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Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

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Nachdenken über die Bedeutung des Islam - Kirchen und Stadt Bonn laden ein:

"Der neue Orient"

"Der neue Orient" ist Thema einer rheinlandweiten Veranstaltungsreihe. In Bonn laden evangelische und katholische Kirche mit dem Kulturamt der Stadt unter dem Motto „Wie der Islam die Kulturen prägt“ ein. Abschluss ist ein Symposium am 10. Februar 2006.

"Der neue Orient": das Motiv der Veranstaltungsreihe zeitgenössischer Kunst und Kultur in den Rheinstädten Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg. "Der neue Orient": das Motiv der Veranstaltungsreihe zeitgenössischer Kunst und Kultur in den Rheinstädten Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg.

„Der neue Orient“ ist eine Thema einer umfangreiche Veranstaltungsreihe, die auf Initiative der „rhein land ag“, der kulturellen Arbeitsgemeinschaft der Städte Bonn, Duisburg, Düsseldorf und Köln, im Herbst dieses Jahres stattfindet. Bonn lädt unter Federführung des Evangelischen Forums und des Katholischen Bildungswerks gemeinsam mit dem städtischen Kulturamt zu der Vortragsreihe „Wie der Islam die Kulturen prägt“ ein.

Hintergrund dieser Initiative sind laut Bonner Veranstalter die „zunehmenden Aktivitäten gewalttätiger islamistischer Kreise, welche die friedensfördernden Kräfte, die im Islam und im Christentum lebendig sind, unterminieren und ein von Angst und Intoleranz geprägtes Verhältnis der Kulturen und Religionen in den Vordergrund stellen. Die bedrohlichen Auswirkungen des von ihnen transportierten falschen Bildes vom Islam stehen uns allen noch durch die Anschläge von London und Scharm-El-Scheich vor Augen.“

Ausdrücklich werben Superintendent Eckart Wüster und Stadtdechant Wilfried Schumacher für die Veranstaltungen: „Wir Christen und unsere Kirchen tragen eine Mitverantwortung dafür, dass in dieser Atmosphäre Gegenakzente gesetzt werden. Ein gemeinsames Leben, das von gegenseitiger Achtung geprägt ist, soll sich entwickeln. Beginnen muss ein neues Verhältnis mit einer besseren gegenseitigen Kenntnis und mit der Begegnung von Mensch zu Mensch. In diesem Sinne haben Christen und Muslime in Bonn schon vieles unternommen. Das Kulturprojekt „Der neue Orient“ mit der Vortragsreihe „Wie der Islam die Kulturen prägt“ sollen nun einen weiteren Baustein für ein friedliches Zusammenleben bilden.

Die Vortragsreihe in Bonn zeigt auf, dass der Islam die Kulturen des Orient durchdringt, mehr als wir uns das als Europäer vorstellen können, die seit 200 Jahren eine zunehmende Säkularisierung durchlaufen: Den Alltag und das Verhältnis der Menschen zueinander, die Sprache, das Recht und selbstverständlich die Künste. Den Planern der Reihe ist es gelungen, Referenten zu verpflichten, die authentisch über die viele Facetten und Ausprägungen islamischer Kultur in den Ländern des Orient berichten. Die Achtung vor den Muslimen wird deutlich als Respekt vor ihrer kulturellen Leistung in den Jahrhunderten bis heute.“

Internet: www.der-neue-orient.de

Weitere Infos beim Evangelischen Forum Bonn, Tel.: 0228 / 6880 - 320.

 

Kirche und Moschee - nah beieinander und doch all zu oft noch sehr getrennt. (Foto: Joachim Gerhardt) Kirche und Moschee - nah beieinander und doch all zu oft noch sehr getrennt. (Foto: Joachim Gerhardt)

"Wie der Islam die Kulturen prägt"

Hier eine Übersicht über alle Programmangebote der Vortragsreihe „Der neue Orient“ in Bonn, gemeinsam verantwortet von den kirchlichen Bildungswerken und dem städtischen Kulturamt in Kooperation mit der Deutschen Welle.

Dienstag, 27. September 2005, 20 Uhr, Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 2:
Die Zyklen des Lebens im Erleben der arabischen, iranischen, türkischen Muslime
Hamideh Mohagheghi (Hannover) und Rabea Müller (Köln)

Dienstag, 11. Oktober, 18 Uhr, Kunstmuseum Bonn:
Staat, Religion und Islam
Professor Dr. Stefan Wild (Bonn)

Dienstag, 25. Oktober, 20 Uhr, Kunstmuseum Bonn:
Die Auslegung des Korans in den unterschiedlichen Rechtsschulen
Professor Dr. Nasr Hamid Abu Zayd (Leyden)

Mittwoch, 2. November, 20 Uhr, Kunstmuseum Bonn:
Die Sprache des Koran als kulturelle Klammer der Muslime im Vorderen Orient
Professor Dr. Stephan Conermann (Bonn)

Dienstag, 8. November, 20 Uhr, Kunstmuseum Bonn:
Kunst und Kultur in islamischen Ländern
Professor Dr. Hamdi el Attar (Berlin)

Dienstag, 15. November, 20 Uhr, Kunstmuseum Bonn:
Die politische Theorie des Islam
Professor Dr. Stefan Leder (Halle)

Mittwoch, 23. November, 20 Uhr, Haus der evangelischen Kirche, Adenauerallee 37:
Die Möglichkeit einer zivilen Gesellschaft aus dem Geist des Islam
Dr. Georges Tamer, Uni Erlangen-Nürnberg

Montag, 28. November, 20 Uhr, Münstersaal, Gangolfstraße 14:
Der Schrecken Gottes
Dr. Navid Kermani

Symposium zum Abschluss des Projektes: Freitag. 10. Februar 2006, 9.30 – 21.30 Uhr in den Räumen der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str.3:

Feindbild Orient - Feindbild Westen : Mythen, Stereotypen und Klischees

Das Symposium mit Journalisten und Kulturwissenschaftlern zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Der neue Orient" bringt in drei thematischen Runden sowie einer Schlussrunde Informationen und Meinungen zu folgenden Themen:

1.Medien: Die mediale Darstellung des Ostens im Westen und des Westens im Osten in der Fernseh-Gegenwart.

2. Geschichte: Kreuzzüge und Kolonialismus in der gegenwärtigen Literatur des Orients. Welche historischen Erfahrungen haben das westliche Bild vom Orient beeinflusst?

3. Wege: Veränderungen in den allerletzten Jahren in den gegenseitigen Feind- und Freundbildern. Projekte und Bilder ost-westlicher Annäherung.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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