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50 Jahre evangelische Dreieinigkeitskirche in Hersel

Fest mit Okko Herlyn, mit Tanz, Chor und "Büffet der 60er Jahre"

Hersel feiert. Die evangelische Dreieinigkeitskirche wird 50 Jahre alt. Die Kirchengemeinde lädt aus diesem Anlass zu zu einem Familiengottesdienst ein am Sonntag, 3. Oktober 2010, sowie zu einem munteren Fest- und Begegnungsprogramm ab dem Freitag zuvor.

Die evangelische Dreeinigkeitskirche in Hersel von 1960: ein klar strukturierter für die damalige Zeit typischer Kirchbau. (Foto: Reinhard Saamer) LupeDie evangelische Dreeinigkeitskirche in Hersel von 1960: ein klar strukturierter für die damalige Zeit typischer Kirchbau. (Foto: Reinhard Saamer)

Der Festreigen beginnt am Freitagabend, 1.Oktober: Kirchenkabarett mit Okko Herlyn und seinem aktuellen Programm "Hier stehe ich, ich kann auch anders". Ein Kabarett von 20.00 bis 22.00 Uhr aus Kirche und anderen Realsatiren. Das Programm ist eine für Okko Herlyn bekannt temporeiche Collage aus Szenen und Songs, mal ironisch gebrochen, mal mehr poetisch versponnen, mal hart neben der Stammtischkante. (Eintritt 10 €, erm. 5 €).

 

 

Das markante, kleinere Schreiter-Fenster vor dem Taufstein. (Foto: Reinhard Saamer) LupeDas markante, kleinere Schreiter-Fenster vor dem Taufstein. (Foto: Reinhard Saamer)

Am Samstag, 2. Oktober, präsentiert sich von 16.00 bis 17.00 Uhr der "Arbeitskreis Biblischer Tanz" der Trinitatiskirche ein Bonn-Endenich mit ihrem aktuellen Programm "Biblischer Tanz". Von 18.00 bis 19.00 Uhr setzt ein Konzert von "Chorklang", dem Chor der katholischen Kirchengemeinde Hersel und Widdig ein herzlich verbundenes, musikalisch-ökumenisches Zeichen. Alle Gäste sind anschließend bis 20.00 Uhr zu einem "Büffet der 60er Jahre" eingeladen, bevor der Kirchenchor der eigenen Gemeinde, verstärkt von dem "Ensemble Flautissima", den Festsamstag mit einem Konzert von 20.00 bis 21.30 Uhr abschließt. "Zwischen den Musikbeiträgen lassen wir unsere Kirche immer wieder einmal zu Wort kommen", deutet Pfarrer Eckart Wüster schon einmal manche kleine Überraschung an. Nach dem Familiengottesdienst am Erntedank-Sonntag, 3. Oktober, um 11.00 Uhr mündet das Fest in ein gemeinsames Essen.

Besonderes Kinder- und Jugendprogramm am Samstag:

Sa 15.15 Uhr: Fensterbetrachtung in der Kirche für Kinder ab 6 Jahren mit anschließendem Malen im Jugendhaus

Sa 19.30 Uhr: "Werwolfnacht" für Jugendliche ab 13 Jahren im Jugendhaus an der Kirche: Die "Werwölfe von Düsterwald" sind nach Hersel gekommen - wir wollen und müssen sie gemeinsam entlarven, damit wir anschließend ruhig in der Kirche schlafen können. Anmeldung erforderlich bei Jugendleiterin Michaela Bauch, Tel. 02222 / 821 33 oder 02222 / 95 11 20.

 

 

 

Blick in den Innenraum mit dem großen Schreiterfenster an der Ostseite der Kirche. (Foto: Reinhard Saamer) LupeBlick in den Innenraum mit dem großen Schreiterfenster an der Ostseite der Kirche. (Foto: Reinhard Saamer)

Der Grundstein für die erste und einzige evangelische Kirche in Hersel wurde 1959 gelegt, der Bau dann 1960 vollendet. Ganz im Stil einer reformierten Predigtkirche, was dem damaligen Pfarrer und ehemaligen Mitstreiter im Kirchenkampf Leo Kemper entsprach. Zehn Jahre später erst wurde einige Fußbreit neben dem Kirchenschiff auch ein separater Glockenturm errichtet. Drei lautstarke Glocken in diesem eigenwilligen Holzturm rufen seitdem die Herseler jeden Sonntag morgen zum Gottesdienst. "Seit dem Bau der Kirche ist die Gemeinde inzwischen um 1.500 auf 3.400 Glieder gewachsen", berichtet Pfarrer Eckart Wüster. Er ist seit 1983 rund um die Dreieinigkeitskirche aktiv und inzwischen auch Superintendent im Kirchenkreis Bonn. Von 1977 bis 1983 versah Pfarrer Dr. Gottfried Hütter den Dienst in Hersel. Zur Einweihung der Kirche 1960 gehörten die Protestanten nördlich von Bonn noch zur Kirchengemeinde Bornheim. Erst 1963 wurde die wachsenden Gemeinde selbstständig.

Bemerkenswert an der Kirche, die in ihrem Namen Vater, Sohn und Heiligen Geist miteinander verbindet, sind zwei große Fenster, die der bekannte Glasbildner, Maler und Grafiker Johannes Schreiter entworfen hat. Andächtige, abstrakte Werke, die dem Betrachter in der ansonsten bewusst karg gehaltenen Kirche Anstoß zur Andacht und Besinnung geben. Schreiter hat in den vergangenen 40 Jahren bemerkenswerte Kirchenfenster konzipiert, unter anderem in der Lukaskirche in Bonn-Castell und bundesweit mit großer Beachtung in der Dortmunder Marien-Kirche, in der Kieler Nicolaikirche, in St. Jacobi in Göttingen, am Ulmer Münster oder zuletzt am Augsburger Dom. Sie alle sind ein Besuch wert. Und wer nicht weit reisen möchte, fährt eben in die Mertensgasse 17 nach Hersel.

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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