Willkommen!

Welkom - Welcome - Bienvenue!

Flaggen

> weitere Informationen

Social Media

Besuchen Sie den Evangelischen Kirchenkreis Bonn auch auf Facebook und Instagram.

> weitere Informationen

Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

> Lesen Sie weiter ...

Spenden

Newsletter

Sie sind neugierig auf alles, was rund um die evangelische Kirche in Bonn passiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

> weitere Informationen

Gottesdienste

Losung für den 12.08.2020

Lass deine Augen offen sein für das Flehen deines Knechts und deines Volkes Israel, dass du sie hörst, sooft sie dich anrufen. 1.Könige 8,52

Jesus spricht: 

Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun. Johannes 14,14

Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

> weitere Informationen

PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

> weitere Informationen

Service
Bonner Kreissynode tagte

Breite Zustimmung zu einem "Erfolgsmodell für die Jugend"

Jugend, Fundraising, Diakonie, EED-Umzug, Wahlen zur Landessynode. Die Themen waren bunt, die Diskussionen auch auf der Frühjahrssynode des Kirchenkreises Bonn am Samstag (17.Mai) im Gemeindehaus an der Lutherkirche.

Einmal mehr konstruktiv dafür: der Bonner Polizeipräsident Wolfgang Albers ist berufenes Mitglied der Kreissynode. (Foto: J.Gerhardt) LupeEinmal mehr konstruktiv dafür: der Bonner Polizeipräsident Wolfgang Albers ist berufenes Mitglied der Kreissynode. (Foto: J.Gerhardt)

Einstimmig gab das Bonner Kirchenparlament grünes Licht für eine dauerhaften Fortführung eines gemeinsamen Jugendreferats mit dem Nachbarkirchenkreis „An Sieg und Rhein“. „Das ist ein Zeichen für die Jugend“, betont der Bonner Superintendent Eckart Wüster. Eineinhalb Fachkräfte kümmern sich in dem Jugendreferat um die jugendpolitische Vertretung gegenüber den Kommunen Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis, organisieren Fortbildungen für mehr als 1000 ehrenamtliche Helfer und beraten die 44 Kirchengemeinden bei ihrer Jugendarbeit. Laut Stefan Langerbeins, Leiter des gemeinsamen Referats mit Sitz im Malteserhof in Königswinter an der Stadtgrenze zu Bonn, bringen die beiden Kirchenkreise 2,2 Millionen Eigenmittel, also Kirchensteuer, für die Jugendarbeit auf. Die evangelische Kirche sei der größte freie Träger offener Jugendarbeit in Bonn und der Region. „Mit diesem Pfund müssen wir auch politisch wuchern.“



 
 

 

Der Kreissynodalvorstand mit Martina Baur-Schäfer (v.l.) und Annelene Mittring leitet die Synode im Gemeindezentrum an der Lutherkirche. (Foto: J.Gerhardt) LupeDer Kreissynodalvorstand mit Martina Baur-Schäfer (v.l.) und Annelene Mittring leitet die Synode im Gemeindezentrum an der Lutherkirche. (Foto: J.Gerhardt)

Die Errichtung eines Jugendreferats auf Kirchenkreisebene war in Bonn lange Zeit nicht unumstritten. Für Wüster hat eine zweijährige Probezeit nun aber gezeigt, wie wichtig eine „zentrale Lobby- und Beratungsarbeit“ sei. „Das Jugendreferat ist ein Erfolgsmodell.“. Sein Kollege, Superintendent Hans Joachim Corts vom Kirchenkreis An Sieg und Rhein, war auch zur Tagung in das Gemeindehaus an der Lutherkirche in Poppelsdorf gekommen, um für die Kooperation auf Dauer zu werben. Die Zusammenarbeit der Protestanten zwischen Bonn und Siegburg nannte er „beispielhaft vertrauensvoll“. Sein Kirchenkreis hatte dem gemeinsamen Jugendreferat bereits vor drei Wochen "überzeugt zugestimmt", so Corts.

