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Bonner Frühjahrssynode 2006:

"Zeichen setzen"

Die Evangelische Kirche in Bonn will die Weichen für die Zukunft stellen. Jugendarbeit und Fundraising lauten die Schwerpunkte auf der Tagung der Frühjahrssynode des Kirchenkreises am Samstag, 17. Juni 2006, im Haus der Evangelischen Kirche Bonn.

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster, zugleich Pfarrer in Hersel, erwartet lebhafte Diskussionen. (Foto: J.Gerhardt) Der Bonner Superintendent Eckart Wüster, zugleich Pfarrer in Hersel, erwartet lebhafte Diskussionen. (Foto: J.Gerhardt)

In beiden Bereichen planen die Bonner Protestanten einen Ausbau. Für die Jugend schlägt der Kreissynodalvorstand (KSV) ein gemeinsames Jugendreferat mit dem Nachbarkirchenkreis „An  Sieg und Rhein“ vor. Superintendent Eckart Wüster erhofft sich von der Kooperation, die auch in anderen Bereichen gut funktioniere, eine „nachhaltige Stärkung der Jugendarbeit auf Gemeinde- wie Kirchenkreisebene“. Zudem soll das gemeinsame Jugendreferat ein „Zeichen gegen den Trend“ setzen, im jugendpolitischen Bereich immer nur zu kürzen. Auf den Bonner Kirchenkreis kämen jährliche Mehrkosten in Höhe von 13.000 Euro zu.


Dieser Beschluss scheint möglich nach zwei Sparwellen in den vergangenen Jahren, an deren Ende in Bonn ein ausgeglichener Haushalt steht. „Wir haben finanziell wieder Luft zum Atmen“, sagt Wüster. Doch die evangelische Kirche in Bonn will auch künftig handlungsfähig bleiben. Daher erarbeitet der KSV auf Beschluss der Synode derzeit ein umfassendes Konzept für Fundraising. „Wir müssen neben der Kirchensteuer unsere Finanzen auf eine breitere Basis stellen“, mahnt Wüster. So planen die Bonner als erster Kirchenkreis in der Rheinischen Kirche eine professionelle Stelle für diese Arbeit einzurichten. Die Synode wird verschiedene Modelle diskutieren, damit vielleicht schon auf der Herbsttagung eine endgültige Entscheidung fallen kann.

Bonner Polizeipräsident Albers zum Synodalen berufen

Ein neues Gesicht werden die 83 Vertreter aus zehn Kirchengemeinden in Bonn, Bornheim und Alfter auch begrüßen können: Der Bonner Polizeipräsident Wolfgang Albers ist als offizielles Mitglied in das Kirchenparlament berufen worden. Er wird zum Auftakt (9.15 Uhr) feierlich vereidigt. Während die Themen Jugend und Fundraising nach der Mittagspause verhandelt werden, wird sich die Synode am Vormittag mit den grundlegenden Änderungen der Struktur sowie des Dienst- und Arbeitsrechts der Evangelischen Kirche im Rheinland beschäftigen. Dazu kommt Oberkirchenrat Jürgen Dembek von der Landeskirche. Superintendent Wüster: „Ich erwarte lebhafte Diskussionen.“

Bei dieser so genannten "Landeskirchlichen Prioritätendiskussion" geht es unter anderem um so zentrale Fragen: Wer wählt künftig die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden? Weiterhin die Kirchengemeinde vor Ort oder wird der Einfluss von Kirchenkreis und Landeskirche gestärkt? Auch die Frage, ob die Landeskirche stärker selbst aktiv werden kann im Hinblick auf mögliche Zusammenlegungen von Gemeinden und Kirchenkreisen ist ein Thema. Ebenso steht der Beamtenstatus der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie kirchlichen Verwaltungsmitarbeiter auf dem Prüfstand.

Für manche geht es ans "Eingemachte" der "presbyterial-synodalen Ordnung". Diese Ordnung ist die Grundlage für ein gutes und verantwortliches Miteinander von Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche, die bislang den Ortsgemeinden weitreichende Eigenständigkeit einräumt. Das letzte Wort bei allen Veränderungen hat die Landessynode im Januar 2007. In die Beratungen dort werden dann die Voten aller rheinschen Kirchenkreise sowie der Gemeinden, die sich an diesem Diskussionsprozess beteiligt haben, einfließen.

Die Tagung der Bonner Kreissynode im Haus der Evangelischen Kirche (Adenauerallee 37, 53113 Bonn) ist öffentlich. Sie beginnt um 9.00 Uhr mit einer Andacht und schließt gegen 17.00 Uhr.
 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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