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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 15.08.2020

Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen! Sacharja 7,10

Was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt. 1.Korinther 1,28

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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" in der Rundschau:

Der Wald steht schwarz und schweiget

Wenn Sie, lieber Leser, liebe Leserin, diese Zeitung am Morgen studieren, mag es angezeigt sein, folgenden Beitrag ein wenig zurückzulegen. Denn die Stimmung dieser Zeilen entfaltet sich umso mehr ...

... an einem spätsommerlichen Abend, wenn man draußen im Garten sitzt, vielleicht auch auf dem Balkon, den Tag Revue passieren lässt und sieht: Der Mond ist aufgegangen. – Zugleich der Anfang jenes wunderbaren Volksliedes, das wir mit unseren Kindern abends gerne singen, und das eigentlich ein zutiefst geistliches Stück ist. Matthias Claudius (übrigens auch ein Journalist) hat es vor 225 Jahren gedichtet.
Was so ein wenig nach längst vergangener Wald- und Wiesenromantik klingt, stimmt einen mit jeder Strophe mehr eher nachdenklich. Es herrscht Schweigen im Walde: „Der Wald steht schwarz und schweiget“ – wie so vieles im Leben, das dämmrig und bedrohlich ist.
 „Wir stolzen Menschenkinder / sind eitel arme Sünder / und wissen gar nicht viel. / Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste / und kommen weiter weg vom Ziel.“ Auf seine alte Weise klingen diese Verse unverändert aktuell, realistisch wie ein Tages-Kommentar, vielleicht sogar ein politischer am Vorabend zur Wahl.
Und doch liegt trotz „kaltem Abendhauch“ vor allem Segen über diesem Tag wie über jedem anderen auch.  Zumindest für den, der ihn still und demütig annehmen kann. Der einmal absehen kann von sich und deshalb auch seinen Mitmenschen nicht vergisst: „Verschon uns Gott mit Strafen / und lass uns ruhig schlafen. / Und unsern kranken Nachbarn auch.“
Joachim Gerhardt

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 2 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: http://www.rundschau-online.de/.

 

 

 



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