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2. BonnerKirchenNacht:

Mehr als 10.000 Menschen feierten mit

Die Stadt war in Bewegung. Weit mehr als 10.000 Menschen besuchten die Angebote der „2.BonnerKirchenNacht" am Freitag an stadtweit 51 Veranstaltungsorten aller Konfessionen. Eine fröhliche wie besinnliche Stimmung überall.

Menschen, jung und alt, tanzten, lauschten Lesungen, meditierten, sangen, beteten, sahen Schülertheater, schauten Kinofilme, diskutierten oder genossen einfach nur die besondere Atmosphäre einer nächtlichen Kirche.

Publikumsmagnet war dieses Jahr die Kreuzkirche am Kaiserplatz, die ihren Turm für den Blick über das nächtliche Bonn genauso geöffnet hatte wie die Bunkerräume unter der Kirche. Die Bunkerräume in Original-Einrichtung wie vor 60 Jahrenwaren lange Zeit überfüllt. Laut Pressepfarrer Joachim Gerhardt, Leiter der zentralen Kordinationsstelle, nutzten viele Menschen die Gelegenheit, sich Kirchen von innen anzuschauen, die sie bislang nur von außen kannten. Vor der kleinen romanischen Helenen-Kapelle im Kaufhaus Leffers standen bis Mitternacht die Menschen Schlange. In der rheinlandweit einmaligen Kapelle zeigten Bonner Berufsschülerinnen und Berufsschüler des Ludwig-Erhard-Kollegs selbstgedrehte Video-Installationen. Am Ende besuchten mehr als 600 Personen die maximal 30 Personen fassende Hauskapelle.

 

In der Amerikanischen Kirche in Plittersdorf, ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika an die Bundesstadt Bonn nach dem Regierungsumzug, leuchteten stimmungsvoll die ganze Nacht hindurch 51 Kerzen, so viele wie Veranstaltungsorte der Kirchennacht, zu amerikanischer Musik. Der Bonner Polizeipräsident Wolfgang Albers eröffnete mit einem bibelfesten geistigen und dabei sehr persönlichen Impuls die ökumenische Kirchennacht in der Namen-Jesu-Kirche in der City, in der anschließend auf Einladung der Bonner Malteser die Big Band des Landespolizeimusikorchester NRW aufspielte.

Attraktiv waren für viele auch die internationalen Angebote, neben der Amerikanischen Kirche die der beiden französisch-sprachigen Gemeinden in Bonn sowie in der griechisch-orthodoxen Metropolie in Beuel. Viele Kirchen wie das Bonner Münster, die Remigiuskirche im Zentrum oder die Johanneskirche in Bad Godesberg verwandelten sich in ein wahres Lichtermeer aus Kerzen. In der Schlosskirche der Bonner Universität schrieben Schülerinnen der erzbischöflichen Liebfrauenschule nach alter Mönchsart die ganze Nacht über das Markusevangelium ab und illustrierten es.

Laut Pastor Herwig H. Mauschitz, Vorsitzender der Bonner Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), „gab das flächendeckende Netz von Kirchen von Mehlem bis Auerberg, vom Brüser Berg bis Holzlar der Nacht ihre besondere Atmosphäre“. Schon jetzt gebe es viele Stimmen, die eine Fortsetzung wünschten. Jährlich sei diese „Mammutprojekt“ aber kaum zu stemmen. „In zwei Jahren könnte ich mir wieder eine BonnerKirchenNacht vorstellen“, so Pastor Mauschitz.

Eine Besonderheit der Bonner Kirchennacht war auch wieder das kostenlose „Kirchenticket“ der Stadtwerke. Es habe zum „Kirchen-Hopping“ anregt, so Mauschitz. So wechselten viele Menschen mehrfach die Rheinseite, um verschiedene Veranstaltungen zu besuchen.

Kirchen, die keine Glocken besaßen, um zum Auftakt um 20.00 Uhr die Kirchennacht einzuläuten, taten dies nicht weniger stimmungsvoll: zum Beispiel mit Posaunenklängen wie in der St. Petrus-Kapelle des Gemeinschaftskrankenhauses in der Südstadt. An vielen Orten war die Kirchennacht gut für Überraschungen: Zur Begrüßung in der Friesdorfer Pauluskirche bekamen alle Besucher eine schneeweiße Haribo-Kirchenmaus. „Am Ende waren alle 350 Mäuse weg“, freute sich Pfarrer Siegfried Eckert.

Die Nacht hat eine stimmungsvolle Brücke vom November in den Advent geschlagen, so das Fazit für Pressepfarrer Joachim Gerhardt. Ausdrücklich dankte er den „mehr als 500 freiwilligen Mitarbeitenden, Künstlerinnen und Künstler vor Ort, ohne die eine solche Veranstaltung unmöglich wäre.“

 

 

 

ger /

 



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