Willkommen!

Welkom - Welcome - Bienvenue!

Flaggen

> weitere Informationen

Wort zum Sonntag

Rote Pappnase

​Die Nase macht alles anders. Also die Pappnase. Sie ist das einfachste Utensil, um mit nur einem Handgriff ein Jeck zu werden. Die gängigste Form ist rot, allerdings nicht mehr aus Pappe, sondern aus Schaumstoff und damit einfach zum Aufklemmen.

> Lesen Sie weiter ...

Spenden

Newsletter

Sie sind neugierig auf alles, was rund um die evangelische Kirche in Bonn passiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

> weitere Informationen

Losung für den 25.06.2019

Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Jesaja 54,7

Jesus spricht: 

Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. Johannes 14,18

Gottesdienste

Kerze

Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

> weitere Informationen

Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

> weitere Informationen

PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

> weitere Informationen

Service

Zahlen und Fakten zur Wahl am 15. Februar 2004

Zur Wahl:

Im Stadtgebiet Bonn sind am kommenden Sonntag mehr als 65.000 evangelische Christen aufgerufen, ihre Presbyterien, also die Gemeindeleitung, neu zu wählen. In der Bonner Region (den drei Kirchenkreisen An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel und Bonn) sind es rund 200.000 Menschen. Alle vier Jahre werden die Hälfte der Sitze in den Presbyterien durch Wahl neu besetzt bzw. wiederbesetzt. Allein im Stadtgebiet Bonn sind in 13 Kirchengemeinden derzeit 250 Personen ehrenamtlich in den Gemeindeleitungen aktiv.

Was macht ein Presbyterium?

Das Presbyterium („Presbyter“ griechisch, „Gemeindeältester“) ist das wichtigste Gremium in der evangelischen Kirche. Zusammen mit Vertretern aus der hauptamtlichen Mitarbeiterschaft sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern entscheiden die Presbyterinnen und Presbyter im Rahmen der Kirchenordnung über alle Fragen der Gemeinde: Von der Einstellung eines Pfarrers, einer Pfarrerin, der  Gestaltung der Gottesdienste über die Renovierung des Gemeindezentrums und die Einstellung der Kindergartenleiterin bis zum Haushalt. Aus den Presbyterien werden Vertreter auf die weiteren kirchlichen Ebenen gewählt (Kreissynode, Landessynode, EKD-Synode).

Was ist neu?

  • Die Amtszeit wird ab dieser Wahl erstmalig nicht mehr acht, sondern vier Jahre betragen. Die Kirche hofft damit Menschen für das Amt gewinnen zu können, die sich nicht auf eine lange achtjährige Amtsperiode zum Beispiel aus beruflichen oder familiären Gründen festlegen können.
  • Erstmals zur Wahl aufgerufen sind auch evangelischen Christen jünger als 16 Jahre, sofern sie konfirmiert sind. Die Zahl der Erstwähler liegt im Stadtgebiet Bonn bei 4976, in der Region bei rund 13.000.

  • Besondere Beachtung findet die Wahl in der neuen Thomaskirchengemeinde in Friesdorf und Plittersdorf, die sich Ende letzten Jahres aus Christus- und Pauluskirchengemeinde zusammen geschlossen hat und nun ihr erstes gemeinsames Presbyterium wählt.

Zur Wahl erklärt der Bonner Superintendent Eckart Wüster: „Kirche lebt vom Ehrenamt, von den vielen Frauen und Männern an der Basis, die mit Sachkenntnis und Engagement die Gemeinden leiten. Die basisdemokratische Struktur ist ein wichtiger Teil des Profils der evangelischen Kirche. Ich bitte deshalb alle Wahlberechtigten, ihr Wahlrecht zu nutzen. Die Wahlen stellen für die kommenden Jahre die Weichen für unsere Kirche und für das Profil unserer Arbeit für die Gesellschaft.“

Wer steht zur Wahl?

Presbyter müssen laut Kirchenordnung einen „guten Ruf in der Gemeinde haben“ und „sich als  treue Glieder der Gemeinde bewährt haben“ (Kirchenordnung Art. 84). Sie dürfen nicht jünger als 18 und älter als 75 Jahre sein. Beruflich spiegeln die Kandidaten in Bonn die ganze Palette der Gesellschaft: Studenten bis Chefärzte, Maurer, Anwälte, Journalisten, Hausfrauen und Ärzte, Rentner und Lehrer. Die jüngste Kandidatin, Michele Dahms (19), macht gerade Abitur in Oberkassel und kandidiert in Beuel. In den Gemeinden in Mehlem und Hersel gibt es sogar doppelt so viele Kandidaten wie Plätze.
Nicht mehr gewählt wird nur in Gemeinden, die nur so viele Bewerber wie Stellen haben. In Bonn sind das die Kreuzkirchengemeinden (Innenstadt), Apostelkirchengemeinde (Tannenbusch) und in zwei Bezirken der Johanniskirchengemeinde (Lengsdorf und Witterschlick).

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung in Bonn lag bei der letzten Wahl bei 13,4 %, damit 3,1 % höher als der Schnitt in der Landeskirche. Die höchsten Beteiligung wurden in Alt-Tannenbusch (Apostel-kirchengemeinde 20 %), auf dem Venusberg (Auferstehungskirchengemeinde 18,5 %) und Johanneskirchengemeide (Bad Godesberg-West 17,3%) verzeichnet.

Trend zur Briefwahl – Stimmen aus den USA

Der Trend zur Briefwahl, schon in den letzten Jahren erkennbar, setzt sich fort. In einigen Gemeinden beträgt der Anteil 15 % und mehr. Die Unterlagen dazu können noch angefordert müssen bis spätestens Samstag vor der Wahl eingereicht werden. Rekordverdächtig ist die Friedenskirche (Kessenich), die sogar Briefwähler von der Ostküste der USA meldet: Gemeindeglieder, die für ein Jahr in den Staaten leben und auf diesem Weg den Kontakt zu ihrer Gemeinde halten wollen.

„Biblisch Kochen“ und mehr am Wahlsonntag

Die Wahlbüros sind in der Regel am Wahlsonntag nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr geöffnet. Viele Gemeinden bieten rund um die Wahl Veranstaltungen und Wahlpartys an. In Bornheim, das zum Kirchenkreis Bonn gehört, wird sogar gekocht. Unter dem Motto „Biblisches Kochen“ kann man nicht nur Drinks und kleine Häppchen nach biblischen Rezepten probieren, sondern auch gemeinsam zubereiten.

Pressepfarrer Joachim Gerhardt (Februar 2004)

 

 

 

 



© 2019, Evangelische Kirche in Bonn und der Region
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.