haus in Bonn wird am Mittwoch, 19. April, wieder eröffnet. Das auch als Goebenstift bekannte Haus bietet nach einer Renovierung wieder Wohnraum für 36 Studierende der Universität Bonn.
 

Als Vertreter der Eigentümer werden der Bonner Superintendent Eckart Wüster und der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Günter Röhser, sprechen. Das Studienhaus in der Goebenstraße 32-36 in der Bonner Südstadt wurde 1897 gegründet und wird seit 120 Jahren von einem Verein betrieben, der freier Träger in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist.

Über die Geschichte des Hauses sagt David Fellenberg, Studieninspektor des Adolf-Clarenbach-Hauses: "Unser Haus bot Studenten der Evangelischen Theologie ein Lebensumfeld, das im Gegensatz zur liberalen Prägung der Evangelisch-Theologischen Fakultät und des Theologischen Stiftes, des späteren Bonner 'Hans-Iwand-Hauses', am kirchlichen Bekenntnis orientiert war."

Vor zehn Jahren sei das Haus für alle Fachrichtungen geöffnet worden und habe bis 2015 Wohnraum für 40 Studierende geboten. Nach der Schließung des Hans-Iwand-Hauses 2011 und dessen Verkauf 2013 sei dann die Grundrenovierung des Studienhauses möglich geworden.

Für die nächsten Jahrzehnte gesichert

Der Träger-Verein und die Universität Bonn waren übereingekommen, den  Großteil des Erlöses des Iwand-Hauses zur baulichen Erhaltung des Adolf-Clarenbach-Hauses zu verwenden. Dazu hat die Universität 49 Prozent am Eigentum der Grundstücke erworben.

Von Oktober 2015 bis März 2017 ist das Gebäude bei laufendem Teilbetrieb grundlegend renoviert worden. Damit sei der Erhalt für die nächsten Jahrzehnte gesichert, so Fellenberg.

Das Haus ist benannt nach dem evangelischen Märtyrer Adolf Clarenbach, der 1529 auf einem Scheiterhaufen in Köln verbrannt wurde.

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epd / 18.04.2017



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