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Neujahrswort aus dem Bonner General-Anzeiger

"Neues muss wachsen"

Inzwischen schon traditionell richtet sich der Bonner Superintendent Eckart Wüster mit einem Neujahrswort im General-Anzeiger an die Menschen in Bonn und der Region. Hier lesen Sie sein Wort für 2007:

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hersel. (Foto: J.Gerhardt) Der Bonner Superintendent Eckart Wüster ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hersel. (Foto: J.Gerhardt)

Was wird 2007 sein? In diesen Tagen werden wir wieder informiert, was sich an Gesetzen und Verordnungen ändern wird. Aber die Frage nach den Inhalten des neuen Jahres ist für mich auch eine sehr persönliche: Was erwarte ich? Was erhoffe ich? Woran richte ich mein Leben aus? Nicht umsonst spielen die berühmten „guten Vorsätze“ an Silvester bei vielen Menschen eine besondere Rolle. Dahinter verbirgt sich eine Ahnung, dass man sein Leben auch verspielen und mit schädlichen Inhalten füllen kann.
Seit etwa 70 Jahren ist es in unserer evangelischen Kirche gute Tradition, dass wir jedes Jahr unter eine Überschrift stellen. „Jahreslosung“ nennen wir diese Überschrift. Sie ist ein Wort aus der Bibel. Für 2007 stammt diese Überschrift aus dem Prophetenbuch Jesaja, Kapitel 43, Vers 19: „Gott spricht: Siehe, ich will Neues schaffen. Jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

Ursprünglich ist dies Wort zu Menschen gesagt, die am Nullpunkt ihres Lebens angekommen waren. Wenn dann etwas Neues versprochen wird, dann bedeutet dies: Es gibt Hoffnung. So ähnlich ist es für die Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. So ähnlich war es für die Menschen nach der Tsunami-Katastrophe vor zwei Jahren. Aber ob wir uns 2007 auf etwas Neues einlassen möchten? Neues macht immer auch unsicher. Menschen scheinen an der vertrauten Dunkelheit ihres Lebens manchmal mehr zu hängen, als einen eher unbekannten Weg ins Licht zu wagen.
Ich bin aber davon überzeugt: Auch bei uns muss Neues wachsen. Es muss wachsen eine neue Achtung vor dem Leben. Es muss wachsen eine neue Bereitschaft, auch die Nöte der anderen wahrzunehmen. Es muss wachsen ein neues Achtgeben aufeinander. Es muss wachsen ein neues Gespür dafür, dass die Menschen wichtiger sind als exorbitante Gewinne und Gehälter. Es muss wachsen eine neue Freiheit vom Zwang, sich nur um sich selbst zu drehen.
Wenn dies wachsen soll, dann werden wir Menschen uns verändern müssen. Sind wir dazu bereit? Die Jahreslosung erinnert die Christen daran, dass Gott uns auf diesem Weg begleiten wird. Aber auch, wenn man mit dem Glauben an einen Gott nicht viel anfangen kann, könnten wir gemeinsam an einer neuen Art des Zusammenlebens arbeiten. Es lohnt sich.

So wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr und ich hoffe, dass das Neue auch bei uns in Bonn und der Region zu wachsen beginnt.

Pfarrer Eckart Wüster, Superintendent

aus: Bonner General-Anzeiger von Samstag, 30. Dezember 2006.

 

 

 

ger /

 



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