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Tagung der Kreissynode Bonn

Krankenhausseelsorge bleibt in Bonn ureigene kirchliche Arbeit

Die Bonner Kreissynode hat getagt und brachte wichtige Ergebnisse. Schon zum Auftakt hatte sich Superintendent Eckart Wüster noch einmal deutlich für die Ökumene stark gemacht. Sein Jahresbericht sowie vieles mehr zur Synode finden Sie hier.

„Ich war krank und ihr habt mich besucht!“ So sollte es sein. Doch manchmal fehlt einfach die Zeit zum Besuch am Krankenbett. Oder vielleicht auch der Mut, sich mit Krankheit, vor allem dann, wenn sie schwer und lebensbedrohlich ist, auseinanderzusetzen… Es gibt leichtere Wege im Leben als die an das Bett eines kranken Menschen.

Für die Kirchen ist dieser Weg seit je her ein selbstverständlicher und darum hat sich die evangelische Kirche jenen 2000 Jahren alten biblischen Satz aus dem Munde Jesu als Leitbild für ihre Krankenhausseelsorge auf die Fahnen geschrieben. 88 gewählte Vertreterinnen und Vertretern aus den Gemeinden Bonn, Bornheim und Alfter berieten am Samstag auf der Kreissynode im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn intensiv über die Konzeption dieser Arbeit. „Krankenseelsorge ist eine urchristliche, für uns aber auch eine Mammutaufgabe“, sagte Superintendent Eckart Wüster. Denn die Bundesstadt zählt rheinlandweit die meisten Krankenhausbetten pro Einwohner. Die Krankenhausseelsorge macht mit 201.637 Euro Eigenmitteln den mit Abstand größten Posten im Haushalt des kleinen Bonner Kirchenkreises aus. Insgesamt 14 Seelsorgerinnen und Seelsorger tun Dienst (nicht alle mit vollen Stellen), zudem viele, viele Ehrenamtliche.
Wüster konnte berichten, dass mittlerweile auch die Krankenhausträger die Seelsorge finanziell unterstützten mit weiteren 271.000 Euro. „Ein verlässliches Angebot von Seelsorge ist wichtig, nicht zuletzt für das Profil im harten Wettbewerb der Kliniken“, sagte der Herseler Kreissynodale Reinhard Saamer, selbst Arzt. Und es sei leider immer noch so, „dass seelsorgerliche Fragen in der ärztlichen Ausbildung wie im Alltag wenig Platz haben“, so Saamer“
Die Kreissynode zog Bilanz: Krankenhausseelsorge bleibt in Bonn auch trotz Spardruck eine Kernaufgabe der evangelischen Kirche. „Gerade auch, weil wir am Krankenbett nicht fragen: Bist du evangelisch oder nicht?“, betonte Jürgen Reifarth, Vorsitzender der Stiftung Krankenhausseelsorge, das gesamtgesellschaftliche Engagement dieser Arbeit. Die Stiftung, die der Kirchenkreis vor sechs Jahren gegründet hat, trage schon jetzt entscheidend dazu bei, dass in allen Krankenhäusern flächendeckend Seelsorge angeboten werden könne und „das soll trotz nötiger Einsparungen auch im Bereich Krankenhauseelsorge so bleiben“, so Reifarth.
Die guten Erfahrungen mit der Stiftung sind Vorbild: Das Kirchenparlament folgte dem Antrag von Superintendent Wüster, über die Einrichtung einer zentralen und professionellen Fundraising-Stelle für den Kirchenkreis und die Gemeinden insgesamt nachzudenken. Im Frühjahr soll ein Konzept vorgestellt werden.

Für die kreiskirchliche Jugendarbeit wurde die Verlängerung der zentralen Koordinationsstelle in Kooperation mit Nachbar-Kirchenkreis An Sieg und Rhein im Malteserhof (Königswinter) beschlossen. Zudem soll auch mit dem Kirchenkreis Bad Godesberg über eine gemeinsame Struktur nachgedacht werden. Die Evangelische Jugend Bonn mit ihrem Vertreter, Jugendleiter Uwe Janser (Lutherkirchengemeinde BN-Poppelsdorf), begrüßte diesen Beschluss ausdrücklich.

Das Kirchenparlament sprach sich zudem gemäß den Vorgaben der Landessynode für die Errichtung einer "Entlastungspfarrstelle" für den Superintendenten im 3/4-Dienstumfang aus. Sie wird besetzt von Pfarrer Guido Konieczny, der bislang schon im Rahmen des Sonderdienstes den Superintendenten in seiner Herseler Gemeinde entlastet hat.

Gewählt wurde auch: Susanne Eichhorn (38) von der Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg ist neu als eine von vier Laien im siebenköpfigen Kreissynodalvorstand (KSV). Sie wird für die Finanzen zuständig sein und kann sich freuen: Erstmalig seit 12 Jahren konnte der Bonner Kirchenkreis trotz sinkender Kirchensteuereinahmen wieder einen ausgeglichenen Haushalt ohne Rücklagenentnahme verabschieden.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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