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Buß- und Bettag 2004 in Bonn:

Wüster: "An Aktualität nichts verloren"

Auch zum diesjährigen Buß- und Bettag am Mittwoch, 17. November 2004, werden wieder in allen evangelischen Kirchen Bonns und der Region Gottesdienste gefeiert.

Buß- und Bettag am 17. November 2004 Buß- und Bettag am 17. November 2004

Laut Superintendent Eckart Wüster hat der Buß- und Bettag, der 1994 als gesetzlich geschützter Feiertag der Pflegeversicherung zum Opfer fiel, „nichts von seiner Aktualität verloren“. Wie kein anderer Tag im Jahr erinnere er daran, „dass Menschen fehlbar sind, der Vergebung bedürfen und lade zugleich zu Umkehr und Erneuerung ein“. Diese Botschaft müsse auch ohne ausdrücklichen gesetzlichen Schutz im öffentlichen Bewusstsein gehalten werden, so Wüster.

 

Initiativen laden zu Open-Air-Gottesdienst zum Sozialabbau auf dem Marktplatz ein 

Erstmals zu einem öffentlichen Bußtags-Gottesdienst zum Thema Sozialabbau laden kirchliche und nichtkirchliche Initiativen um 15.00 Uhr auf dem Bonner Marktplatz ein. Die Feier unter freiem Himmel, die unter anderem von Verdi, der GEW, der Diakonie, „Attac“ und der Lukaskirchengemeinde Bonn vorbereitet wird, richtet sich laut Veranstalter „besonders an Erwerbslose und (noch) Arbeitsplatzbesitzer“ und versteht sich als Fortsetzung der Proteste gegen „Hartz IV“ in Bonn.

Deutsches Requiem in der Trinitatiskirche Endenich

Unter dem Motto „Geistliches Konzert zum Buß- und Bettag“ wird in der Trinitatiskirchengemeinde in Endenich „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms aufgeführt. Ausführende sind der „Chor am Freitag“, das Projekt-Orchester der Trinitatis-Kirche unter Leitung von Burkhard Müller sowie Mareike Müller (Sopran) und  Ingo Wittrock (Bariton). Der Eintritt ist frei. Beginn in Trinitatiskirche, Brahmsstr. 14, 20.00 Uhr.

In Bonn feiern laut Pressepfarrer Joachim Gerhardt immer mehr evangelische Gemeinden ihre Gottesdienste gemeinsam mit der katholischen Partnergemeinde. Das sei „ein deutliches Zeichen für die gewachsene ökumenische Verbundenheit“. Ökumenische Gottesdienste finden zum Beispiel statt in der Emmauskirche auf dem Brüser Berg (18.30 Uhr), in der Christuskirche in Plittersdorf (19.00 Uhr) oder in der Friedenskirche in Kessenich (19.30 Uhr).

 
Fast alle Gemeinde-Gottesdienste liegen in den Abendstunden und beginnen zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, viele sind musikalisch besonders ausgeschmückt wie in der Kreuzkirche am Kaiserplatz (19.30 Uhr) oder in der Erlöserkirche in Bad Godesberg (19.00 Uhr). Nur wenige, zum Beispiel die Apostelkirchengemeinde in Tannenbusch (10.30 Uhr), halten an der traditionellen Zeit am Vormittag fest.

 

Bläser über Bonn. (Foto: Wolfgang Sauer) Bläser über Bonn. (Foto: Wolfgang Sauer)

Das aktuelle Stichwort:
Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Feiertag. Erstmals 1532 im mittelalterlichen Straßburg praktiziert, war er vom preußischen Staat Mitte des vorletzten Jahrhunderts als offizieller und staatlicher Feiertag eingeführt worden. 1994 wurde er zur Finanzierung der Pflegeversicherung als arbeitsfreier Tag außer in Sachsen bundesweit gestrichen. Unverändert gibt es aber Stimmen in Politik und Gesellschaft, die sich dafür einsetzen, den besonderen staatlichen Schutz für diesen Tag wieder einzuführen. Zudem ist es unter Finanzexperten fraglich, ob die Abschaffung des Feiertags volkswirtschaftlich überhaupt etwas gebracht hat.

Der Buß- und Bettag drückt die Bereitschaft zur Besinnung und Demut aus und ist damit immer auch ein Anstoß für die Erneuerung der privaten Lebensbeziehungen wie der in der Gesellschaft. Das Zusammenleben auf der Welt kann nur gelingen, wenn der Mensch um seine Grenzen weiß, um seine Verantwortung und seine Schuld. Der Buß- und Bettag gibt diesem Anliegen Ausdruck und hat damit Bedeutung weit über den Kreis der evangelischen Christen hinaus.
 
Pressereferat Evangelischer Kirchenkreis (2004)

 

Joachim Gerhardt /

 



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