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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

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Weihnachtsbotschaften 2009 in Bonn und der Region - ein kleiner Überblick

"Von der Hoffnung erfüllte Menschen gesucht"

„Die Botschaft von Weihnachten stellt unser Leben auf den Kopf“, predigte der Bonner Superintendent Eckart Wüster am Heiligen Abend in der Herseler Dreieinigkeitskirche. ...

Stimmungsvoll ja, aber eben nicht nur nett und harmlos: Weihnachten 2009 in Bonn und der Region. (Foto: J.Gerhardt) LupeStimmungsvoll ja, aber eben nicht nur nett und harmlos: Weihnachten 2009 in Bonn und der Region. (Foto: J.Gerhardt)

Die Jungfrauengeburt, der Mann Josef, der trotz allem zu seiner Familie hält, die Erscheinung der Engel bei den sozial ausgegrenzten Hirten. „Was man meinte, als richtig erkannt zu haben, erweist sich als falsch. Was falsch zu sein schien, ist mit einem Mal richtig", fasste Superintendent Eckart Wüster die Geschichte von Weihnachten zusammen. "Das Geschehen von der Geburt des Kindes im Stall ist alles andere als nett und harmlos. Denn die Botschaft lautet: `Friede auf Erden` wird es nur geben, wenn wir Menschen bereit sind, uns auf gänzlich Neues einzulassen." Voraussetzung dafür ist sei aber, "die eigenen Grenzen zu kennen, um eigene Fehler auch Schuld zu wissen. Menschen, die das tun, verstehen auch die großartige Zusage: `Euch ist heute der Heilland geboren.´ Der, der heil macht. Der, der Nähe schenkt und Kraft zum Leben gibt", so Pfarrer Wüster.

Durchweg hervorragend besuchte Weihnachtsgottesdienste meldet die evangelische Kirche in Bonn und der Region. Allein in der Kreuzkirche am Kaiserplatz, der größten evangelischen Kirche, feierten am Heiligen Abend rund 2.500 Menschen drei Gottesdienste. Pfarrer Gerhard Schäfer rief in seiner Predigt dazu auf, sich von der Weihnachtsbotschaft aufrütteln zu lassen: „Was unsere Zeit braucht, sind keine perfekten Menschen. Was unsere Zeit braucht, sind von Gottes Botschaft der Liebe und der Hoffnung erfüllte Menschen, die der Bindungslosigkeit, der Ichbezogenheit, dem Anspruchsdenken und dem völligen Desinteresse am Schicksal des Anderen, die wir überall erleben müssen, etwas entgegensetzen“, betonte Kreuzkirchenpfarrer Gerhard Schäfer.

Über hohen Besuch freute sich die Lutherkirche. Bundespräsident Horst Köhler besuchte mit seiner Familie inzwischen im dritten Jahr in Folge die Christvesper in der Kirche in der Bonner Südstadt, um anschließend in der Villa Hammerschmidt, seinem Bonner Dienstsitz, im familiären Kreise Weihnachten zu feiern. Der Bundespräsident nahm wieder inmitten der Gemeinde auf der Kirchenbank Platz, auf der schon der erste Bundespräsident Theodor Heuss und dessen Frau Elly Knapp regelmäßig zu Gottesdiensten gesessen hatten. Pfarrerin Ulrike Veermann predigte von der "Liebe, die Gott Weihnachten den Menschen schenkt und die stärker ist als alle Erfahrungen von Gewalt und Zerstörungen in unserer Welt".

 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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