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Der evangelische Kindergarten "Die Kleinen Apostel" setzt auf einen starken Bezug zur Natur

"Grünes Herz für kleine Apostel"

„Sie bewässern, jäten Unkraut und sehen stets bei den Beeten nach dem Rechten.“, berichtet die Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel begeistert.

Kleine Apostel inmitten ihres selbstangelegten Gemüse- und Obstbeetes. (Fotos: J.Gerhardt) LupeKleine Apostel inmitten ihres selbstangelegten Gemüse- und Obstbeetes. (Fotos: J.Gerhardt)

Gemeint sind die Kinder der evangelischen Kindergartenstätte „Die Kleinen Aposteln“ der Apostelkirchengemeinde Bonn-Tannenbusch, auf dessen Außenanlage seit einigen Monaten ein eindrucksvolles Bauprojekt verwirklicht wird.

"Der wichtige Bezug und die Nähe zur Natur fehlen in einem so dicht bebauten Stadtteil mit einem großen sozialen Gefälle wie Tannenbusch“, erklärt  Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel. Wenn Eltern den ganzen Tag arbeiten, so ihre Erfahrung, können sie ihren Kindern oft kein Ausflugsprogramm in die Natur mehr ermöglichen. In dieser Kindergartenstätte jedoch finden die Ausflüge in die Natur direkt vor der Haustür statt.

Die Umgestaltung des Außenbereichs des Kindergartens steht unter dem Motto „Grünes Herz für kleine Aposteln“. Sie ist so konzipiert, "dass den Kindern Naturnähe umfassend ermöglicht wird“, erklärt die Leiterin des Kindergartens, Renate Schwanke. In der Konzeption der KiTa ist fest gehalten: „Wir wollen im Wissen um Gottes Liebe zu den Menschen und all seinen Geschöpfen den Kindern eine positive Grundeinstellung gegenüber sich selbst, anderen und der Natur vermitteln.“ Das neue Außengelände solle genau dieses Thema erfahrbar machen, so Leiterin Schwanke.

 

 

Die Kinder auf ihrer neuen aufregenden Spielburg. LupeDie Kinder auf ihrer neuen aufregenden Spielburg.

Die 53 mal 35 Meter große Grünanlage des Kindergartens bietet den 45 Kindern nun viele Möglichkeiten, den pädagogisch wertvollen Umgang mit Natur spielerisch kennenzulernen. „Bewahrung der Schöpfung ist kein Gartenhobby, sondern für unsere Gemeinde ein christliches Grundanliegen“, betont Pfarrerin Hepke-Hentschel.

Der große Garten verfügt nun über mehrere von den Kindern selbstangelegte Hochbeete, in denen Kartoffeln, Mais, Zucchini, Erdbeeren und verschiedene Gartenkräuter wie Zitronenmelisse und Pfefferminz gedeihen. Das selbstangebaute Obst und Gemüse sowie die Kräuter werden von den Kindern selbst verzehrt, so Leiterin Schwanke. Auf Wunsch der Kinder wurde ebenfalls ein Komposthaufen angelegt. „Auf diese Entscheidung unserer Kleinen sind wir besonders stolz“, berichtet die Leiterin. „So lernen die Kinder den Kreislauf des Lebens mit Entstehen und Vergehen kennen und der Respekt vor der Natur schafft die Achtung vor Menschen.“ Pfarrerin Hepke-Hentschel ergänzt: „Die Kindern lernen achtsam mit der Natur umzugehen und übertragen dies auf ihr Verhalten anderen Menschen gegenüber.“

Im Mai 2007 fand das Projekt seinen Anfang, als man beschloss die veralteten Spielgeräte aufzuwerten, um das Kindergartenkonzept „Das Kind stark machen - Gemeinschaft erleben - Natur entdecken“  der Außenanlage anzupassen. „Im Herbst entstand eine Planungsskizze für die Umgestaltung, an der auch die Kinder stark beteiligt wurden. Sie fertigten fleißig Zeichnungen für ihre Wünsche an. „Die Idee eines Erdbeerbaumes fand besonders großen Anklang.“, erzählt die Leiterin lächelnd.

 

Die von den Eltern aufgebauten Weidentipis entstanden im Frühjahr 2008. LupeDie von den Eltern aufgebauten Weidentipis entstanden im Frühjahr 2008.

Das Presbyterium der Evangelischen Apostelgemeinde Bonn-Tannenbusch gab der Umgestaltung grünes Licht. Doch allen Beteiligten ist klar: Ohne tatkräftige Unterstützung von Seiten der Eltern und Spendern ist eine Verwirklichung der Pläne unmöglich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 34.488 Euro. 20.000 Euro sind bereits eingegangen. So entstanden die ersten drei Tipiweidenzelte im März 2008. Sie wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern errichtet. „Da baute mein Papa mit“, erklärt die vierjährige Aliya stolz und zeigt auf eines der Weidentipis. Nicht nur die Holzzelte zieren das Gelände bereits: Ein Erdhügel mit Hängebrücke, Rutsche und Schaukel bieten den Kleinen weitere großartige Möglichkeit zum Toben. „Toll ist es zum Rumlaufen und Verstecken“, sagt der sechsjährige Josia fröhlich. Baustämme zum Balancieren und eine bei den Kindern besonders beliebte Matschecke und sind ebenfalls bereits angebracht worden. Bis Ende des jetzigen Jahres sollen noch ein großes Baumhaus, Holzhäuser, Kinderholzbänke, eine Wippe und ein Sitzpilz dazukommen.

Besonderer Reiz des Projekts „Grünes Herz für Kleine Aposteln“: Der Kindergarten liegt direkt am Rand zur „Düne“, Bonns kleinstem Naturschutzgebiet. Eine Kooperation mit der Biologischen Station, die die „Düne“ betreut, ist geplant.
Die Finanzierung des amtionierten Grünprojekts wird unterstützt vom Förderverein „Junge Kirche Tannenbusch“ der Apostelkirchengemeinde. Der Förderverein überreichte dem Kindergarten unlängst bereits einen Check mit 10.000 Euro, davon 7.000 Euro aus Eigenmitteln. Jetzt fehlen der Tannenbuscher Kindertagesstätte "Die kleinen Apostel" insgesamt (nur) noch 15.000 Euro, um die Neugestaltung und den Umbau abzuschließen. Jede weitere Spende ist herzlich willkommen.

Kontakt: Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel, Tel. 0228 / 66 19 70 oder per E-Mail: h.hepke-hentschel@apostelkirche-bonn.de
sowie die Leiterin des Kindergartens „Die Kleinen Aposteln“: Renate Schwanke. Tel. 0228/ 66 29 34

Spendenkonto: 44 003 853 bei der Sparkasse Köln/ Bonn (BLZ 370 501 98) – Stichwort: „Kindergarten“
 

 

 

Anastasija Barinova /

 



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