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Öffnung des Bonner Weihnachtsmarkts nicht vor Totensonntag:

Bereits mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt

Jede Minute wurden es mehr. Nachher waren es 240 Unterschriften, die Stadtdechant Wilfried Schumacher und Superintendent Eckart Wüster am Samstag innerhalb einer Stunde auf dem Münsterplatz gesammelt hatten.

"Ja, ist denn heute schon Weihnachten?" Superintendent Eckart Wüster (links) und Stadtdechant Wilfried Schumacher sammeln Unterschriften. (Foto: J.Gerhardt) Lupe"Ja, ist denn heute schon Weihnachten?" Superintendent Eckart Wüster (links) und Stadtdechant Wilfried Schumacher sammeln Unterschriften. (Foto: J.Gerhardt)

Das Motto: „Alles hat seine Zeit – auch der Advent.“ Die Botschaft ebenso eindeutig: Öffnet den Bonner Weihnachtsmarkt nicht vor Totensonntag. Insgesamt seien bis jetzt mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt worden, sagten die Kirchenvertreter durchaus zufrieden. „Die Politik wird wahrnehmen, dass unser Anliegen nicht nur eine Privatmeinung von zwei Kirchenvertretern ist, sondern von vielen Menschen auch außerhalb unserer Kirchen geteilt wird“, so Stadtdechant Wilfried Schumacher.
Laut Stadtdechant fühle man sich in Bonn von der Bezirksvertretung „verschaukelt“. Jedes Jahr werde auf neue eine Beschränkung des Weihnachtsmarktes auf die Adventszeit angekündigt, aber nie umgesetzt. Für Superintendent Eckart Wüster führt eine „beliebige Ausdehnung der Feierzeiten auf Dauer nur zum allgemeinen Verdruss“. Wer schon im November „Oh du fröhliche“ singe, habe am Heiligen Abend weder Stimme noch Lust mehr, Weihnachten zu feiern.
 

 

Jung und Alt, Frau und Mann - viele unterstützen das Anliegen mit ihrer Unterschrift. (Foto: J.Gerhardt) Jung und Alt, Frau und Mann - viele unterstützen das Anliegen mit ihrer Unterschrift. (Foto: J.Gerhardt)

Die beiden Kirchenvertreter machten deutlich, dass ihr Protest keine grundsätzliche Kritik am Weihnachtsmarkt ist. Superintendent Wüster erinnerte daran, dass die Kirchen in Bonn mit der „Ökumenische Kirchenmeile auf dem Weihnachtsmarkt“ entscheidend zum inhaltlichen Profil des Marktes beitrügen.
Viele kleinere Schaustellter unterstützen zudem die Aktion der Kirchen, so Stadtdechant Schumacher. Seiner Einschätzung nach ist der frühe Beginn in Bonn Ergebnis der Lobbyarbeit einiger einflussreicher Besitzerketten von „Fressbuden und Karussellbetrieben“. Die Kirchenvertreter erinnerten an die bundesweite Aktion der Kirchen, des Einzelhandels und der Schausteller für eine Beschränkung von Weihnachtsmärkten auf die Adventszeit und fragen: „Warum soll das in Bonn nicht auch möglich sein?“
Die Aktion läuft bis zum 4. September. Die Unterschriftenlisten liegen in allen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen aus oder können auf einer eigens für das Bonner Projekt gestalteten Internetseite bezogen werden:  www.alleshatseinezeit.de. „Wir können immer noch Unterstützung gebrauchen“, warben Schumacher und Wüster. Eine prominente gab es dabei schon: Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner hat  bereits unterschrieben.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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