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Kreissynode Bonn tagte - Thema "Fundraising":

Mehr Ackerbau und Viehzucht statt Sammeln und Jagen

Die Bonner Kreissynode tagte und sprach über Geld. Doch kein Klagen, die Stimmung war positiv. Denn der Kirchenkreis Bonn sieht Chancen, seine Finanzen neben der unverändert zentralen Kirchensteuer mit innovativen Projekten auf eine gute Basis zu stellen.

Zeit für Gottesdienst. Allein im Kirchenkreis Bonn feiern jeden Sonntag an 20 Predigtsstätten mehr als 3.000 Menschen. (Foto Joachim Gerhardt) Zeit für Gottesdienst. Allein im Kirchenkreis Bonn feiern jeden Sonntag an 20 Predigtsstätten mehr als 3.000 Menschen. (Foto Joachim Gerhardt)

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. So hat der Bornheimer Pfarrer Dieter Katernberg in den vergangenen Monaten schon zwei Mal zum „Benefizkochen“ geladen und dadurch den Löwenanteil für die neue Kücheneinrichtung im Gemeindehaus eingeworben. „Doch das kann nur der Anfang sein“, sagt Katernberg. „Wir müssen neben der unverändert wichtigen Kirchensteuer dringend nach weiteren Einnahmequellen schauen, um unsere Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln.
Der Evangelische Kirchenkreis Bonn, zu dem auch Bornheim, Alfter und Hersel gehören, hat daher am Samstag in Bonner Haus der Kirche seine ganze Frühjahrssynode unter das Thema „Fundraising“ gestellt. Für den Bonner Superintendenten Eckart Wüster ist „Fundraising eine Frage der Innovation“. Und übrigens keine neue Frage: Schon die ersten Christen hätten fleißig Sponsoren und Spenden gesammelt. „Daran knüpfen wir an“, betont Wüster, der auch Pfarrer in Hersel ist.
Der Chef-Fundraiser der Hannoverschen Kirche Pfarrer Paul Dalby, erläuterte den 92 gewählten Vertretern aus den zehn Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises die Potentiale eines professionellen Fundraising. In seiner Landeskirche werde derzeit gezielt ein Netz solcher Projekte aufgebaut. Erste Erfolge seien erkennbar. Das fange bei persönlich ansprechenden Spendenbriefen an und reiche bis zum Aufbau von Stiftungen. Hier können die Bonner auch schon einige Angebote vorweisen: Die neue Stiftung für Flüchtlings- und Migrationsarbeit, die ebenfalls neue Stiftung des Diakonischen Werks, deren Satzung die Synode einstimmig zustimmte, oder die schon vier Jahre alte Krankenhausseelsorge-Stiftung, die der Synodale Jürgen Reifarth noch einmal vorstellte. Auch einzelne Gemeinden haben bereits Stiftungen gegründet und gute Erfahrungen gemacht: "Rat & Tat" zum Beispiel, die Diakonie-Stiftung der Trinitatiskirchengemeinde in Endenich, oder die "Quirinusbrunnen-Stiftung für Kinder- und Jugendarbeit" der Friedenskirche in Kessenich und Dottendorf.

Dalby warnte aber vor vorschnellen Erwartungen. „Fundraising ist nicht Sammeln und Jagen, sondern Ackerbau und Viehzucht.“  Dafür brauche es einen langen Atem und ein Konzept. „Das gelingt nur, wenn wir Fundraising als Freundschaftsarbeit verstehen.“
Und die geht bekanntlich durch den Magen. Insoweit ist das Bornheimer Benefizkochen durchaus wegweisend. Aber eben nur ein Anfang und daher beschloss das Bonner Kirchenparlament, die Kirchenleitung der Rheinischen Landeskirche sowie den eigenen Kreissynodalvorstand zu bitten, jeweils die Einrichtung einer professionellen Fundraising-Stelle zu prüfen.

 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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