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Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn tagt:

Situation der Kindertagesstätten auf dem Prüfstand

Die Situation evangelischer Kindergärten und -tagesstätten ist das Schwerpunktthema auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn am 13. und 14. November. Eine kontroverse Debatte wird erwartet. Der neue OB Jürgen Nimptsch kommt zum Antrittsbesuch.

Kindertagesstätten sind für viele evangelische Kirchengemeinden ein Herzensanliegen, doch immer mehr Gemeinden stoßen an ihre organisatorischen Grenzen. (Foto: J.Gerhardt) Kindertagesstätten sind für viele evangelische Kirchengemeinden ein Herzensanliegen, doch immer mehr Gemeinden stoßen an ihre organisatorischen Grenzen. (Foto: J.Gerhardt)

„Viele Erzieherinnen in unseren Einrichtungen sind ein Jahr nach Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes (KIBIZ) an der Grenze der Belastbarkeit angekommen“, erklärt Superintendent Eckart Wüster. Der hohe zusätzliche Verwaltungsaufwand gehe spürbar auf Kosten der Zeit mit den Kindern. Das Kirchenparlament tagt am Freitag und Samstag, 13./14. November 2009 im Haus der Evangelischen Kirche (Adenauerallee 37, 53113 Bonn) und will die Situation am Samstagmorgen kritisch analysieren und zugleich den Blick nach vorne werfen. So gibt es Pläne, die evangelischen Einrichtungen über eine lose Interessensgemeinschaft hinaus besser miteinander zu verbinden. Mit dem Ziel, so Wüster, „ein stärkerer Verhandlungspartner mit der Stadt und dem Land zu sein sowie die Kirchengemeinden von Trägeraufgaben zu entlasten“. Pikant: Der neue Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch wird Samstagfrüh seinen Antrittsbesuch bei der Synode machen und wohl ein Wort auch zur Situation der Kindertagesstätten an die Kirchenvertreter richten.


 

 

Nur jedes zweite Kind in unseren Einrichtungen evangelisch

Die Evangelische Kirche ist auf dem Stadtgebiet Bonn Trägerin von 21 Tageseinrichtungen mit 51 Gruppen und Plätzen für 1085 Kinder. Allein die Gemeinden im Kirchenkreis Bonn bieten in 14 Einrichtungen 36 Gruppen mit 795 Plätzen. „Dabei ist im Schnitt nur jedes zweite Kind in unseren Einrichtungen auch evangelisch“, erinnert Ursula Gerlach-Keuthmann von der Fachberatung für evangelische Kindertagesstätten. „Wir leisten mit unseren Kindertagesstätten also einen großen gesamtgesellschaftlichen Beitrag“, so Superintendent Wüster.

Traditionell wird der Superintendent zum Auftakt der Synode am Freitagabend gegen 19.30 Uhr seinen mit Spannung erwarteten Jahresbericht über die Entwicklung evangelischen Lebens in Bonn und der Region vorlegen. In Bonn gehören mit mehr als 70.000 Menschen fast 25 Prozent der Bevölkerung der Evangelischen Kirche an. Bundesweit haben die Austritte aus beiden großen Kirchen 2008 wieder spürbar zugenommen. Die Bonner Protestanten trotzen dieser Entwicklung mit einem vergleichsweise konstanten Mitgliederbestand und überdurchschnittlich vielen Wiedereintritten.

Haushalt rechnet mit einem Minus – Zehn Prozent weniger Kirchensteuer

Am Samstag diskutieren die 85 gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den elf Kirchengemeinden in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel zudem über den Haushalt des Kirchenkreises. Er wird erstmalig seit Jahren wieder rote Zahlen schreiben und sieht eine Rücklagenentnahme von 28.892 Euro vor. Ursache ist laut Verwaltungschef Christoph Borreck ein zu erwartendes Minus bei den Kirchensteuereinnahmen im Jahr 2010 von nahezu zehn Prozent. „Noch trägt das von der Kreissynode im Jahr 2005 beschlossene Einsparkonzept. Sollte sich das deutliche Absinken der Kirchensteuereinnahmen aber in den Folgejahren fortsetzen, wären weitere Einsparbemühungen erforderlich“, so Borreck. Große Posten sind neben der Pfarrbesoldung das Diakonische Werk mit 625.000 Euro und die Krankenhausseelsorge mit 449.000 Euro.

Die öffentliche Synode beginnt traditionell mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche (Hauptgebäude Universität, Bonn-Zentrum), am Freitag um 17.30 Uhr, dieses Mal gehalten von der Bonner Klinikseelsorgerin Pfarrerin Manuela Quester. Für die Beratungen am Samstag sind sechs Stunden (9.00 bis 15.00 Uhr) veranschlagt.


 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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