Das Bonner Kirchenparlament, 85 gewählte Vertreter aus elf Kirchengemeinden aus Bonn, Bornheim, Alfter und Hersel, stimmten zudem der Erweiterung der Behindertenpfarrstelle im Diakonischen Werk auf eine volle Stelle zu. Die Arbeit von Pfarrerin Michaela Schuster habe sich in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet. Die Nachfrage sei groß, warb Diakoniechef Ulrich Hamacher: „Menschen mit Behinderungen und ihre Familien brauchen unsere Unterstützung und Beratung.“

Über die Zukunft der Diakonie ging es auch. Mit einem beherzten Auftritt warb Diakoiniechef Hamacher für die Umwandlung der Bonner Diakonie in eine gemeinnützige GmbH. Seine Begründung: „Wir müssen auf dem Sozialmarkt handlungsfähig bleiben und setzt flexible Strukturen und kurze Entscheidungswege voraus.“ Befürchtungen, Diakonie werde dann Arbeitsbereiche ausgliedern und Mitarbeitern weniger Lohn zahlen, erteilte er eine deutliche Absage. „Wir in Bonn werden auch weiterhin nur nach kirchlichen Tarifen bezahlen.“ 290 Mitarbeiter der Dikoinie, die laut Hamacher eng in die Pläne eingebunden sind, werden es mit Freude hören. Die Synode wird auf ihrer Herbsttagung entscheiden.

Dann geht es auch um das gemeinsame Fundraising aller Gemeinden im Kirchenkreis Bonn und die Frage, ob sich die Gemeinden auf ein zentrales Spendensammeln einigen können. Susanne Eichhorn, Pesbyterin der Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg/Ippendorf und im Kreisynodalvorstand zuständig für Finanzen, gab der Synode einen engagierten Zwischenbericht, der Hoffnung macht: "Es ist im Kreis aller Gemeinden Konsens, dass das Fundraising neben der Kirchensteuer zu einer planbaren Finanzierungssäule werden soll." Über das Wie wird allerdings noch intensiv auf allen synodalen Ebenen bis zum Hebst zu reden sein. Doch immer mehr Kirchenvertreterinnen und -vertretern leuchtet ein: gemeinsam ist man stärker als allein, und vor allem professineller. "Fundraising ist für unsere Kirche und ihre Strukturen eine große Herausforderung", gibt Susanne Eichhorn zu Bedenken. Für manche ist es der Selbsttest, wie weit es gelingt, über den eigenen Kirchturm hinaus zu schauen. Sollte die Synode im Herbst einer gemeinsamen Stelle für Fundraising zustimmen, wäre der Kirchenkreis Bonn damit Vorreiter in der Rheinischen Landeskirche.   

Kritik übte das Bonner Kirchenparlament an dem geplanten Umzug des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und seiner rund 200 Mitarbeiter nach Berlin. Das soll im Rahmen einer Fusion mit dem Hilfswerk „Brot für die Welt“ und der „Diakonie Katastrophenhilfe“ 2012 geschehen. Die „besonderen Möglichkeiten des Standortes Bonn“ als Stadt der UN- und Entwicklungspolitik müssten ernsthaft in Betracht gezogen werden. Zudem fehle eine „transparente Kosten-Nutzen-Rechnung“ heißt es in einer Resolution an den EED-Vorstand und den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Erklärung, eingebracht von Pfarrer Uwe Grieser von der Endenicher Trinitatiskirchengemeinde, nimmt auch die kontroverse Diskussion jüngster Pfarrkonvente auf. (Die vollständige Resolution zum Download unten auf dieser Seite)

Gewählt wurde auch, und zwar die Bonner Vertreter für die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Neben Superintendent Eckart Wüster, auch Mitglied der Kirchenleitung, und seinem Stellvertreter Wolfgang Harnisch, die qua Amt Landessynodale sind, wurde Berufskollegspfarrer Siegfried Virgils (Lukaskirchengemeinde) bestätigt. Neu als Laien hinzu kommen Dorothea Geffert (Kirchengemeinde Bornheim) und Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher. Herzlichen Glückwunsch!

:  


 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



© 2020, Evangelische Kirche in Bonn und der Region
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.