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Osterpredigten 2006:

"Anstecken lassen von der Freude"

Mit einem Aufruf zu Frieden und Versöhnung haben in Bonn und der Region die evangelischen Christen in zahlreichen Festgottesdiensten das Osterfest gefeiert. Hier lesen Sie u.a. die Auszüge aus der Predigt des Bonner Superintendenten Eckart Wüster.

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster rief dazu auf, sich von der Osterfreude anstecken zu lassen. „Leben ist auch angesichts der Todesmächte möglich“, betonte Wüster. „Wenn wir an Ostern nach naturwissenschaftlichen Beweisen fragen, dann werden wir die ungeheure Botschaft von der Entmachtung des Todes nicht hören können. Immer wieder müssen wir uns klar machen, dass es neben der Wirklichkeit, die die Naturwissenschaften erforschen, auch eine andere gibt, die sich naturwissenschaftlichen Methoden entziehen“, sagte der Superintendent am Ostersonntag in seiner Predigt in Hersel.

Ostern geschieht laut Wüster „mitten im Leben, nämlich dort, wo Menschen sich davon anstecken lassen, dass Angst und Hoffnungslosigkeit ihre letzte alles beherrschende Macht verloren haben. Eine große Gelassenheit kann Einzug halten mitten im Leben. Wir wissen dann, dass unsere Wege immer bei dem Gott ihr Ziel finden werden, der lebendig macht, selbst wenn wir sterben.“

Beten für Frieden im Nahen Osten

In vielen Gottesdiensten beteten die Menschen für den Frieden im Nahen Osten. Der Endenicher Pfarrer Uwe Grieser, zugleich Synodalbeauftragte für den christlichen-muslimischen Dialog in Bonn, warnte in der Osternacht davor, beim Iran dieselben verheerenden Fehler zu wiederholen, die im Irak gemacht worden seien. Zugleich rief er dazu auf, dem Islam im Alltag ohne Vorurteile zu begegnen.

„Krieg bringt Tod und Vernichtung und kann daher nach christlichem Verständnis nie eine Lösung sein“, betonte auch der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt in seiner Predigt Karfreitag in der Poppelsdorfer Lutherkirche. Tod und Auferstehung Jesu Christi bedeuteten die Versöhnung Gottes mit den Menschen und seien zugleich „stete Mahnung zur Versöhnung unter den Menschen“. Die Osterbotschaft rufe dazu auf, „alles Menschenmögliche zu tun, um dem Leben hier auf Erden Vorrang vor dem Tod zu geben“, so Pfarrer Gerhardt.

Neben den Festgottesdiensten an Karfreitag und Ostersonntag erfreuten sich vor allem die eher meditativen Osternächte am Karsamstagabend oder am frühen Ostermorgen in Bonn und der Region großem Zuspruch. Es sei spürbar, dass „die Menschen in einer zunehmend als geistlos empfundenen Zeit verstärkt wieder nach spirituellen Angeboten suchen“, so die Einschätzung von Pressepfarrer Joachim Gerhardt.

 

 

 

ger /

 



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