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Ökumenische Begegnungen: offiziell und am Rande des katholischen Weltjugendtags

"Lebendige Erfahrungen im Land der Reformation"

Lebhaft ging es zu am Mittwochabend in der überfüllten Jesus-Christus-Kirche in Alfter-Witterschlick bei Bonn. Hier hatte der evangelische Pfarrer Andreas Schneider zu einem Begegnungsabend am Rande des Weltjugendtags geladen.

Mehr als 140 Pilgerinnen und Pilger zumeist aus Polen, diskutierten mit ihren Gastfamilien und Gemeindegliedern unter dem Motto "Wir sind gekommen - um einander kennen zu lernen" munter bei Brot und Wein über Beichte, Eucharistie und Ökumene bis in die späte Nacht. Gemeinsam gedachte man, so Pfarrer Andreas Schneider Schneider, „dem großen Denker der Ökumene Roger Schütz“. Die polnischen Pilger, von denen fast alle zum ersten Mal eine evangelische Kirche besuchten, zeigten sich zutiefst erstaunt, „wie stimmungsvoll und festlich evangelische Kirchen sein können“ und „wie herzlich und gut das Verhältnis zwischen katholischen und evangelischen Christen in Deutschland ist“. Pfarrer Schneider erntete lebhaften Zuspruch, dass „die Konfessionen nur Zukunft haben, wenn sie voneinander lernen“. Schneider erlebte „einen beeindruckenden Abend mit weit mehr Menschen als wir erwartet hatten“und zog sein Fazit: „So wird mir um die Ökumene und die Zukunft der Kirchen nicht bange.“

 

Ökumene bewegt: Hier Pfarrer Andreas Schneider. Ökumene bewegt: Hier Pfarrer Andreas Schneider.

Zum offiziellen ökumenische WJT-Gottesdienst im Bonner Raum, kurzfristig noch organisiert, hatten sich zeitgleich etwa 80 Personen in der stimmungsvollen Metropolitan-Kathedrale der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Beuel versammelt, darunter aber nur wenige Weltjugendtagspilger. Die römisch-katholischen, evangelischen, freikirchlichen und orthodoxen Vertreter nannten gemeinsam den Gottesdienst „eine wichtige Station auf dem Weg zur Einheit“. Der katholische Stadtjugendseelsorger von Bonn, Gregor Platte, betonte die Bedeutung der Ökumene auch für seine, die katholische Kirche. Alle Vertreter der Kirchen wünschten sich spürbare Fortschritte auf dem Weg der Ökumene für die Zeit nach dem Kölner Weltjugendtag. Der griechisch-orthodoxe Erzpriester Sokratis Ntallis sagte, dass „die Bitte um die tiefe Einheit der Christenheit eine große und zentrale Aufgabe für alle Christen ist“. Drei weitere vergleichbare Gottesdienste fanden zur selben Zeit in Köln und Düsseldorf statt.

 

Tanzen bis in die Nacht hinein: Weltjugendtags-Stimmung in Witterschlick. Tanzen bis in die Nacht hinein: Weltjugendtags-Stimmung in Witterschlick.

 

Joachim Gerhardt /

 



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