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Gedanken zum Jahreswechsel

Was wird das neue Jahr bringen? Werden wieder Katastrophen zu bewältigen sein, so wie das schlimme Erdbeben im Iran? Werden die Reformen in unserem Staat greifen und den gewünschten Effekt erzielen? Wird der Arbeitsplatz erhalten bleiben? Und wie wird es mit der Gesundheit sein?  Das Bedürfnis, wenigstens einen kleinen Blick in die Zukunft werfen zu können, ist bei manchen stark ausgeprägt. Wir möchten unser Leben im Griff haben und spüren gleichzeitig, dass dies nicht geht. Wir können Vorsorge für die eine oder andere Situation treffen, aber wirklich sicherer wird unser Leben dadurch nicht.

In der evangelischen Kirche begleitet uns auch im Jahr 2004 wieder eine „Jahreslosung“. Dieses Mal aus dem Markusevangelium, Kapitel 13, Vers 31. Jesus sagt dort: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Dass für einen Menschen der Himmel einstürzen kann, diese Erfahrung haben wir alle sicher schon einmal machen müssen. Aber was hat dann Bestand? Was bleibt? Was trägt durch?

Wir sind geneigt, Worte zu unterschätzen. Doch Worte haben Macht. Die Lyrikerin Hilde Domin hat einmal gesagt: „Wo das Wort vorbeifliegt, verdorren die Gräser, werden die Blätter gelb, fällt Schnee.“ Andererseits wissen wir aber auch, wie Worte neues Leben schaffen können. Rose Ausländer bittet darum: „Schenke mir das Wort, das eine Welt erschafft.“

Das Wort der Nähe und des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe vergeht nicht, so meint Jesus. Das hat Bestand, auch wenn sonst manches zusammenbricht. Wer sagt uns ein solches Wort, das aufrichtet? Vielleicht wäre das ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Dass wir behutsamer miteinander sprechen; vor allem mit mehr Achtung und Respekt. Mit dem, was wir über andere sagen und wie wir mit anderen sprechen, können wir mithelfen, dass eine neue Welt entsteht. Eine Welt, in der Solidarität und der liebevolle Blick auf den Menschen neben mir wieder wachsen.

Ich wünsche uns im neuen Jahr viele gute Worte, die zu uns gesagt werden. Und ich wünsche uns den Mut, solche Worte auch anderen zu sagen.

Eckart Wüster
Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Bonn

(Persönliches Wort an die Leserinnen und Leser des Bonner General-Anzeigers zum Neujahr 2004)

 

 

 

 



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