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„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Losung für den 09.08.2020

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort. Psalm 105,40-42

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Synode Kirchenkreis Bonn zu moderner Seniorenarbeit

Wüster: "Dankbar für unendlich viele Fähigkeiten"

Unter dem Motto „Generation Zukunft – Alter neu denken“ beschäftigt sich die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn mit der älter werdenden Gesellschaft und den Konsequenzen am 12./13. November 2010 im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn.

„Es gibt immer mehr und auch immer mehr sehr rüstige Seniorinnen und Senioren“, betont Superintendent Eckart Wüster. „Wir haben ein riesiges Potenzial von älteren Menschen, die gerne ihre Fähigkeiten und Begabungen einbringen wollen. Dafür können wir sehr dankbar sein. Und darauf dürfen unsere Gesellschaft und unsere Kirche nicht verzichten.“ Für die oft noch überwiegend betreuende Seniorenarbeit in den Kirchengemeinden bedeute das aber, „dass wir uns auf die veränderten Bedingungen einstellen müssen“, betont Wüster und nennt „zeitgemäße Seniorenarbeit ist eine große Herausforderung für die Gesellschaft wie für die Kirchen“. Das im Sommer in Bonn gegründete Seniorenwerk der Evangelischen Kirche im Rheinland unterstreiche die Notwendigkeit, Seniorenarbeit auch konzeptionell auf neue Füße zu stellen. Zugleich sieht Wüster einen wachsenden Bedarf an Seelsorge für alte und demente Menschen. In Bonn und der Region mit ihren vielen Alteneinrichtungen und Seniorenstiften gelte das besonders.

Das evangelische Kirchenparlament wird diskutieren über neue Wege und möglichst konkrete Folgerungen für die elf Kirchengemeinden des Kirchenkreises in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel. Als Fachmann zum Thema hat die Synode einen alten Bekannten verpflichtet: Der Abteilungsleiter im Bundesfamilienministerium Dieter Hackler, Experte für den demographischen Wandel und Seniorenpolitik. Hackler war lange Jahre Pfarrer an der Bonner Kreuzkirche. Er spricht am Samstagmorgen.

Traditionell wird Superintendent Eckart Wüster zum Auftakt der Synode am Freitagabend gegen 19.30 Uhr seinen mit Spannung erwarteten Jahresbericht über die Entwicklung evangelischen Lebens in Bonn und der Region vorlegen. In Bonn gehören mit mehr als 70.000 Menschen fast 25 Prozent der Bevölkerung der Evangelischen Kirche an. Bundesweit haben die Austritte aus den Kirchen 2009 wieder zugenommen. Die Bonner Protestanten trotzen dieser Entwicklung mit einem vergleichsweise konstanten Mitgliederbestand und überdurchschnittlich vielen Wiedereintritten.

Am Samstag (13. November) diskutieren die 85 gewählten Vertreterinnen und Vertreter aus den elf Kirchengemeinden in Bonn, Alfter, Bornheim und Hersel zudem über den Haushalt 2011 des Kirchenkreises mit einem Volumen von 5,514.903 €. Trotz tendenziell sinkender Kirchensteuereinnahmen wird ein ausgeglichener Haushalt angestrebt. Größte Posten sind neben der Pfarrbesoldung das Diakonische Werk mit 665.000 Euro und die Krankenhausseelsorge mit 552.000 Euro.

Die öffentliche Synode im Haus der Evangelischen Kirche, in Bonn (Adenauerallee 37, 53113 Bonn) beginnt traditionell mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche (Hauptgebäude Universität, Bonn-Zentrum), am Freitag (12. November) um 17.30 Uhr, dieses Mal gestaltet von Synodalassessor Pfarrer Wolfgang Harnisch, Pastor Rainer Caldeweyher und Ehrenamtlichen. Für die Beratungen am Samstag sind sechs Stunden (9.00 bis 15.00 Uhr) veranschlagt.

 


 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 



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