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Service
"Diakonisches Jahr" in Bonn und Rhein-Sieg-Kreis:

Eine sinnvolle Aufgabe für begrenzte Zeit

Für das Projekt „Zwei Generationen – ein Team“ sucht die Evangelische Kirche im Rheinland engagierte Menschen. Jüngere und ältere Freiwillige arbeiten ein halbes Jahr lang gemeinsam in sozialen Einrichtungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Das Diakonische Jahr ist ein besonderes Angebot der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Das Diakonische Jahr ist ein besonderes Angebot der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Im Februar und März starten wieder neue Teams zum Beispiel in Kindergärten, Altenheimen und Ganztagsschulen. Ein Team besteht aus Senior- und Juniorpartner. Die Jüngeren (ca. 16 bis 27 Jahre) können die Zeit zwischen Schule und Beruf sinnvoll überbrücken, die Älteren (ab ca. 50 Jahre) sich nach Beruf oder Familienzeit für eine gute Sache einsetzen.

Die Freiwilligen bekommen eine Aufwandsentschädigung und sind während des Dienstes versichert. An sieben begleitenden Seminartagen erhalten sie Unterstützung für ihre Tätigkeit und können sich mit anderen Freiwilligen austauschen.

Interessierte können sich hier informieren:

Diakonisches Jahr der Evangelischen Kirche im Rheinland
Corinna Goos/ Johanne Brinkmann
Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bonn
Telefon: 0228 / 9541-145
corinna.goos@frauenhilfe.ekir.de
www.soziales-jahr-online.de

 

Diakonisches Jahr: Leben und arbeiten mit Menschen und für Menschen. Hier im Haus der Frauenhilfe in Bonn-Bad Godesberg. (Foto: Archiv) Diakonisches Jahr: Leben und arbeiten mit Menschen und für Menschen. Hier im Haus der Frauenhilfe in Bonn-Bad Godesberg. (Foto: Archiv)

Ein Beispiel aus dem Projekt „Zwei Generationen – ein Team“

"Auch wenn ich schon in Pension bin, fühle ich mich für den Ruhestand zu jung. Ich möchte weiterhin Sinnvolles tun und mit jungen Menschen arbeiten“. Für Ulrich Otto Bauer (56) war klar, dass er nach 34 Dienstjahren bei der Bundeswehr neue Aufgaben sucht. Die 19jährige Jane Philip wollte ihre Zeit bis zum Studium nicht nur absitzen: „Ich freue mich, dass ich jetzt schon mit Kindern arbeiten kann, denn das will ich auch später beruflich machen.“

Bauer und Philip sind ein Team – aus zwei Generationen. Seit Oktober unterstützen sie Förderschüler bei den Hausaufgaben und spielen nachmittags mit ihnen Fußball oder Mensch-ärgere-dich-nicht. Die Lehrer der Förderschule sind begeistert, denn die beiden Freiwilligen sind jeweils 20 Stunden pro Woche da. Für ein halbes Jahr lang ergänzen sie die Ganztagsbetreuung der Schule, und widmen sich besonders der Förderung einzelner Kinder bleibt.

Begleitet vom Diakonischen Jahr

Vom Diakonischen Jahr der EKiR (DJ) werden die Freiwilligen aus Bonn und dem Rhein/Sieg-Kreis bei ihrem Dienst begleitet. „Der Dialog der Generationen ist eines unserer wichtigsten Ziele“, sagt Beate Bohr, Leiterin des DJ. Die „generationsüber-greifenden Freiwilligendienste“ organisiert das DJ gemeinsam mit dem Centrum zur nachberuflichen Orientierung (Ceno), das weitere Teams aus Köln betreut. Das Projekt wird als Modell von der Bundesregierung über drei Jahre gefördert.

Gemeinsam mit anderen Freiwilligen-Teams, die in Kindergärten, Ganztagsschulen, in Pflegediensten oder Seniorenheimen arbeiten, nehmen Bauer und Philip an sieben begleitenden Seminartagen teil. Dabei üben sie, wie sie in schwierigen Situationen reagieren können, versuchen die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe herauszufinden und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.

Dass Ältere und Jüngere sich gemeinsam für eine sinnvolle Sache einsetzen, ist das Besondere an diesem Projekt. Der ungewöhnliche Ansatz kommt auch bei den sozialen Einrichtungen an: „Die Bewohner unseres Seniorenheims leiden besonders unter Einsamkeit“, so eine Mitarbeiterin. „Großfamilien gibt es ja kaum noch, da sind die Zwei-Generationen-Teams eine wertvolle Erfahrung“.

Im Februar und März werden wieder neue Teams beginnen. Freiwillige werden noch gesucht – wer also entweder jung ist (zwischen Schule und Beruf, ab 16 Jahren) oder älter (nach dem Berufsleben, der Familienzeit, ab ca. 50 Jahren) kann sich beim Diakonischen Jahr melden. Auch Einrichtungen, die Freiwillige aufnehmen möchten können sich bei der Service-Stelle "Diakonisches Jahr" in Bonn informieren.

 

 

Joachim Gerhardt / EB /

 



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