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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen! Sacharja 7,10

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Franz Müntefering auf der Kanzel der Kreuzkirche:

"Mehr Gerechtigkeit und Solidarität"

"Die Gerechten und die Barmherzigkeit" war das Thema des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering bei seiner Kanzelrede in der Bonner Kreuzkirche. Mehr als 400 Personen lauschten seinen biblischen Auslegungen. Phoenix-TV und viele weitere Medien waren präsent.

Persönlich und biblisch versiert präsentierte sich der SPD-Vorsitzende Müntefering auf der Kanzel der Kreuzkirche. (Foto: Jörg Hüster) LupePersönlich und biblisch versiert präsentierte sich der SPD-Vorsitzende Müntefering auf der Kanzel der Kreuzkirche. (Foto: Jörg Hüster)

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat in seiner „Kanzelrede“ in der Bonner Kreuzkirche die Menschen zum Einsatz für mehr Gerechtigkeit und Solidarität aufgerufen. Der Spruch „Geld regiert die Welt“ dürfe nicht akzeptiert werden, erklärte Müntefering am Abend des 1. Mai in der evangelischen Kreuzkirche in Bonn vor rund 400 Zuhörern bei seiner Auslegung einer Passage über das Weltgericht im Matthäus-Evangelium (Mt 25, 31-40). „Wenn das Eigentum zum Goldenen Kalb wird, dann geht die Gerechtigkeit vor die Hunde“, unterstrich Müntefering. Die soziale Marktwirtschaft müsse erhalten bleiben, sie sei auch auf der Basis solidarischer Grundprinzipien wachstums- und konkurrenzfähig.

Der Katholik Müntefering hatte seine Rede unter das Motto „Die Gerechten und die Barmherzigkeit“ gestellt. Er vermied dabei eine Zuspitzung seiner Kapitalismus-Kritik, für die er zuletzt viel Zuspruch aber auch harsche Kritik geerntet hatte. Müntefering mahnte dafür den Einsatz jedes Einzelnen „für eine bessere Welt“ an. „Dazu fordert uns die Bibel auf.“

Zu den Kanzelreden in der evangelische Kirche im Zentrum von Bonn lädt das Evangelische Forum Bonn seit fünf Jahren gemeinsam mit der Kreuzkirchengemeinde prominente Zeitgenossen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft ein, ein selbst gewähltes biblisches Wort oder eine biblische Geschichte aus ihrer Sicht auszulegen. Zuletzt hatte Mitte April die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan die Kanzel der Kreuzkirche bestiegen. Die Kanzelrede wird traditionell von kurzen kirchenmusikalischen Beiträgen gerahmt, dieses Mal Stefan Horz mit einem Orgel-Solo-Werk von Johann Sebastian Bach. Die Kanzelrede war vom Fernsehsender Phoenix in voller Länge aufgezeichnet worden.
 

 

 

 

ger /

 



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