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Gottesdienste

Losung für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen. Jesaja 55,3

Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt. Hebräer 13,20-21

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PROtestant

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Service
Hervorragend besuchte Gottesdienste in Bonn und der Region

Weihnachtsbotschaften 2010

Frieden auf Erden und der Aufruf, selbst als Engel Gottes Wort in die Welt zu tragen - zwei zentrale Botschaften an Weihnachten von den Kanzeln der evangelischen Kirchen in Bonn und der Region. Lesen Sie hier eine kleine Auswahl:

Künstlerische Krippendarstellung: Das große Kirchenfenster in der evangelischen Kreuzkirche am Bonner Kaiserplatz. (Foto: Archiv KK) LupeKünstlerische Krippendarstellung: Das große Kirchenfenster in der evangelischen Kreuzkirche am Bonner Kaiserplatz. (Foto: Archiv KK)

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster rief in seiner Predigt am Heiligen Abend in der Herseler Dreieinigkeitskirche dazu auf, den Frieden der Weihnachtsbotschaft „in unserem Leben Realität werden zu lassen.“ Jesu Geburt habe eine politische Dimension, denn die Friedensverheißung gelte über alle Grenzen hinweg. Darum seien auch die Heiligen drei Könige aus fernen Ländern nach Bethlehem gekommen sind. „Der christliche Glaube ist von Anfang an universal gewesen. Friede auf Erde können wir nur global denken und auch nur so macht er Sinn“, betonte Wüster. „Entweder Frieden ist für alle erfahrbar oder aber es gibt ihn nicht.“    Wer Weihnachten nur den eigenen Seelenfrieden suche, missverstehe das Fest. „Friede auf Erden – das gilt allen. Deshalb ist die Herausforderung von Weihnachten so groß“, predigte Superintendent Wüster, der auch Mitglied der rheinischen Kirchenleitung ist, und rief dazu auf: „Lassen wir Frieden Realität werden.“
 
Durchweg hervorragend besuchte Weihnachtsgottesdienste meldet die evangelische Kirche in Bonn und der Region. Allein in der Kreuzkirche am Kaiserplatz, der größten evangelischen Kirche, feierten am Heiligen Abend mehr als 2.000 Menschen drei Gottesdienste. Pfarrer Gerhard Schäfer betonte in seiner Predigt: „Das Weihnachtsfest gibt dem Leben neue Perspektiven, die Menschen sich nicht selbst eröffnen können. Weihnachten schenkt dem Leben einen neuen Sinn.“   Laut Pfarrer Wolfgang Harnisch, stellvertretender Bonner Superintendent, bedeutet Weihnachten, dass „Gott unsere Welt nicht verloren gibt“. Das Kind in der Krippe sei Gottes Bekenntnis zu uns Menschen. Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus sei „entscheidend für den christlichen Glauben und unser Leben“, so Pfarrer Harnisch in der Christvesper im Martin-Bucer-Haus der Johanniskirchengemeinde in Medinghoven.   Bis fast drei Uhr nachts versammelten sich Menschen in der geöffneten Lutherkirche in der Bonner Südstadt, um die Christnacht gemeinsam bei Wein, Käse und Brot zu verbringen. „Keiner soll Weihnachten alleine feiern müssen“, sagte Pfarrer Joachim Gerhardt zu diesem in Bonn und der Region einmaligen Angebot.  Zuvor hatte er in der Kirche bei Kerzenschein mit dem Jazz-Ensemble „Silent Night“ unter Leitung von Berthold Wicke eine stimmungsvolle, jazzig angehauchte Christmette zum Thema „Engel“ gefeiert. „Frieden auf Erden ist unser Auftrag. Ohne Engel, die Gottes Wort zu den Menschen tragen, wird es ihn nicht geben“, predigte Pfarrer Gerhardt und rief dazu auf: „Jeder von uns kann zu einem Engel werden!“  

 

 

 

ger / 26.12.2010

 



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