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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 15.08.2020

Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen! Sacharja 7,10

Was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt. 1.Korinther 1,28

Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

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PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service
Gemeinsame Erklärung von Wüster und Schumacher:

"Illegalität - nicht auf Kosten der Kinder"

Mit großer Sorge beobachten Stadtdechant Wilfried Schumacher und Superintendent Eckart Wüster die Situation ausländischer Kindern ohne Aufenthaltsgenehmigung in Bonn. Zur aktuellen Lage in den Kindertagesstätten erklären beide gemeinsam:

„Mit großer Sorge nehmen wir das Schreiben des städtischen Jugendamtes an die Träger der Kindertageseinrichtungen vom 28. April 2005 bezüglich des Anmeldeverfahrens von ausländischen Kindern ohne Aufenthaltsgenehmigung zur Kenntnis.

Es ist richtig, dass der illegale Aufenthalt strafbar ist. Wir befürchten jedoch, dass das alleinige Ergebnis der Bemühungen sein wird, dass die Menschen, die sich illegal in der Stadt Bonn aufhalten, sich noch mehr als bisher in die Anonymität zurückziehen – zum Schaden der Kinder.

Die Kinder illegal hier lebender Menschen sind besonders gefährdet und benötigen unseren Schutz. Die Praxis zeigt uns, dass die Kinder sehr häufig weggesperrt werden, weil die Eltern sie nicht zur Arbeit mitnehmen können. Es bestehen dann nicht nur körperliche Gefahren (z.B. bei Unfällen oder bei Krankheit), sondern auch psychosoziale Gefährdungen, da die Entwicklung eines jeden Kindes unter dem „Eingeschlossensein“ nachhaltig leidet und gefährdet ist. Außerdem fehlen die wichtigen sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen zur Entwicklung geistiger, seelischer und sozialer Kompetenzen. Auch Kindergärten sind Orte des Lernens und der Bildung!

Jedes Kind – auch das Kind von Eltern ohne Aufenthaltsstatus hat das Recht auf Bildung! Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, dem sich die Bundesregierung auch durch internationale Abkommen verpflichtet sieht. Unstrittig ist, dass alle Kinder unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus schulpflichtig sind. Die Kinder müssen aber auch einen Kindergarten besuchen können. Es ist zum Wohle dieser Kinder besonders dringlich, dass sie einen uneingeschränkten Zugang zu Kindergarten und Schule haben.

 „Illegalität“ in Deutschland zu begrenzen ist rechtens, darf aber nicht zu Lasten unschuldiger Kinder ausgetragen werden. Minderjährigen Kindern, die von der Fluchtsituation ihrer Eltern mitbetroffen, hierfür aber nicht verantwortlich sind, ist der Kindergarten- und Schulbesuch an staatlichen Schule zu ermöglichen. Auch die UN-Kinderrechtskonvention und das Haager Minderjährigenschutzabkommen verankern für jedes Kind einen Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung auch unabhängig ihres Status.“

 

 

 

ger /

 



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