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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Zum Jahreswechsel "Wort zum Sonntag":

"Bitte jetzt keine frommen Sprüche"

In der Silvesterausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau schreibt Pfarrer Joachim Gerhardt, Pressesprecher im Kirchenkreis Bonn, zur Jahreslosung 2005. Hier sein "Wort zum Sonntag":

Die Zeit verrinnt. Schon wieder geht ein Jahr zu Ende – und das unter den schrecklichen Eindrücken der Katastrophenbilder vom Indischen Ozean. „Bitte keinen frommen Wünschen“, sagt mir ein guter Freund. Er persönlich nehme sich zumindest an Silvester nichts mehr vor fürs neue Jahr. Der Tag habe sich ohnehin oft nur als Abschussrampe rasch verglühender Vorsätze entpuppt. Und auf vieles im Leben hätten wir doch gar keinen Einfluss mehr.
Ich gebe ihm Recht. Auch das neue Jahr wird für viele Menschen Veränderungen bringen, ob sie es wollen oder nicht. Das Inkrafttreten der Sozialreformen ist nur ein Beispiel. Und was sollen erst die unzähligen Opfer dieser plötzlichen Flut denken. Da hat eine Riesenwelle mit einem Mal Menschen verschlungen und Schicksale zerstört.
Silvester dieses Jahr ist kein guter Ort für enthusiastische Lebensweisheiten oder selbstgewisse Vorsätze. Das Leben erscheint zu unberechenbar und wechselhaft.
Die Jahreslosung, das Bibelwort, über das wir 2005 besonders nachdenken sollen, spiegelt das wider. Sie besteht aus einem einzigen, schlichten Satz: „Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre“, sagt Jesus dem Petrus. Petrus konnte diesen Zuspruch bei Gott gut gebrauchen, denn der Apostel war ein wankelmütiger Mensch und sich seines Glaubens mitnichten sicher. Mal mit dem Herzen dabei, voller Hoffnung und Zuversicht und dann wieder zaudernd und zögernd – und damit gar nicht anders als viele Menschen heute.
Also doch ein „frommer Spruch“ zum Jahreswechsel? Nein. Für mich eher ein Impuls nachzudenken, wo Menschen in meinem Umfeld meine Fürsprache brauchen und wo ich anderen Gutes tun kann. Und das kann durchaus auch ein Gebet oder eine Fürbitte sein.
Joachim Gerhardt

 

 

 

ger /

 



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