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Weihnachtspredigten in Bonn und der Region

"Wenn die Krippe leer ist"

Die Verheißung von Frieden und Zuversicht in einer Welt, die von vielen Menschen friedlos und sozial wie persönlich als höchst unsicher erlebt wird, ist das Thema vieler Weihnachtspredigten in den Kirchen Bonns und der Region. Hier eine erste Übersicht...

Der Herrnhuter Stern leuchtet zu Weihnachten auch in vielen evangelischen Kirchen in Bonn und der Region. Der Herrnhuter Stern leuchtet zu Weihnachten auch in vielen evangelischen Kirchen in Bonn und der Region.

„Ob wir durch alle Geschäftigkeit uns den Blick auf das Kind bewahren können?“, fragt der Bonner Superintendent Eckart Wüster in seiner Weihnachtspredigt. In den Mittelpunkt seiner Ansprache am Heiligen Abend um 17.00 Uhr in der Herseler Dreieinigkeitskirche stellt Wüster die Darstellung eines unbekannten spätgotischen Künstlern von einer Krippe, in der das Kind fehlt. Wie es abhanden gekommen ist, weiß man nicht. „So stehen wir vor einer leeren Krippe – auch heute in einer Gesellschaft, in der die Inhalte von Weihnachten – Frieden und Gerechtigkeit – abhanden zu kommen drohen.“
Zugleich mahnt Superintendent Wüster aber an, „Weihnachten nicht an der Krippe stehen zu bleiben“. Die leere Krippe könne auch ein Hinweis auf den erwachsenen Jesus sein. „Bethlehem ist nur der Beginn des Weges, den Jesus zu den Menschen gegangen ist. Ein Weg der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Davon können wir uns anrühren lassen in einer Welt, in der Hass, Ungerechtigkeit und Krieg an vielen Orten herrschen.“ Dieser Weg führe über das Kreuz bis zum leeren Grab am Ostermorgen. Auch am Heiligen Abend sei daher die „entscheidende christliche Botschaft die Osterbotschaft vom Leben, das auch im Tod Bestand hat“, so Pfarrer Wüster.

Pfarrer Werner: „Gott berührt unser Leben“

Für den stellvertretenden Godesberger Superintendenten, Pfarrer Christian Werner, wirft Weihnachten einen jeden Menschen auf die Frage zurück: „Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ Die Weihnachtsgeschichte erzählt von vielen Äußerlichkeiten, vom Kaiser Augustus, von Steuerschätzung, Herbergssuche, Quartier im Abseits, Stallbesetzer, kleine Leute, Hirten, die die Botschaft als erste erfahren. „Das eigentlich Spannendste und Schwierigste ist aber die Frage: Wer wird da geboren?“ Jesus selbst habe gesagt: „Nicht von mir selbst aus bin ich gekommen“ (Johannes-Evangelium, Kap.7). „So stehen wir an Weihnachten vor Gott und dürfen staunen, wie sanft und geheimnisvoll Gott in diesem Kind unser Leben berührt“. Der Heilige Abend ist für Pfarrer Werner die Einladung an die Menschen, „Einklang zu finden zwischen meiner äußeren Fassade und dem, der ich wirklich bin: von Gott gewollt“, betont Werner, der auch Vorsitzender der "Vereinigten Kreissynodalvorstände" (VKSV) von Bonn und der Region ist, um 17.00 Uhr in der Marienforster Kirche der Johanneskirchengemeinde in Bad Godesberg.

Pfarrer Harnisch: „Nicht vor den Sorgen des Alltags kapitulieren“

Laut Pfarrer Wolfgang Harnisch, stellvertretender Bonner Superintendent aus Medinghoven, schenkt das Weihnachtsevangelium die Kraft, vor den Sorgen des Alltags nicht zu kapitulieren. „Wenn Gott Mensch wird, wenn er uns in einem wehrlosen Kind nahe kommt, dann wächst in uns die Zuversicht, dass Gott keinen von uns vergisst.“ Der Kern der christlichen Weihnachtsbotschaft laute: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Darum gelte: „Fürchtet euch nicht, vertraut Gott.“
Dabei wünscht sich Pfarrer Harnisch: „Wenn wir das Kind in der Krippe feiern, dann sollte dies auch unser gesellschaftliches Klima prägen.“ Für Harnisch bedeutet das: „Mut zu Kindern, Freude an Kindern.“ Kinder dürften kein Armutsrisiko sein, betont der Pfarrer der Johanniskirchengemeinde. „Kinderarmut in unserem so reichen Land ist ein Skandal, Weihnachten dagegen ein guter Anlass, unser Zusammenleben neu in den Blick zu nehmen“, so Pfarrer Harnisch um 18.00 Uhr in der Christvesper im Martin-Bucer-Haus.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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