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Festwoche vom 12.- 20. März

50 Jahre Friedenskirche Kessenich

Die Bonner Friedenskirche in Bonn-Kessenich, Franz-Bücheler Straße 10, feiert ihren 50. Geburtstag und lädt vom 12.- 20. März 2005 zu einer Festwoche mit Konzerten, Gottesdiensten, Vorträgen und Begegnungen.

Die Friedenskirche in Kessenich wird 50 Jahre alt. (Foto: Joachim Gerhardt) Die Friedenskirche in Kessenich wird 50 Jahre alt. (Foto: Joachim Gerhardt)

Den Auftakt der Feierlichkeiten macht am Samstag, 12. März, um 17.00 Uhr das Festkonzert „50 um 5“ mit 50 Bläsern aus dem ganzen Kirchenkreis. Der Bonner Superintendent Eckart Wüster und Bürgermeister Helmut Joisten sprechen ein Grußwort. Ein gemeinsames Grillen schließt sich an.
Den Sonntag, 13. März, prägt ein Festgottesdienst um 11.00 Uhr, gestaltet unter anderem vom Kinderchor „Mixtönen“ und dem Kinderblasorchester „Kids&BrassWoods“ der Friedenskirche. Beim anschließenden Gemeindefest interviewt der Bonner TV-Journalist Geert Müller-Gerbes Gemeindemitarbeiter und -mitglieder der ersten Stunde unter dem Motto „Wie alles anfing – Talk am Nierentisch“  (14.30 bis 15.30 Uhr).
Inspiriert vom Namen der Kirche spricht am Dienstagabend, 15. März, um 20.00 Uhr der Friedensforscher Prof. Dr. Karlheinz Koppe zum Thema „Vom Hoffen und Bangen in un-friedlicher Zeit“ über die Geschichte des Friedens in den vergangenen 50 Jahren.
Musikalischer Höhepunkt ist ein Festkonzert am Freitag, 18. März, um 20.00 Uhr mit Chor- und Orgelwerken, klassisch von Felix Mendelssohn sowie modern von Johannes Matthias Michel. Es spielt die Kantorei und der Jugendchor der Friedenskirchengemeinde mit Instrumentalisten unter Leitung der Friedenskirchen-Kantorin Katharina Wulzinger sowie als „special guest“ der Bonner Lutherkirchen-Kantor Berthold Wicke an der Orgel.
Abschluss der Festwoche ist am Sonntag, 20. März, um 10.00 Uhr die erste Goldkonfirmation in der Friedenskirche: ein Festgottesdienst, in dem die Menschen, die vor 50 Jahren als erster Jahrgang in der Kirche in Kessenich konfirmiert worden, neu der Segen zugesprochen wird.
Zu allen Veranstaltungen gilt freier Eintritt mit der Möglichkeit einer Spende zu Gunsten der Quirinusbrunnen-Stiftung für die Kinder- und Jugendarbeit in der Friedenskirche.

 

Markantes Wahrzeichen in Kessenich: Die evangelische Friedenskirche. (Foto: Joachim Gerhardt) LupeMarkantes Wahrzeichen in Kessenich: Die evangelische Friedenskirche. (Foto: Joachim Gerhardt)

Kleines Stichwort: 50 Jahre Friedenskirche

Mit 13 Protestanten fing es an

Kessenich, Mitte des 19. Jahrhunderts, war ein Dorf vor den Toren Bonns. Die Preußen hatten 1815 die Religionsfreiheit ins Rheinland gebracht und eine erste offizielle Erhebung zählte gerade mal 13 Protestanten, ein Prozent der Bevölkerung in Kessenich. Die kleine Gemeinde, die sich regelmäßig in einem Bethaus (heute Burbacher Straße/Ecke Rheinweg) versammelte, wuchs bis zum Ende des Jahrhunderts auf mehr als 700. Das eingeschossige Bethaus wurde zu klein und die Protestanten bauten sich 1913 auf kircheneigenem Grundstück (am Anfang der heutigen Karl-Barth-Straße) ein Gemeindehaus mit Kleinkinderschule. Mittelpunkt für die Gottesdienstfeiern war die Lutherkirche in Poppelsdorf, die als zweite evangelische Kirche nach der Kreuzkirche am Kaiserplatz 1903 erbaut worden war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde im südlichen Bonn (Kessenich, Dottendorf und Gronau) so sehr, dass der Bau einer weiteren Kirche mit 600 Plätzen beschlossen und eine eigene gleichnamige Gemeinde gegründet wurde: die Bonner Friedenskirche. Die Gemeinde hat heute 3.200 Glieder und mit Stefanie Graner und Michael Verhey zwei Pfarrer (beide 40 Jahre). Architektonisch besonders an der Kirche ist die als Grundriss gewählte Form eines Achtecks, die eine optimale Gestaltung des Kirchraums für Altar, Kanzel und Taufbe-cken ermöglicht. Nach frühchristlichem Verständnis steht die Acht zudem für Vollkommenheit, denn der achte Tag ist nach sechs Tagen Schöpfung, und dem Sonntag der Tag der Auferstehung Christi. Bemerkenswert sind auch die zeitgenössischen bunten Kirchenfenster, die das Glaubensbekenntnis und beispielhaft die Werke Christi darstellen, sowie der freistehende, hohe Glockenturm. Die Glocken, die nun die Menschen seit genau 50 Jahren Sonntag für Sonntag in Kessenich zum Gottesdienst rufen, drei an der Zahl, tragen übrigens jede einen Namen: „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“.

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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