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Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

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Kunst im Kirchenpavillon:

"Übergänge"

Kunst im Kirchenpavillon hat Tradition. Ab sofort sind nun ausgewählte Kunstwerke von Dieter Rübsaamen bis Ende Oktober in dem einmaligen Kirchencafé der Evangelischen Kirche im Bonner Zentrum (Budapester Str. 7/Nähe Friedensplatz) zu sehen.

Ein Werk aus der aktuellen Ausstellung "Übergänge" von Dieter Rübsaamen im Kirchenpavillon. LupeEin Werk aus der aktuellen Ausstellung "Übergänge" von Dieter Rübsaamen im Kirchenpavillon.

Dieter Rübsaamen ist 1937 in Wiesbaden geboren worden, aufgewachsen in Maxsain, Westerwald. Er hat Jura studiert, ist künstlerisch tätig seit 1957 und lebt jetzt in Bonn. Seit 1962 hatte er über 100 Ausstellungen im In- und Ausland, zuletzt 2007 im Kunstmuseum Bonn/Künstlerforum. Er hat 1990 das Kunststipendium der Stadt Bonn bekommen. Am 24. September 2008 wird Herr Rübsaamen mit der August-Macke-Medaille geehrt. Die Stadt Bonn würdigt damit sein Lebenswerk. Wir gratulieren Herrn Rübsaamen ganz herzlich an dieser Stelle dazu.

Die Werke Dieter Rübsaamens sind gekennzeichnet von einem thematischen Dreiklang: Er umfasst das Verhältnis von Realität und ihrer Wahrnehmung, der Bildmacht der Sprache und der Sprachkraft der Bilder sowie der Versinnbildlichung und Erfahrbarkeit unsichtbarer Prozesse. Sie stellen den Versuch dar, die Erfahrung des Ungewissen – nicht nur in der Kunst – als eine Konstante der menschlichen Existenz zu interpretieren.
Mit seinen Bildkompositionen und Collagen will Dieter Rübsaamen den Betrachter zum Innehalten und zu einer inneren Reaktion auffordern. Es sollen innere Bilder und Gefühle wachgerufen werden, die sich nicht im Konkreten fassen und nicht in Worte umsetzen lassen.
Widerlegen will der Künstler die letzten Worte des „Tractatus logico-philosophicus“ des Philosophen Ludwig Wittgenstein. „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schwiegen.“ Dieter Rübsaamens Ziel ist es, in die Sphären „jenseits der Sprache“ vorzustoßen.
Eigens für die Ausstellung im Kirchenpavillon hat Dieter Rübsaamen die beiden 6teiligen Kunstwerke „K´s Prosa – Gebilde … nicht nur jenseits des Sagbaren und „Der Pakt – das Ende im Anfang bzw. der Anfang im Ende“ geschaffen. Dafür bedanken wir uns besonders herzlich beim Künstler. Pakt – Vertrag – Bund. Die besondere Affinität zur Bibel wird besonders dem deutlich, der die biblischen Geschichten kennt, die von dem Bund erzählen, den Gott mit den Menschen geschlossen hat.
Auch die beiden Kunstwerke „Der aufrechte Gang – Der Mensch ist aus Krummholz gemacht“ und „Der aufrechte Gang – Kleine Abweichung“ passen in besonderer Weise in den Kirchenpavillon: Der Theologe Helmut Gollwitzer hat sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens auseinandergesetzt. Und das Buch, in dem er es tut, hat er „Krummes Holz – Aufrechter Gang“ genannt.

Ich hoffe, es geht Ihnen wie mir, wenn Sie die Kunstwerke von Dieter Rübsaamen betrachten: Ich habe viele Entdeckungen gemacht.

Die Werke sind bis Ende Oktober dienstags bis freitags von 11-18 Uhr und samstag vormittags im Kirchenpavillon zu sehen.

 

 

 

Pfarrerin Bärbel Bressler /

 



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