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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod

Bonner Klinikseelsorge sucht Erfahrungsberichte

Die Bonner Klinikseelsorge sucht Menschen, die von ihren Nahtod-Erfahrungen berichten. Vertraulichkeit wird zugesichert. Podiumsdiskussion zum Thema am 21. April 2005.

Foto: Erika Schneider. Foto: Erika Schneider.

Unter dem Thema „Licht am Ende des Tunnels – Nahtod-Erfahrungen: Hirn-Gespinst oder Blick ins Jenseits?“ plant die evangelische und katholische Klinikseelsorge des Universitätsklinikums Bonn am 21. April 2005 eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten. Zur Vorbereitung sucht die Klinikseelsorge nach Menschen, die bereit sind, von eigenen Nahtod-Erfahrungen zu berichten. Die Klinikseelsorge sichert zu, dass die persönlichen Berichte nur vertraulich behandelt und nach Wunsch anonym ausgewertet werden. Krankenhauspfarrer Andreas Bieneck: „Wir vermuten, dass manche Menschen noch nie über ihre Nahtod-Erfahrungen gesprochen haben, da sie befürchten, nicht erst genommen zu werden. Diese Erfahrungen gehören aber zu den intensivsten, oft lebensverändernden Erlebnissen des menschlichen Daseins.“

Die Klinikseelsorge bittet Berichte in schriftlicher Form zu senden an: Evangelische Klinikseelsorge der Universitätsklinik Bonn (z.Hd. Pfarrer Andreas Bieneck), Sigmund Freud Str. 25, 53105 Bonn oder per E-Mail an: andreas.bieneck@ukb.uni-bonn.de.

Die moderne Hirnforschung habe sich den Nahtod-Erfahrungen nach einer Phase eher ablehnender Haltung geöffnet und leugne nicht mehr ihr häufiges Vorkommen, so Bieneck. Umstritten in der Forschung sei aber, ob man die Erfahrungen als übernatürliche Erlebnisse behandele oder durch natürliche Prozesse im Gehirn erklären könne. Es gebe Untersuchungen, nach denen Nahtod-Erfahrungen im Labor gezielt ausgelöst werden könnten. Andere Forscher betonten dagegen, dass derartige Phänomene bislang nicht erklärbar seien. Zur Begründung verwiesen sie darauf, dass das Gehirn dieser Patienten nicht mehr aktiv gewesen sei und ihre Erlebnisse somit einen anderen Ursprung  haben müssten.

Auch die Seelsorger begegnen laut Pfarrer Bieneck immer wieder Berichten von Nahtod-Erfahrungen in Trauergesprächen mit Hinterbliebenen oder bei der Begleitung Schwerkranker. Öfter würden Bilder genannt wie „ein Licht am Ende eines Tunnels“ oder Erfahrungen „von einem Gefühl der Wärme und grenzenloser Liebe“. Es gebe aber auch negative und bedrohliche Bilder.

Die Klinikseelsorge erhofft sich von der Befragung, so Bieneck, „neue Impulse für Antworten auf die Frage, was uns in der Stunde unseres Todes erwartet: Was geschieht mit uns, mit unserer Seele? Was gibt Hoffnung, Trost und Zuversicht auf der Schwelle zum Tod?“ 

Das öffentliche Expertengespräch zum Thema findet statt am 21. April 2005 um 19.30 Uhr im Hörsaal der Hautklinik der Universitätsklinik in Bonn (Venusberg). Hier sollen die aktuellen Erklärungsversuche für Nahtod-Erfahrungen dargestellt und kritisch befragt sowie vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens ausgelotet werden.

Weitere Infos: Klinikseelsorge an der Universitätsklinik Bonn, Tel.: 0228 / 287 10 26.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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