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Irgendwo oben am Berg kommt plötzlich das Schild: „Hier letztmaliger Handyempfang“. Gnadenlos eindeutig. Es markiert eine Grenze. Hier hört das Leben auf.

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Gottesdienste

Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

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PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service
Männerarbeit: Neue Angebote

Leben gestalten - Veränderung wagen

Wie gestalten Männer ihr Leben? Gestalttherapeut und Stimmpädagoge Fritz Wagner bietet Männern, die „für sich Verantwortung übernehmen und Veränderung wagen wollen“, die Möglichkeit, sich dieser Frage zu stellen.

Fritz Wagner, Gestalttherapeut und Stimmpädagoge Fritz Wagner, Gestalttherapeut und Stimmpädagoge

Unter Anleitung von Fritz Wagner können in fortlaufenden Gruppen ab August, oder bei einem „Männerwochenende“ im November Erfahrungen ausgetauscht und über neue Lebenskonzepte und Möglichkeiten nachgedacht werden. Es wird vier Gruppen geben, die sich ab August 2007 jeweils an 8 Abenden, 14-tägig, Dienstags bzw. Donnerstags von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr in Bornheim-Hersel oder in Bonn- Bad Godesberg treffen. Das „Männerwochenende“ findet vom 23. November bis zum 25. November in Bornheim-Walberberg statt.

Fritz Wagner: „Eingeladen sind Männer, die die unterstützende Kraft einer Gruppe für ihr eigenes Wachstum nutzen möchten und um im geschützten Raum auszuprobieren, welche faszinierenden Möglichkeiten sich ihnen eröffnen, wenn sie sich wirklich auf sich einlassen.“

"Veränderung geschieht nicht, wenn jemand versucht, etwas zu werden, was er nicht ist, Veränderung kann auch nicht erzwungen werden. Aber sie findet statt, wenn man sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, der zu sein, der man im gegebenen Moment ist.“ (Arnold Beisser: „Paradoxe Theorie der Veränderung“)

Weitere Infos: Fritz Wagner,  Tel.: 02222 / 95 22 81 (Mo. 20.15 Uhr – 21.00 Uhr, Mi 8.00 Uhr-8.30 Uhr) sowie unter www.fritzwagner.de.

Interview mit Fritz Wagner

Warum brauchen Männer eigene Angebote, um über ihr Leben nachzudenken?

Wagner: Warum Männer eigene Angebote brauchen, kann ich nicht sagen, ich weiss aber, dass ich die Arbeit im Kreise der Männer sehr liebe und deshalb diese Angebote mache. Und ich erlebe, dass die Angebote angenommen werden, dass es Männer, die an Veränderung und persönlichem Wachstum interessiert sind, als hilfreich und unterstützend erleben, unter Ihresgleichen zu sein...

Was für Männer kommen zu Ihren Seminaren?

Wagner: Die meisten der Männer sind wohl zwischen 40 und 50, einige sind jünger, ein paar wenige älter – aber offen gestanden: So richtig weiß ich das gar nicht, wie alt zum Beispiel die Teilnehmer sind oder welchen Beruf sie haben oder ob sie einen haben. Das ist mir - und es ist auch für die Arbeit in der Gruppe - nicht wichtig. In den Workshops spielt das Alter, der Beruf oder die Ausbildung der Männer keine Rolle, da geht es vielmehr darum, sich möglichst vorurteilsfrei und frei von Rollen als Mensch zu begegnen und sich so gegenseitig auf dem Weg der Veränderung und des Wachsens zu unterstützen...Zurück zur Frage, welche Männer zu meinen Gruppen kommen: suchende Männer, Männer, die ihre Ahnung ernst nehmen, dass es was Besseres gibt, als das, wie sie gerade leben; es kommen neugierige Männer, die aber auch eine konservative Seite haben, Männer, die vorwärtsdrängend sind und zurückhaltend, mutig und ängstlich, liebevoll, aber auch abweisend oder schweigsam und beredt...

Was sagen Sie Menschen, die zwar denken "So ein Seminar könnte mir helfen", die aber Hemmungen haben, sich auf eine "Männergruppe" einzulassen?

Wagner: Zunächst sage ich: „willkommen im Club“ – diese Hemmung, sich auf eine Männergruppe einzulassen ist nach meiner Erfahrung bei fast allen Männern, mit denen ich bisher in Gruppen gearbeitet habe, zunächst vorhanden, sie gehört sozusagen dazu und ist willkommen...Dann frage ich nach, was hinter dieser Hemmung steht, sich auf eine Männergruppe einzulassen, welche Sorge, welche Phantasie sich damit verbindet ...Gleichzeitig interessiere ich mich aber auch für den Satz „so ein Seminar könnte mir helfen“ und frage nach der Sehnsucht, die sich dahinter verbergen könnte... Schließlich lade ich ein: „Wie wär´s mit Ausprobieren?“
 

 

 

 

 

ger/Mira Hildebrandt /

 



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