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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen! Sacharja 7,10

Was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt. 1.Korinther 1,28

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Superintendent Wüster zum neuen Jahr:

Halt in unsicherer Zeit

Über den Bonner General-Anzeiger richtet der Bonner Superintendent Eckart Wüster traditionell ein Wort an alle Bürgerinnen und Bürger zum neuen Jahr. Den Wortlaut finden Sie auch hier:

Superintendent Eckart Wüster, Pfarrer in Hersel. Superintendent Eckart Wüster, Pfarrer in Hersel.

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Man hat das Gefühl, es habe noch gar nicht richtig begonnen, da ist es auch schon wieder vorbei. Die Zeit verrinnt einem wie Sand zwischen den Fingern. Wir können sie nicht festhalten, so gerne wir es manchmal auch möchten – zumindest, wenn es die schönen Phasen im Leben sind. Doch wir wissen: es geht nicht. So wie das Jahr 2004 vergangen ist, so vergeht die Zeit, die wir zum Leben haben.
So frage ich mich: Wie nutze ich meine Zeit? Auf vieles habe ich keinen Einfluss. Auch das neue Jahr wird vielen Menschen, ob sie es begrüßen oder nicht, Veränderungen bringen: Die Sozialreformen werden wirksam, auch das neue Zuwanderungsgesetz. Wir spüren, dass wir unsere Zeit gar nicht immer gestalten können; wir werden gestaltet. Wie dramatisch das sein, haben die Menschen gerade jetzt erleben müssen mit der schrecklichen Flut im Indischen Ozean.
Was gibt Halt und Orientierung, so dass ich selbst bestimme, was ich will, und gleichzeitig mit dem leben lerne, was ich nicht beeinflussen oder ändern kann? In einem Psalm bekennt der Beter: „Meine Zeit, Gott, steht in deinen Händen.“ Dem zu vertrauen, könnte ein solcher Halt sein, den wir brauchen. Aber wir wissen, dass unser Glaube sehr wechselhaft ist. Mal sind wir uns sicher und dann wieder voller Zweifel.
Von dieser Wechselhaftigkeit weiß auch die Jahreslosung, die uns in der evangelischen Kirche durch das Jahr 2005 begleiten möchte. Jesus sagt dort zu Petrus: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre“ (Lukasevangelium, Kapitel 22, Vers 32). Jesus tritt vor Gott für Petrus ein. Der Apostel Petrus war ein Mensch, der sich mit seinem Glauben nicht immer leicht getan hat. Er war wankelmütig. Mal ganz dabei, mal auf dem falschen Weg. Mal Bekenner, dann wieder Zauderer.
Ich weiß, dass es vielen Menschen ähnlich geht. Und deshalb wünsche ich Ihnen, dass Sie immer wieder neu den Halt in Ihrem Leben finden, den Sie brauchen. Denn wenn man ein solches Fundament unter den Füssen hat, dann kann man auch besser mit den Zeiten umgehen, die einem schwer werden. Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesegnetes neues Jahr.

Ihr Pfarrer Eckart Wüster
Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Bonn

 

 

 

ger /

 



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