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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

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Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

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PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service
20 Jahre EMFA Bonn:

Vielen Menschen geholfen - viele Menschen verändert

Herzlichen Glückwunsch: Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) wurde 20 Jahre alt und feierte mit vielen alten und jungen Freunden ein Fest. EMFA-Leiter Hidir Celik und Almut Schubert freuten sich - nicht nur über Blumen.

Stimmungsvolle Liedbeiträge der Band "BonnAfrica" verliehen der Feierstunde ihre besondere Athmosphäre. (Foto: Michael A. Schmiedel) LupeStimmungsvolle Liedbeiträge der Band "BonnAfrica" verliehen der Feierstunde ihre besondere Athmosphäre. (Foto: Michael A. Schmiedel)

Die gab es auch, vom Bonner Superintendenten Eckart Wüster persönlich überreicht. Aber wichtiger waren die Worte und Wünsche an eine in Bonn inzwischen weit über die Kirchtürme hinaus wirkende und bemerkenswerte Einrichtung. Als „Evangelische Ausländerarbeit" hatte sie vor zwei Jahrzehnten begonnen, erzählte Altsuperintendent Burkhard Müller in einem launigen wie nachdenklichen Rückblick. Viel bewegt habe sie seit dem, so sein Fazit, „und zwar nicht nur als Hilfe für Flüchtlinge und Ratsuchende aus den Krisenherden unserer Welt, sondern auch in den Köpfen der Menschen hier in Bonn".

Superintendent Eckart Wüster nutzte die Feierstunde mit Musik und Kabarett auch zu deutlichen Worten für die Gegenwart und Zukunft: Die Hilfe von Migranten sei eine zentrale Aufgabe der Kirche. „Angesichts der großen weltweiten Flüchtlingsbewegungen ist diese biblisch verankerte Arbeit sogar wichtiger denn je. Denn Flüchtlinge brauchen in unserer Welt einen besonderen Schutz und die Bereitschaft zur Aufnahme“, betonte er. „In diesen Tagen begrüßen wir besonders die Aufnahme der Christen aus dem Irak. Evangelische Flüchtlingshilfe fragt aber nicht nach Konfession oder Religion, sondern nach dem Menschen und seiner Not. Das ist ihre besondere Stärke."

Superintendent Wüster erneuerte zudem die Forderung der rheinischen Landeskirche nach einer humanitären Lösung für die so genannten Altfälle von Kettenduldungen . „Wer länger als fünf Jahre in Deutschland lebt, soll hier bleiben dürfen.“ Die hohen Vorraussetzungen für ein Bleiberecht müssten überdacht werden, sagte Wüster, der auch Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland ist. Nach Einschätzung der Landeskirche drohten allein in Nordrhein-Westfalen Ende des Jahres rund 12.000 Menschen die Abschiebung, weil sie die neuen Kriterien für die Duldung nicht erfüllten, so Wüster.

Auch Kirchenrat Rafael Nikodemus von der Evangelischen Kirche im Rheinland nannte Migrationsarbeit eine „Zukunftsaufgabe der Kirche“. Er würdigte die EMFA als beispielhaft mit ihrem breiten Angebot von Seelsorge, Beratung, Bildungsarbeit und konkreter Lebenshilfe. „Es ist heute nicht selbstverständlich, dass ein Kirchenkreis eine solche Einrichtung finanziert“, so der Dezernent für Migrationsarbeit der Landekirche in Düsseldorf . Sein Vorgänger in dieser Arbeit, Landeskirchenrat Jörn-Erik Gutheil, einer von vielen prominenten Gästen an diesem Mittwochabend im Haus der Evangelischen Kirche, hörte die Worte mit Freuden. Er hatte die Gründung und das Wachsen der Bonner EMFA über Jahre mit viel Überzeugungsarbeit gefördert.

Bürgermeister Horst Naaß erinnerte daran, dass jeder siebte Bonner Migrationshintergrund habe. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Ämtern und betonte: „Dass die Bundesstadt Bonn eine so weltoffene Stadt ist, dazu leistet die evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit einen wichtigen Beitrag - möge das in 20 Jahren auch noch so sein."

Weitere Infos und Kontakt: http://www.migration-bonn.de/


 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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