Singen wir!
Wöchentlich an einem Tag seien sie zusammen gekommen, früh vor Tagesanbruch, um gemeinsam einen Lobgesang für Christus zu singen. Das schreibt Plinius, ein Stadthalter in Kleinasien an den römischen Kaiser.
mehrSingen wir!
Wöchentlich an einem Tag seien sie zusammen gekommen, früh vor Tagesanbruch, um gemeinsam einen Lobgesang für Christus zu singen. Das schreibt Plinius, ein Stadthalter in Kleinasien an den römischen Kaiser.
mehrfür den 22.02.2012
Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Psalm 116,8
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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.
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Verbunden mit der Teilung der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn in die Kirchengemeinden Bonn-Mitte, Bonn-Süd und Bonn-West wurde am 01.04.1955 der „Gesamtverband der Ev. Kirchen-gemeinden Bonn“ gegründet.
Die vorgenannten 3 Kirchengemeinden übertrugen dem Verband das Recht zur Erhebung der Kirchensteuern. Gleichzeitig wurde dem Verband die Verpflichtung auferlegt, die erforderlichen Mittel für die Pfarrbesoldung und die Finanzierung der für das kirchliche Leben in Bonn erforderlich werdenden baulichen Maßnahmen aufzubringen.
Nach Abschluss einer 14 Jahre dauernden Aufbauphase wurde der Gesamtverband am 01.01.1969 in den „Gemeindeverband der Evangelischen Kirchengemeinden in Bonn“ umgewandelt. Ihm gehörten nunmehr die aus den ursprünglich 3 Kirchengemeinden 9 Bonner Evangelischen Kirchengemeinden an:
" Apostelkirchengemeinde (Tannenbusch)
" Auferstehungskirchengemeinde (Venusberg/Ippendorf)
" Friedenskirchengemeinde (Dottendorf/Kessenich)
" Johanniskirchengemeinde (Brüser Berg/Duisdorf)
" Ev. Kirchengemeinde am Kottenforst (Röttgen/Witterschlick/Oedekoven)
" Kreuzkirchengemeinde (Stadtmitte)
" Lukaskirchengemeinde (Bonn-Nord)
" Lutherkirchengemeinde (Bonn-Süd)
" Trinitatiskirchengemeinde (Bonn-Endenich)
Erfolgte die Mittelzuweisung an die Kirchengemeinden zuvor nach dem Bedarfsdeckungsprinzip (angemel-deter Bedarf wird genehmigt), so sieht die Errichtungsurkunde des Verbandes erstmalig einen Schlüs-sel vor, nach welchem die dem Verband nach Erfüllung seiner Aufgaben verbleibenden Mittel (Kirchensteuern) an die Kirchen-gemeinden zu verteilen sind.
Der Kirchensteuerverteilschlüssel setzt sich aus dem Kirchen-steueraufkommen und der Gemeindegliederzahl der jeweiligen Kirchengemeinde zusammen. Damit von den Kirchengemeinden nachgefragte Verwaltungsdienstleistungen des Verbandes aufkom-mensgerecht abgerechnet werden können, wurde mit dem Haus-haltsjahr 2001 eine Kostenrechnung eingeführt. Abrechnungs-kriterien sind:
Anteilige Personal- und Personalnebenkosten für die Gemeindearbeit
Anzahl der Personalfälle
Anzahl Buchungen/Zahlungsvorgänge in der Kasse
Anzahl der Liegenschaften
Anzahl der betreuten EDV-Geräte und Telefonanschlüsse
Anteil der Kirchengemeinde an Sonderaufgaben
(hier: Haus der Evangelischen Kirche)
Mitte 2003 hat sich der Verband den Namen „Evangelischer Gemeindeverband Bonn“ gegeben und seit dem 01.01.2006 sind
der Evangelische Kirchenkreis Bonn und
die Evangelische Kirchengemeinde Hersel
Mitglieder des Verbandes. Durch die Beteiligung des Kirchenkreises trägt der Verband nun den Namen „Evangelischer Gemeinde- und Kirchenkreisverband Bonn“. Die Kirchengemeinde Hersel und der Kirchenkreis nehmen nicht am Kirchensteuerverteilschlüssel des Verbandes teil.