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Rote Pappnase

​Die Nase macht alles anders. Also die Pappnase. Sie ist das einfachste Utensil, um mit nur einem Handgriff ein Jeck zu werden. Die gängigste Form ist rot, allerdings nicht mehr aus Pappe, sondern aus Schaumstoff und damit einfach zum Aufklemmen.

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Zentrale Bonner Reformationsfeier in der Kreuzkirche

Ein "Wort zum Sonntag" zum Reformationstag

Burkhard Müller predigt beim zentralen Bonner Gottesdienst am 31. Oktober in der Kreuzkirche.

Alles geschenkt - alles umsonst? Das Motiv zur diesjährigen Reformationsfeier (Gestaltung: J.Gerhardt). Alles geschenkt - alles umsonst? Das Motiv zur diesjährigen Reformationsfeier (Gestaltung: J.Gerhardt).

Gastprediger bei der diesjährigen zentralen Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenkreises Bonn am 31. Oktober 2004 um 19.30 Uhr in der Kreuzkirche am Kaiserplatz ist Fernsehpfarrer Burkhard Müller. Der Sprecher des „Wort zum Sonntag“ und ehemalige Bonner Superintendent macht sich Gedanken zu dem Motto „Alles geschenkt – alles umsonst“ und fragt nach der aktuellen Bedeutung von Martin Luthers befreiender Einsicht über die geschenkte Gnade Gottes in der modernen Leistungsgesellschaft.

 

Evangelische Kreuzkirche Bonn am Kaiserplatz (Foto: Gerhardt) Evangelische Kreuzkirche Bonn am Kaiserplatz (Foto: Gerhardt)

Der Gottesdienst wird kirchenmusikalisch gestaltet mit der Aufführung des Heinrich Schütz-Werks „Domine deus“ für jeweils vier Chöre, Instrumentalgruppen und Solisten durch die Kreuzkirchenkantorei unter Leitung von Karin Freist-Wissing sowie mit Nicolas Berndt an der Orgel. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Empfang in der Krypta der Kreuzkirche geladen.

 

Wiedereröffnung der Lutherkirche und Gottesdienst in alter Lutherform in der Matthäikirche

Bereits am Vormittag finden in vielen Gemeinden eigene festliche Gottesdienst statt: Die Johanniskirchengemeinde feiert um 11.00 Uhr in der Matthäikirche, Gutenbergstraße 10, Lengsdorf einen Gottesdienst in der Form der alten „Deutschen Messe“ nach der originalen Vorlage von Martin Luther mit vielfältigen liturgischen Gesängen und festlicher Musik. Die Predigt hält Pfarrer i.R. Siegmar Kretschmer.

Passend zum Reformationstag öffnet auch die 101 Jahre alte Lutherkirche in Poppelsdorf wieder ihre Pforten. Die Kirche war vier Monate lang geschlossen und ist dabei im Innenraum grundlegend neu gestaltet worden. An den Festgottesdienst in der Lutherkirche um 10.30 Uhr schließt sich um 12.00 Uhr ein Empfang mit einer öffentlichen Matinee an, in deren Rahmen der neue Förderverein „musikraum lutherkirche“ aus der Taufe gehoben wird. Ausgewählte Musiker aus der Kantorei der Lutherkirche präsentieren unter anderem Ausschnitte aus dem Opernprojekt „Floridante“ von Georg Friedrich Händel und „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Fried (weitere Informationen bei Kantor Berthold Wicke, Tel.: 0228 / 46 41 16). Der Eintritt ist frei.


NRW-Polizeigottesdienst zum Reformationstag in der Kreuzkirche

Der traditionelle, landesweite zentrale Polizei- und Grenzschutzgottesdienst zum Reformationstag findet dieses Jahr bereits am Freitag, 29. Oktober, statt, wie immer in der Kreuzkirche am Kaiserplatz um 11.00 Uhr unter Mitwirkung von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Musikalisch wird der Gottesdienst dieses Jahr gestaltet vom Jazzensemble des Landespolizeiorchesters NRW sowie Stefan Horz (Kreuzkirche) an der Orgel.


 

Das aktuelle Stichwort:

Reformationstag in Bonn

Am Reformationstag, alljährlich am 31. Oktober, erinnern die Protestanten weltweit an den Beginn der Reformation durch Martin Luther im Jahr 1517. Auch Bonn blickt auf eine wechselhafte Reformationsgeschichte zurück. Erst nach entschiedenem Widerstand der katholischen Herrscher konnten die Gedanken des Wittenberger Reformators offiziell in die Region Köln und Bonn einziehen. Ein historisches Schlüsseljahr ist 1542 als der katholische Erzbischof, Kurfürst Hermann von Wied, auf die Seite der Reformation wechselte. Er berief den Straßburger Reformator Martin Bucer und wenig später auch den engsten Weggefährten Luthers, Philipp Melanchthon, aus Wit-tenberg nach Bonn.

Melanchthon blieb drei Monate, Bucer sogar ein dreiviertel Jahr am Rhein. In dieser Zeit predigte Bucer im Bonner Münster und hielt theologische Vorlesungen im Bonner Franziskanerkloster in der Brüdergasse. Die beiden Theologen erarbeiteten  unter dem Titel „Einfältiges Bedenken“ die Programmschrift der Kölner Reformation.

Bis zum Einsetzen der Gegenreformation und der Absetzung des Kurfürsten Hermann 1547 bestand in Bonn eine evangelische Gemeinde mit mehreren Pfarrern. Diese Gemeinde musste anschließend in den Untergrund gehen. Die älteste nicht auf kurkölschem Gebiet liegende und daher nahezu ununterbrochen lebendige evangelische Gemeinde im Bonner Raum ist die Kirchengemeinde Oberkassel. Hier findet sich auch die älteste evangelische Kirche der Region, eine kleine gelbgestrichene Kapelle im Zentrum Oberkassels direkt an der alten B 42.

Ausgangspunkt der Reformation weltweit waren die berühmten 95 Thesen, mit denen der damalige Augustinermönch Luther seinen theologischen und seelsorgerlichen Protest gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche äußerte. Durch den Verkauf der sogenannten Ablassbriefe wollte diese vor allem Geld für den Bau des Petersdoms in Rom einnehmen.

Ob Luther seine Thesen tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schloßkirche schlug, ist historisch nicht gesichert. Nageleinschläge im Tor zeugen aber bis heute von dem legendären Ereignis. Ein weiteres Anliegen Luthers war die Rückbesinnung auf das unverfälschte Wort der Bibel. Dafür übersetzte der Reformator die Heilige Schrift  erstmals vollständig in die deutsche Sprache.

Joachim Gerhardt
(Pressepfarrer Evangelische Kirche Bonn)

 

ger /

 



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