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Der Kreuzestod Christi in der Diskussion

Pfarrer Burkhard Müller diskutiert erstmals öffentlich in Bonn seine umstrittene Sicht über die Bedeutung des Kreuzestod Christi. Weitere Diskussionen im Mai 2009 schließen sich in Bonn an. Hier eine Übersicht:

Burkhard Müller hat eine wichtige Diskussion angestoßen, die viele Menschen fragen lässt:  Welche Bedeutung hat das Kreuz Christi für mich und meinen Glauben? (Foto: gmh) Burkhard Müller hat eine wichtige Diskussion angestoßen, die viele Menschen fragen lässt: Welche Bedeutung hat das Kreuz Christi für mich und meinen Glauben? (Foto: gmh)

„Kreuzestod, Sündenvergebung, Stellvertretung…?“ ist das Thema dieser brisanten Diskussion mit Pfarrer Burkhard Müller und dem Neutestamentler Prof. Dr. Günter Röhser am Dienstag, 5. Mai 2009, um 20.00 Uhr in der Lukaskirchekirche (Kaiser-Karl-Ring 25,  53111 Bonn-Castell/Altstadt).

Der langjährige Bonner Superintendent und Endenicher Pfarrer Burkhard Müller hatte mit Rundfunkandachten im Frühjahr über die Bedeutung des Kreuzestodes Christi bundesweit eine lebhafte Debatte ausgelöst. Müller erklärte in seinen Morgenandachten im WDR unter anderem „Ich glaube nicht, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist“ und distanzierte sich damit bewusst von traditionellen, dogmatischen Aussagen. Dafür hatte er großen Zuspruch wie heftigen Widerspruch erhalten. Nach einer internen Diskussion im Bonner Pfarrkonvent ist Müller nun erstmals öffentlich eingeladen, seine Sicht darzulegen. Der Bonner Dekan, Prof. Dr. Günter Röhser, ist Professor für das Neue Testament und Verfasser des Buches „Stellvertretung im Neuen Testament“.

 

 

Pfarrer Burkhard Müller, inzwischen im Ruhestand und ehemaliger Superintendent in Bonn, war langjähriger Gemeindepfarrer in Bonn-Endenich. LupePfarrer Burkhard Müller, inzwischen im Ruhestand und ehemaliger Superintendent in Bonn, war langjähriger Gemeindepfarrer in Bonn-Endenich.

Die Veranstaltung, eine Kooperation der Bonner Lukaskirchengemeinde mit dem "Evangelischen Forum Bonn", moderiert Pfarrer Michael Schäfer von der Lukaskirche. Die Diskussion wird an der Orgel eingeleitet mit Choralvorspielen zu Passionsliedern durch Christiane Schiermeyer. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: Pfarrer Michael Schäfer (Lukaskirchengemeinde) Tel.: 0228 /  67 73 70

 

 

Debatte zum Sühnetod Jesu

Einen Tag später, am Mittwoch, 6. Mai 2009, diskutieren die beiden Bonner Pfarrer Wolfgang Harnisch (Johanniskirchengemeinde Duisdorf) und Pfarrer Michael Verhey (Friedenskirchengemeinde Kessenich/Dottendorf) ebenfalls über die Bedeutung des Sühnetods Christi unter der biblischen Überschrift "... gestorben für unsere Sünden nach der Schrift" um 20.00 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn-Zentrum. Veranstalter ist auch hier das Evangelische Forum Bonn. Es moderiert Forums-Leiter Prof. Dr. Axel von Dobbeler. Der Eintritt ist frei.

Fortsetzung die Dritte: Am Donnerstag, 7. Mai 2009, stellt sich Burkhard Müller zum selben Thema den Fragen des Publikums im Gemeindezentrum an der Thomaskirche in Bonn-Röttgen (20.00 Uhr / Herzogsfreudenweg 44). Eingeladen hat Pfarrer Jörg Zimmermann von der Evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst unter dem Motto "Jesus Christus - als Sühneopfer für uns gestorben? - !". Auch hier Eintritt frei.

Im Martin-Bucer-Haus, Bonn-Medinghoven (Stresemannstr. 28), spricht auf Einladung der Johanniskirchengemeinde Duisdorf am Donnerstag, 28. Mai 2009, um 19.30 Uhr Prof. Dr. Ulrich Eibach unter dem  Bibelwort "Christus ist gestorben für unsere Sünden" (1. Korinther 15,3) über "Die Bedeutung des Todes Jesu Christi". Ebenfalls Eintritt frei.

 

Joachim Gerhardt / 12.05.2009

 



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