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Jahreslosung 2006: Bonner Superintendent im General-Anzeiger

Mit Gottes Geist im Rücken

Es ist schon eine gute Tradition: Der Bonner Superintendent legt zu Neujahr allen Leserinnen und Lesern des Bonner General-Anzeigers, der größten Zeitung in Bonn und der Region, die Jahreslosung aus. Lesen Sie hier die Worte von Eckart Wüster für 2006:

Pfarrer und Superintendent Eckart Wüster schreibt im Bonner General-Anzeiger. Pfarrer und Superintendent Eckart Wüster schreibt im Bonner General-Anzeiger.

"Immer mehr Menschen fühlen sich verlassen, weil Lebensmöglichkeiten genommen werden. Das gilt für den persönlichen Bereich, zum Beispiel wenn Beziehungen zerbrechen. Das gilt gesellschaftlich, zum Beispiel wenn Arbeitslosigkeit droht. Mir scheint: Die Bedrohungen im alltäglichen Leben nehmen für manche deutlich zu. Bei vielen überwiegen die Ängste und Sorgen und nicht wenige fallen in eine Art Lethargie, als könne man sowieso nichts mehr machen. Nicht zufällig wird solche Resignation in unserer Gesellschaft von vielen beklagt. Da freut man sich nicht auf ein neues Jahr, sondern blickt eher skeptisch in die Zukunft.
Die Jahreslosung – ein Bibelwort, das uns durch das Jahr begleiten möchte – weiß um solche Situationen. Josua, der Nachfolger des Mose als Anführer des Volkes Israel, steht vor einer schwierigen Situation: Er soll das Volk durch den Jordan führen und das an einer Stelle, an der der Fluss besonders gefährlich ist. Wie wird es ausgehen? Josua hat Angst.
Da erreicht ihn ein Wort Gottes und das ist die Jahreslosung für 2006:

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“ (Josua, Kapitel 1, Vers 5)

Die Zusage, dass ich begleitet werde, macht eine schlimme Situation nicht besser, aber sie kann mich verändern. Es wird von Josua berichtet, dass er unverzüglich mit den Vorbereitungen für die Flussüberquerung beginnt, nachdem er Gottes Zuspruch erhalten hat. Die Zusage von Gottes Nähe hat ihn wieder handlungsfähig gemacht. Sie hat seine Lähmung durchbrochen.
Ich möchte uns ermutigen, diese Jahreslosung auch uns gesagt sein zu lassen. Ich kann und ich muss mein Leben nicht alleine bewältigen. Warum also sind wir so verzagt? Mit der Zusage im Rücken, nicht von allen guten Geistern verlassen zu sein, lassen sich mutige Schritte tun für mehr Gerechtigkeit, mehr Frieden und mehr Liebe unter den Menschen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesegnetes neues Jahr, in dem Sie solche Begleitung durch den guten Geist Gottes spüren und erfahren."

Ihr Pfarrer Eckart Wüster
Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Bonn

 

 

 

ger /

 



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