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Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 14.08.2020

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6,67-69

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Neuer Pfarrer in der Kirchengemeinde Hersel:

Herzlich willkommen Tobias Kriener!

Herzlich willkommen im Kirchenkreis Bonn! Pfarrer Dr. Tobias Kriener (52) ist neu als Pfarrer in Hersel zur Entlastung des Superintendenten Eckart Wüster. Die Gemeinde führte Tobias Kriener am Sonntag (29. März) mit einem Gottesdienst festlich ein.

Pfarrer Dr. Tobias Kriener: Das Verhältnis von Juden und Christen ist dem in Beirut geborenen Theologen ein besonderes Anliegen. (Foto: privat) LupePfarrer Dr. Tobias Kriener: Das Verhältnis von Juden und Christen ist dem in Beirut geborenen Theologen ein besonderes Anliegen. (Foto: privat)

Tobias Kriener ist seit Januar Nachfolger von Pfarrer Guido Konieczny, der bislang an der Seite von Superintendent Eckart Wüster in Hersel, Sechtem, Buschdorf, Woddig und Uedorf gewirkt hatte und nun auf eine Gemeindepfarrstelle im Westerwald gewählt wurde. Hier stellt sich Pfarrer Dr. Tobias Kriener der Gemeinde und dem Kirchenkreis vor:

„Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet, Vater zweier Töchter im Alter von 22 und 19 Jahren, die inzwischen die Schule abgeschlossen und das elterliche Haus verlassen haben. Meine Frau Katja ist ebenfalls Pfarrerin. Derzeit hat sie eine Stelle als Landespfarrerin für das christlich-jüdische Gespräch inne und leitet die Studienstelle Christen und Juden der EKiR.

Geboren wurde ich in Beirut im Libanon. Mein Vater war damals Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde zu Beirut. 1964 kehrte die Familie nach Deutschland zurück. In Wuppertal habe ich 1975 Abitur gemacht.

Im Elternhaus wurde viel Musik gemacht (ich selber habe Klavier- und Orgelunterricht bekommen und in der Wuppertaler Kurrende gesungen); es wurde viel diskutiert über Gott und die Welt; vor allem haben unsere Eltern – die beide aus Elternhäusern stammten, die sich zur Bekennenden Kirche hielten - uns sechs Brüder sensibel gemacht für Fragen der sozialen Gerechtigkeit und die Erhaltung und Schaffung von Frieden.

Im Anschluss an das Abitur habe ich von 1976/1977 meinen Zivildienst mit der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste in Israel gemacht. In Jerusalem habe ich in einem Altenprojekt gearbeitet, wo ich viele Jüdinnen und Juden getroffen habe, die während der Nazizeit aus Europa fliehen mussten. Diese Zeit in Jerusalem hat mich tief beeindruckt und meinen weiteren Lebensweg stark geprägt.

Im Rahmen meine Theologiestudiums habe ich mich deshalb 1980/81 ein Jahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem in jüdische Traditionsliteratur (Talmud, Midrasch) vertieft. In diesem Jahr lernte ich auch meine spätere Frau Katja kennen. Die Erneuerung des Verhältnisses zwischen Christen und Juden ist seither für mich ein wichtiges theologisches Anliegen.

1984 haben wir geheiratet. Kurz nach der Geburt unserer ersten Tochter Jael sind wir nochmals ein Jahr in Jerusalem gewesen (1987/88), in dem wir die Gruppe der deutschsprachigen Theologiestudierenden an der Hebräischen Universität begleitet haben.

Nach Vikariat, Hilfsdienst und drei Jahren Sonderdienst beim Gemeindedienst für Weltmission bin ich von 1992 bis 2000 Hausmann gewesen. In dieser Zeit habe ich eine Doktorarbeit geschrieben und bin 1999 im Fach Neues Testament zum Doktor der Evangelischen Theologie promoviert worden.

Von 2000 bis 2001 habe ich einer Gemeinde in Düsseldorf eine Krankheitsvertretung übernommen. Von 2001 bis 2006 war ich als Seelsorger in einer großen psychiatrischen Klinik in Düsseldorf tätig. Von 2007 bis Anfang 2009 habe ich in Kirchen an der Sieg eine Stelle zur Entlastung des Superintendenten des Kirchenkreises Altenkirchen versehen.

Neben meiner Tätigkeit als Hausmann und Pfarrer bin ich ehrenamtlich von 1998 bis 2004 im Vorstand des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten engagiert gewesen. Außerdem gehöre ich seit 1992 der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim DEKT an.

Mein großes Hobby sind anspruchsvolle Brettspiele. (Daher habe ich mich besonders gefreut, im Gemeindebrief zu entdecken, dass es in Hersel einen Spieleabend für Erwachsene gibt.)

Meine andere große Liebe (neben Beruf und Familie) ist die Musik. Ich hoffe deshalb sehr, dass bei den geplanten Chorprojekten noch Verwendung für einen Mitsänger im Bass besteht. In Kirchen habe ich darüber hinaus im hohen Alter noch gewagt, das Spielen eines neues Instrumentes (Euphonium) zu erlernt und mit großer Begeisterung im Posaunenchor mitgewirkt. Diese Neuentdeckung möchte ich auch hier unbedingt weiter entwickeln!

Ich freue mich auf die Zeit in Hersel, Sechtem, Buschdorf, Uedem und Widdig; darauf, viele Menschen neu kennen zu lernen; darauf, schöne Gottesdienste und andere Feste mit Ihnen zu feiern; darauf, im gemeinsamen Nachdenken über die Bibel und unsere evangelische Tradition Quellen für Lebensmut und Lebensfreude immer wieder neu zu entdecken und zu pflegen.

Auf gute Zusammenarbeit!"

Ihr Tobias Kriener

 


 

 

 

 

 

ger /

 



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