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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen! Sacharja 7,10

Was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt. 1.Korinther 1,28

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Einsam am Heiligen Abend?

Herzliche Einladungen für "weihnachtlich Heimatsuchende"

Weihnachten kann auch ein sehr einsames Fest sein. Gerade für Menschen, die keine Familie haben. Die Kirchen laden deshalb in Bonn alle Jahre wieder zu besonderen und stimmungsvollen Veranstaltungen ein für alle, die Gemeinschaft suchen.

Vikar David Gerlach von der Kreuzkirchengemeinde im Bonner Zentrum verzichtet auf eine Feier im eigenen Familienkreis und hat im Gemeindehaus „AdeK“ gleich neben der Kirche am Kaiserplatz (An der Evangelischen Kirche 6) einen Raum mit Weihnachtsbaum festlich geschmückt. Dort tischt er in der Zeit zwischen den Hauptgottesdiensten von 19.30 bis 24.00 Uhr ein „gemeinschaftliches Buffet“ auf. Geschichten werden erzählt, Bilder gezeigt und Lieder gesungen.

Eingeladen sind „alle, die in dieser Nacht Herberge für Leib und Seele suchen“, so Vikar Gerlach. Wer sich vorab anmeldet, bekommt sogar ein Geschenk. Bei Bedarf gibt es einen Fahrdienst. (Anmeldungen bei Vikar David Gerlach Tel.: 0228 / 18 44 957). Alle, die an der Christvesper um 18.00 Uhr teilnehmen möchten, treffen sich um 17.45 Uhr im Gemeindehaus AdeK – Plätze in der Kirche sind reserviert.

Auf eine lange Tradition blickt die von Pfarrerin Elisabeth Daub vor 20 Jahren erstmals initiierte Feier auf dem Brüser Berg zurück. Im Gemeindesaal der Edith-Stein-Kirche in der Borsigallee wird am Heiligen Abend in ökumenischer Gemeinschaft von 17.30 bis 21.30 Uhr ein festliches Buffet errichtet. Auf dem Programm stehen gemeinsam Essen, Singen, Spielen, Reden und Zuhören. Ein Angebot für alle, denen zuhause die Decke auf den Kopf fällt, und das jedes Jahr größeren Zuspruch erfährt. Gäste dürfen auch gerne etwas für das Büffet mitbringen. Anmeldungen sind gewünscht, spontane Besucher aber immer willkommen. (Infos bei Pfarrer Benno Leiverkus Tel. 0228 / 62 22 02). Bei Bedarf wird ein Fahrdienst eingerichtet.
                                                                 
Die evangelische Lukaskirchengemeinde im Auerberg veranstaltet nach dem Weihnachtsgottesdienst (18.30 Uhr) eine offene Weihnachtsfeier mit gemeinsamen Abendbrot, Liedern und Geschichten ab 19.30 Uhr im Gemeindeforum, Helsinki Str. 4. Das Angebot im Bonner Norden besteht seit mehr als dreißig Jahren und spricht laut der Organisatorin, Schwester Gertrud Barnstein, die „unterschiedlichsten Menschen an, wobei Alter und Konfession keine Rolle spielen“. Wegen des großen Interesses ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich (Tel. 0228/ 67 12 8­2 oder Pfarrer Josef Sukopp Tel. 689 77 28)­.

Offene Kirchen und Gemeindehäuser bis weit nach Mitternacht

Auch zu vorgerückter Stunde halten am Heiligen Abend einige Gemeinden bewusst ihre Kirchen und Gemeindehäuser offen. In der Poppelsdorfer Lutherkirche (Reuterstraße 11) gibt es ab Mitternacht für alle „weihnachtlich Heimatsuchenden“ Brot, Käse und Wein. Das Angebot schließt sich nahtlos an den in Bonn einzigartigen „jazzig-swingenden Christnacht“-Gottesdienst mit Kerzenmeditation um 23.00 Uhr an. Es spielt das Trio „Silent Night“ mit Matthias Höhn (Saxophon & Dudelsack), Thomas Bräuer (Cello) und Kantor Berthold Wicke (Klavier & Orgel). „Stern über Bethlehem“ ist das Motto der Christnacht und „dieser Stern soll vor allem dann leuchten, wenn es am dunkelsten ist“, freut sich Pfarrer Joachim Gerhardt auf eine „stimmungsvolle und lange Kirchennacht in Luther“.

Auch die Kessenicher Friedenskirche (Franz-Bücheler-Str. 10) hat ihre Tore bis in die tiefe Heilige Nacht hinein geöffnet. Dort lädt Pastor Patrick Marchlewitz im Anschluss an den Gottesdienst um 23.00 Uhr zu einem „festlich-gemütlichen Beisammensein“ mit Tee und Plätzchen.

Für Hilfsbedürftige hat das Angebot der Bonner Heilsarmee feste Tradition: In ihrem Quartier in der Kaiserstraße 65 geht ein Gottesdienst am Heiligen Abend um 18.00 Uhr über in eine Feier mit Kaffee und Gebäck, die oft erst nach Mitternacht schließt – dann, wenn der letzte gegangen ist. Zudem lädt die Heilsarmee am Freitag, 21. Dezember um 16.00 Uhr zu einer eigenen Weihnachtsfeier für Bedürftige ein. Es gibt Geschenke. (Kontakt Bonner Heilsarmee: Tel. 0228 / 22 34 31).

Rund um die Uhr an den Feiertagen ist wie immer in Bonn und der Region auch die Telefonseelsorge besetzt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten dabei auf die eigene Feier im Kreise der Familie, weil sie aus Erfahrung wissen, wie wichtig dieses Angebot gerade in der Weihnachtszeit ist. Der Anruf unter 0800/ 11 10 111 ist kostenlos. (Kontakt auch: www.telefonseelsorge.de)

City-Weihnachtsfeier im Kirchenpavillon bereits am 22. Dezember

Eine Bonner Institution ist die Weihnachtsfeier im evangelischen Kirchenpavillon in der Bonner Innenstadt (Budapesterstraße 7, Nähe Friedensplatz). Hier trifft sich seit Jahren eine eigene Weihnachtsgemeinde, zu der jedes Jahr neue Menschen, vor allem alleinstehende oder sozial schwache stoßen. Die öffentliche Feier in Deutschlands ältester Citykircheneinrichtung ist dieses Jahr bereits am Samstag, 22. Dezember von 15.00 bis 17.00 Uhr. Sie steht unter dem Thema „Gottes Hand schützt und birgt“. Auftakt macht eine Andacht mit Pfarrerin Bärbel Bressler. Musikalisch begleiten die Feier das Bonner Flötistinnen-Duo Clara Jörgens & Cora Naylor. Der Platz ist erfahrungsgemäß knapp, daher eine Anmeldung im Kirchenpavillon (Tel. 0228 / 63 90 70) ratsam. Einlass erfolgt ab 14.45 Uhr.

 

 

 

Susanne Ruge/Joachim Gerhardt /

 



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