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"Kanzelreden" in der Bonner Kreuzkirche

Theo Zwanziger: "Nationalspieler sind keine Heiligen"

Anschließend fachsimpelte der DFB-Chef noch mit dem Alfterer Kreisliga-Schiedsrichter und Bornheimer Presbyter Rainer Meyer über die Integration von Ausländern im Fußball. Zuvor hatte Theo Zwanziger eine sehr persönliche Kanzelrede gehalten.

DFB-Präsident Theo Zwanziger ließ in seiner Kanzelrede auch keinen Zweifel an der Bedeutung des christlichen Glaubens für ihn persönlich. (Foto: DFB) DFB-Präsident Theo Zwanziger ließ in seiner Kanzelrede auch keinen Zweifel an der Bedeutung des christlichen Glaubens für ihn persönlich. (Foto: DFB)

Zwanziger machte sich darin unter dem Motto "1:0 für die Liebe" Gedanken über das von Jesus geforderte Doppelgebot der Liebe „Liebe Gott sowie deinen Nächsten wie dich selbst“. Für den Sport bedeute das, den Menschen Fairness und Achtung vor allen Menschen, aber auch sich selbst zu vermitteln. Der christliche Glaube habe ihn mit dieser Botschaft ein Leben lang so intensiv begleitet wie der Fußball, sagte Zwanziger. „Ohne Nächstenliebe kann auch im Fußball nichts funktionieren.“

„Wir brauchen klare und eindeutige Bekenntnisse für die Würde des Menschen nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten“, forderte der DFB-Präsident im Hinblick auf Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auch im Sport. Die Gesellschaft steht nach Einschätzung Zwanzigers vor „riesigen Integrationsaufgaben“. Der Fußball könne dabei zum Bindeglied der Menschen egal welcher Herkunft, Religion und Hautfarbe werden, weil er die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringe.

20-jährige Nationalspieler sind nach Ansicht von Theo Zwanziger „keine Heiligen“. Der DFB-Präsident warnte davor, junge Menschen, die gerade von der Schule kämen, mit Erwartungen zu überfordern, sie müssten wie Mutter Theresa oder Mahatma Gandhi sein. Dennoch sei es Aufgabe des Sports, immer wieder soziale Vorbilder aufzubauen, sagte Zwanziger am Sonntagabend in der Bonner Kreuzkirche. Fritz Walter sei so eines gewesen. Und auch im aktuellen Nationalkader gebe es gute Beispiele.

Am Ende war Theo Zwanziger bei allen christlichen Bekenntnissen und gesellschaftspolitischen Diskussionen wieder ganz Fußball-Fan. "Wie hat denn Bremen gespielt", wollte er von den Pfarrern Rüdiger Petrat und Axel von Dobbeler wissen und verschwand, weil keiner eine Antwort wusste, rasch Richtung Dienstlimousine und dann gen Heimat. 

In der Reihe „Kanzelreden“ in der evangelischen Kreuzkirche im Bonner Zentrum sind regelmäßig Prominente aus Politik, Gesellschaft und Kultur eingeladen, selbst gewählte Bibelverse auszulegen. Nächster Gast ist der Präsident der Johanniter Unfallhilfe, Hans-Peter von Kirchbach, am Sonntag, 20. Mai wieder um 18.00 Uhr.

Kanzelrede ist eine gemeinsame Veranstaltung des "Evangelischen Forum", dem Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Bonn, und der Kreuzkirchengemeinde

 

 

 

ger /

 



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