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Presbyteriumswahl 2004

Hintergründe und Trends (Stadtgebiet und Kirchenkreis Bonn)

Die Presbyteriumswahlen am gestrigen Sonntag haben in Bonn zu deutlichen Veränderungen in den wichtigsten Leitungsgremien der evangelischen Kirche geführt. Laut amtlichen Endergebnis sind zu Dreiviertel neue Kandidaten gewählt worden. Zudem haben sich nahezu alle jungen Kandidaten (unter 30 Jahren) durchgesetzt. „Das ist ein gutes Signal und zeigt, dass junge Leute bereit sind, in unserer Kirche Verantwortung zu übernehmen, und Kirche sie auch lässt“, so der Bonner Superintendent Eckart Wüster.

Die jüngste Presbyterin kommt aus Beuel: Michèle Dahms

Die jüngste gewählte Presbyterin ist die 19-jährige Abiturientin Michèle Dahms aus Beuel-Nord, gefolgt von dem 20-jährigen Jurastudenten Richard Landesberg aus der Friedenskirchengemeinde in Kessenich. Michele Dahms hofft, „dass meine Wahl auch andere junge Menschen motiviert, sich in der Kirche zu engagieren“. Dass sie die vor ihr liegende Amtszeit von vier Jahren durchhält, ist für die junge Protestantin „kein Frage“. „Ich möchte nach dem Abi Theologie studieren und kann dann wunderbar Praxis und Theorie miteiander verbinden“; sagt sie. „Das Spannende“ am neuen Amt ist für Michèle Dahms „die Vielfalt in der Gemeinde zu erleben“. Bislang hat sie bereits den Kindergottesdienst betreut, Lesungen im Gottesdienst gehalten und die Gemeindezeitung ausgetragen. „Jetzt muss ich auch über die Seniorenarbeit und die Finanzen zu entscheiden, über Gebäude zu reden und am Ende vielleicht sogar einmal einen neuen Pfarrer oder eine Pfarrerin wählen“, freut sich Michèle Dahms.

Das Los musste entscheiden!

Bis zur letzten Sekunde spannend war die Wahl an vielen Orten. Oft entschieden nur wenige Stimmen über den Einzug in das Presbyterium. Dramatisch war es in der Johannis-Kirchengemeinde in Medinghoven. Drei Kandidaten hatten sich für zwei Plätze beworben. Peter Rogge erhielt 98 Stimmen, Horst Geudtner und Ulrich Oehlschläger jeweils 97. Nach Kirchenordnung musste in den späten Abendstunden nach mehrmaligem Auszählen das Los entscheiden! Horst Geudtner war der Glückliche.

Wahlbeteiligung in Bonn über dem Schnitt der Landeskirche

Die Wahlbeteiligung lag stadtweit bei 12,5%, damit rund 1,8 % über dem Schnitt der Landeskirche von 10,7 %, und mit 0,9 % etwas geringer als bei der letzten Wahl vor vier Jahren. Die höchste Wahlbeteiligung im Kirchenkreis Bonn erreichte der Bornheimer Pfarrbezirk von Pfarrer Gerhard Brose in Hemmerich mit „sagenhaften“ 21,2%. Die Gemeinde Hersel des Bonner Superintendenten Eckart Wüster zählte 15 % ihrer Schäfchen an den Urnen. Über die höchsten Beteiligung auf Bonner Stadtgebiet freute sich der Bezirk Röttgen der Johannis-Kirchengemeinde mit 17,8 %, gefolgt von der Auferstehungsgemeinde Venusberg/Ippendorf mit 17,3 % sowie der neuen Thomas-Kirchengemeinde in Friesdorf/Plittersdorf mit 17 %. Dieser Wahl hatte besondere Beachtung, weil sie nach Vereinigung der Christus- und der Paulus-Kirchengemeinde die erste Wahl eines neuen Presbyteriums war und die neue Gemeindeleitung gleich die Aufgabe hat, einen neuen Pfarrer oder eine neue Pfarrerin zu wählen.

Superintendent Wüster zeigte sich mit der Wahlbeteiligung „zufrieden“. „Wenn wir wie in der Politik auf breiter Ebene Wahlkampf betreiben würden, wäre auch die Aufmerksamkeit und die Beteiligung höher“, ist seine Einschätzung. Aber das entspräche „nicht evangelischem Geist und der Würde des Amtes“. Insgesamt waren in Bonn 65.000 evangelische Christen zur Wahl aufgerufen, in der Region der drei Bonner Kirchenkreise rund 200.000 Menschen.

Erstwähler überproportional an den Urnen / Frauen und Männer gleichermaßen gewählt

Erfreulich auch die Beteiligung der Erstwählerinnen und Erstwähler. Mit dieser Wahl durften erstmals auch evangelische Christen unter 16 Jahren zur Wahl gehen, sofern sie konfirmiert sind. Von diesem Wahlrecht machten stadtweit rund 18 % und damit deutlich über dem Schnitt Gebrauch.

Mit der Wahl ist in Bonn wieder ein bunter Querschnitt von Berufs- und Altersgruppen in die Presbyterien eingezogen: Richter, Chefärzte und Journalistinnen genauso wie die Hausfrauen, Lehrer und Freiberufler, Rentner und Studenten. Fortgesetzt hat sich der Trend zur stärkeren Beteiligung der Frauen. Die Zahl der Presbyterinnen beträgt in Bonn nun 54 Prozent.
 

 

 

 

 

 



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